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Rheinische Starter in der Platzierung

Laurence Houben platzierte sich mit Complication – M auf Rang zwei. (Foto: van Bebber)

Am heutigen Mittwoch fiel der Startschuss für die Konkurrenz der fünf- und sechsjährigen Springpferde bei den Bundeschampionaten in Warendorf: Sie maßen sich in ihren ersten Qualifikationen in Springpferdeprüfungen der Klasse M* miteinander.

Sechsjährige: Starke Konkurrenz

Den Auftakt machten am frühen Morgen die sechsjährigen Nachwuchshoffnungen. Aufgrund des großen Starterfeldes von 129 Pferden wurde die Prüfung in drei Abteilungen unterteilt. In der ersten Abteilung dominierte der Ire James Connors Smyth mit der Westfalenstute Zendaya, die mit der Höchstnote von 9,10 unangefochten siegte. Auf Rang zwei folgte Patrick Bölle mit dem Holsteiner Hengst Master of Paradise (8,80), während Pia-Luise Baur mit dem Oldenburger Springpferde Wallach Ubiko auf Platz drei kam (8,70). Rang fünf teilte sich der für Belgien startende, aber im Rheinland lebende Laurens Houben mit sechs anderen Startern, die alle mit einer 8,5 den Parcours verließen. Houben stellte den Oldenburger Springpferdehengst Capoen Blue EQ vor.

James Conners Smyth erhielt mit Zendaya die höchste Wertnote bei den sechsjährigen Springpferden. (Foto: van Bebber)

Die zweite Abteilung wurde gewonnen von David Will und dem Westfalenhengst Arezzo Gold, für den die Richter die Wertnote 9,0 vergaben. Rang zwei belegte Lisa Maria Titel mit der Westfalenstute C-Love GA NRW und einer 8,8. Dicht dahinter mit einer 8,7 platzierte sich Jannes Schultewolter mit der Oldenburger Springpferdestute Lady in Red (8,7). Der rheinische Reiter Matthias Gering verpasste nur knapp den Sprung aufs Treppchen: Er hatte den Holsteiner Wallach Uniper MK gesattelt und erhielt die Wertnote 8,6 – das bedeutete am Ende Platz vier. Mit Alexandra Karasch und Kai Terhoeven-Urselmans ritten zwei weitere Rheinländer in die Platzierung und teilten sich gemeinsam mit zwei anderen Reitern und der Note 8,4 Rang sieben: Karasch stellte den Hannoveraner Wallach Bo Bradford, der sich auch in ihrem Besitz befindet, vor. Terhoeven-Urselmans ging mit dem westfälischen Schimmelwallach Chad White an den Start.

Der Sieg in Abteilung drei ging wiederum an einen Iren, der für den ZRFV Riesenbeck startet: Ciaran Nallon gewann mit der Holsteiner Schimmelstute Taggi und der Wertnote 8,9 diese Konkurrenz. Auch hier konnte Laurens Houben eine sehr gute Platzierung erreiten: Mit der Westfalenstute Complication – M wurde er Zweiter. Hier vergaben die Richter eine 8,8. Dritte wurden Britta Wittenbrink und Dianthino W. Für die Vorstellung des Holsteiner Wallachs gab es die Wertnote 8,7. Auf Rang vier folgte ein rheinisch gezogenes Pferd: Der schwarzbraune Hengst Geoffrey FRH, der von der Österreicherin Birgit Gärtner-Döller vorgestellt wurde, erhielt die Wertnote 8,6.

Mit Geoffrey FRH, vorgestellt von Birgit Gärtner-Döller, platzierte sich ein rheinisches Pferd auf Rang vier. (Foto: van Bebber)

Auftakt für fünfjährige Nachwuchshoffnungen

Am frühen Nachmittag ging es für die fünfjährigen Springpferde in ihren erste Qualifikationsrunde in Warendorf. 84 Pferde traten in zwei Abteilungen in einer Springpferdeprüfung der Klasse M* gegeneinander an. Am Ende gab es in Abteilung eins kein Vorbeikommen an Chacooretto PS: Der Oldenburger Springpferdehengst wurde von Patrick Stühlmeyer souverän vorgestellt und ließ kaum Wünsche offen. Die Richter vergaben daher die Wertnote 9,20 und damit Rang eins für den Schimmel.

Patrick Stühlmeyer siegt mit Chaccoretto PS. (Foto: Thamm)

Charlotte Höing pilotierte die Hannoveraner Stute Vio auf Rang zwei (9,0), dicht gefolgt von zwei dritten Plätzen. Die gingen an Lara Weber, die den Westfalenhengst Corellanti präsentierte, und wiederum Patrick Stühlmeyer, diesmal mit dem Oldenburger Springpferdehengst Challasco Blue PS OLD (jeweils 8,8).

Gleich zwei rheinische Pferde konnten sich in dem großen Starterfeld unter den Top Ten platzieren: A Sonnyboy, vorgestellt von Stefan Engbers, rangierte mit 8,6 auf dem fünften Platz. Der Rheinländer Hengst Arcassio, geritten von Jana Fink, teilte sich mit vier weiteren Pferden Rang acht (WN: 8,4). 13. wurde mit Matthias Gering außerdem ein rheinischer Reiter, der den Holsteiner Hengst Malou unter dem Sattel hatte (8,2).

Der rheinisch gezogene Arcassio flog mit Jana Fink zu Rang acht. (Foto: Thamm)

In Abteilung zwei brillierte indes mit Jack Blue ein deutsches Sportpferd: Der Hengst begeisterte das Richtergremium und erhielt die Wertnote 9,2. Vorgestellt wurde er von Pia-Luise Baur. Den zweiten Platz mit jeweils 8,9 teilten sich der Ire Ciaran Nallon mit dem Westfalenwallach Zados R sowie Charlotte Höing, diesmal mit Sattel von Hannoveraner Wallach Chapeau.

Mit Jona Schwamborn konnte sich außerdem eine rheinische Starterin über eine Platzierung freuen: Sie wurde mit der Oldenburger Springpferde-Stute Carry und der Wertnote 8,3 Zehnte.

Sieger der zweiten Abteilung: Jack Blue, vorgestellt von Pia-Luise Baur. (Foto: Thamm)

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