So sehen Weltmeister aus! Martin Hölle und sein erfolgreiches Duo an den Leinen. Foto: FEI
So sehen Weltmeister aus! Martin Hölle und sein erfolgreiches Duo an den Leinen. Foto: FEI

Ungarn Doppelweltmeister der Zweispänner-Fahrer

So sehen Weltmeister aus! Martin Hölle und sein erfolgreiches Duo an den Leinen. Foto: FEI
So sehen Weltmeister aus! Martin Hölle und sein erfolgreiches Duo an den Leinen. Foto: FEI

Toller Auftritt der ungarischen Zweispänner-Fahrer bei den Weltmeisterschaften im niederländischen Beekbergen! Martin Hölle verteidigte seinen Einzeltitel, die Mannschaft war ebenfalls nicht zu schlagen. Deutschland belegte Rang vier in der Mannschaftswertung, nachdem es zwischendurch nach einer Medaille ausgesehen hatte.

Martin Hölle hatte schon nach der Dressur die Führung in der Weltmeisterschaft der Zweispänner mit insgesamt 85 Startern übernommen und gab sie bis zum Schluss nicht her. Mit mehr als 20 Punkten Vorsprung (131,19) gelang ihm die Titelverteidigung vor dem Briten Roger Campbell (151,39) und dem Niederländer Stan van Eijk (151,59).

Ungarn vor Großbritannien und den Niederlanden – so endete auch die Mannschaftswertung. Neben Hölle gehörten Marcell Dani und György Fekete Jr. zum siegreichen Team, das auf insgesamt 286,61 Minuspunkte kam. In der britischen Silbermannschaft fuhren außer Roger Campbell auch Peter Bennett und Tara Wilkison. 305,66 Minuspunkte wurden es für sie. Die niederländische Bronzemannschaft kam auf 311,30 Zähler und wurde durch Rens Egberink und Erik Evers ergänzt.

Auf und Ab für Team Deutschland

Für Deutschland fuhren Anna Sandmann, Lars Schwitte und Carola Diener. Nach der Dressur hatte das Trio auf Rang fünf gelegen. Im Gelände konnten sie sich zwischenzeitlich sogar auf Rang zwei vorarbeiten, doch im Kegelparcours fielen zu viele Bälle. So wurde es am Ende der vierte Platz mit 312,81 Minuspunkten. Ein Ball weniger und es wäre Bronze gewesen.

In der Einzelwertung wurde Carola Diener beste Deutsche auf Rang elf (161,22). Ihre Teamkollegen folgten direkt dahinter. Anna Sandmann war Zwölfte (161,90), Lars Schwitte 13. (163,40).

Bester deutscher Einzelfahrer war Jörg Zwiers auf Platz 25. Sandro Koalick, Vize-Weltmeister von 2019, belegte Rang 32. Bernd Brüninghoff landet bei seiner WM-Premiere am Ende auf Rang 54.

„Das war eine großartige Veranstaltung, da gab es nichts zu meckern, es war alles, wie man es sich wünscht“, berichtete Cheftrainer Geiger gegenüber der FN, gab aber auch zu: „Allerdings hätten wir uns natürlich eine Medaille gewünscht.“

Alle Ergebnisse gibt es hier.

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