
Er war mal wieder dran! Es ist schon etwas länger her, dass Daniel Deußer, dem Weltcup-Finalisieger von 2014, ein großer Coup geglückt ist. Dieses Wochenende in Verona war es wieder so weit. Und das nicht einmal, sondern gleich zweimal.
Bereits im höchstdotierten Springen am Freitag waren Daniel Deußer und sein elfjähriger belgischer Hengst Otello de Guldenboom allen davongeflogen. Die Form, die sie in dem 1,55 Meter-Springen mit Stechen demonstrierten, legten sie auch heute in der Weltcup-Qualifikation von Verona an den Tag.
Nur sieben der 40 Teilnehmer hatten das Stechen erreicht, wo wiederum nur vier Paare ein zweites Mal mit weißer Weste ins Ziel kamen. Daniel Deußer und Otello waren mit 36,13 Sekunden das schnellste. Rang zwei holten Alain Rufer und sein 14-jähriger OS-Wallach Dante MM v. Diarado in die Schweiz (36,92). Das drittschnellste fehlerfreie Paar waren Christian Kukuk und seine EM-Stute Just Be Gentle, für die die Zeit nach 37,31 Sekunden stoppte.
Dass es noch schneller geht, als bei dem Siegerpaar zeigten Richard Vogel und der Holsteiner Schimmelhengst Cloudio v. Casall. Sie erreichten das Ziel nach 35,44 Sekunden. Der Mut zum Risiko kostete sie allerdings einen Abwurf, Platz fünf.
Europameister Vogel konnte sich außerdem einen zweiten Platz im wichtigsten Springen des Samstags auf seine Fahnen schreiben. Hier musste er sich mit seinem Speed-Spezialisten Phenyo van het Keysersbos nur Lokalmatador Piergiorgio Bucci auf Pallieter vd N.Ranch geschlagen geben, die 0,11 Sekunden schneller waren.
Daniel Deuters Otello ist übrigens ein Sohn seines Erfolgshengstes Tobago Z, den er diese Saison aus dem Sport verabschiedet hat. Seit gut zwei Jahren hat Deußer Otello unter dem Sattel. Im Sommer hatten sie zusammen den Großen Preis beim CSIO5* in La Baule gewonnen. Das heute war ihr erster Weltcup-Sieg.





