Isabell Werth und Viva Gold haben die Einlaufprüfung des Louisdor Preises 2025 gewonnen. Foto: sportfotos-lafrentz.de
Isabell Werth und Viva Gold haben die Einlaufprüfung des Louisdor Preises 2025 gewonnen. Foto: sportfotos-lafrentz.de

Louisdor-Preis Einlaufprüfung an Werths Viva Gold

Isabell Werth und Viva Gold haben die Einlaufprüfung des Louisdor Preises 2025 gewonnen. Foto: sportfotos-lafrentz.de
Isabell Werth und Viva Gold haben die Einlaufprüfung des Louisdor Preises 2025 gewonnen. Foto: sportfotos-lafrentz.de

Isabell Werth und Viva Gold OLD waren das Maß der Dinge in der Louisdor-Preis Einlaufprüfung am Freitagmorgen in der Frankfurter Festhalle.

Nach einer Vorstellung mit vielen guten Momenten in den Lektionen höchster Versammlung sicherten sich Isabell Werth und der neunjährige Oldenburger Hengst Viva Gold OLD (v. Vivaldi) die Einlaufprüfung des Louisdor-Preises. Der Trabtour hätte man zu Anfang mehr Fluss gewünscht. Aber gerade in den Piaffen und später auch in der Galopptour zeigte der Hengst sich bereits sehr ausgereift – vor allem angesichts der Tatsache, dass Frankfurt das dritte Turnier auf Grand Prix Niveau für ihn ist und das erste in der Halle. 76,681 Prozent bedeuteten fast vier Prozent Vorsprung zum Rest des Feldes.

Mit der Atmosphäre in der Festhalle hatte Viva Gold keinerlei Probleme. „Er ist unglaublich cool und souverän“, bestätigt Isabell Werth. Da könne er als Hengst sogar Vorteile haben. „Durch das Hengstleben mit den Hengstvorführungen haben sie oft schon viel gesehen und sind abgeklärter – oder eben das Gegenteil, dass sie die Hengstschau nicht aus dem Kopf bekommen.“ Ansonsten ist Werth ja nicht gerade als Hengst-Fan bekannt. Aber Viva Gold scheint ein Gentleman zu sein. „Er merkt sofort, wenn eine Stute in die Rosse kommt. Aber das Äußerste ist, dass er dann mal blubbert“, lobt sie den Neunjährigen. Nicht nur charakterlich sei er ein „ganz, ganz besonderes Pferd“: „Wenn man bedenkt, dass er seit Februar diesen Jahres erst im Stall ist und einer Art und Weise und Souveränität mit allen Lektionen umgeht und jetzt wirklich von Hamburg über Münster bis unheimlich an Kraft und Balance gewonnen hat. Ihm fällt keine Lektion schwer. Er ist unglaublich lektionssicher und das mit einer natürlich wunderbaren Aura. Das jetzt weiter zu vereinen in der Prüfung, in der Abfolge, das ist schon wirklich ganz besonders …“

Das Deckgeschäft ruht derzeit übrigens für den vielfachen Hengstvater. „Er soll sich erst einmal ganz auf den Sport konzentrieren“, so Werth.

Platz zwei ins Rheinland

Den zweiten Platz sicherte sich ein Vertreter des Rheinischen Pferdestammbuchs: der zehnjährige Escolar-Sohn Escolar’s Emil mit seinem langjährigen Ausbilder Thomas Wagner. Der hatte den Wallach aus der Zucht von Antonius Schulze-Averdiek 2022 in seinen ersten S-Prüfungen vorgestellt, 2024 auf Platz fünf im Finale des Nürnberger Burg-Pokals platziert und seit diesem Jahr sind die beiden erfolgreich in Klasse S***. Heute wurden es 72,979 Prozent für den wuchtigen Braunen, der seinen Muttervater Contender optisch nicht verleugnen kann.

Die weiteren Platzierten

Dicht dahinter reihten sich in der Reihenfolge Tobias Nabben auf dem Hannoveraner Finest-Sohn Foster (72,489), Helen Langehanenberg mit DSP Danny Cool v. Danciano (72,404) und Benjamin Werndl im Sattel von Quick Decision (72,128) unter den Top fünf ein.

Der zweite Rheinländer im Starterfeld, Leonie Richters Lord Europe v. Lord Leatherdale, wurde mit 71,255 Prozent Sechster.

Wer im Louisdor-Preis Finale leider doch nicht am Start ist, ist die wunderschöne Dante Weltino-Tochter Dante’s Pearl von Charlott-Maria Schürmann. Die beiden hatten ja bei den Aachen Young Stars Generalprobe für dieses Wochenende. Doch dann bemerkte Schürmann, dass die Stute anders war als sonst. Sie maß Fieber und musste feststellen, dass die Stute tatsächlich erhöhte Temperatur hatte. Offenbar ein Infekt. Das Aus für Frankfurt. Schade!

Alle Ergebnisse finden Sie hier.

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