
Vielseitigkeitsreiter Calvin Böckmann, Mitglied des Talentpools der Stiftung Deutscher Pferdesport, hat neue Unterstützer an seiner Seite. Ursula und Joachim Rosendahl sind ab sofort seine Förderpartner.
Schon im Ponysattel gehörte Calvin Böckmann zu den ganz großen Talenten des deutschen Reitsports – nicht nur in der Vielseitigkeit, sondern auch im Springen. Zeitweise gehörte er den Perspektivgruppen beider Disziplinen an. Die der Springreiter ist allerdings nicht mehr besetzt. Um aussichtsreichen Nachwuchsreitern wie ihm die nötige Unterstützung zukommen zu lassen, wurde im Rahmen der Stiftung Deutscher Pferdesport der Talentpool ins Leben gerufen, der junge Reiter und Mäzene zusammenbringt. Um hiervon profitieren zu können, müssen die jeweiligen Bundestrainer die Reiter nominieren. Calvin Böckmann erhielt gleich zwei Empfehlungen, vom Vielseitigkeits- und vom Spring-Bundestrainer. 2019 übernahm zunächst Stiftungsvorstand Jochen Kienbaum persönlich die Patenschaft für ihn. Nun sind Ursula und Joachim Rosendahl aus Odenthal die guten Geister an der Seite des 24-jährigen Olympia-Reservisten von 2024.
Die Rosendahls sind selbst Reiter, Züchter und Besitzer von Sportpferden. Schon seit längerem gehören sie auch zu den Förderern der Stiftung Deutscher Pferdesport. Und auch die Verbindung zu Calvin Böckmann ist nicht ganz neu. „Ich durfte bereits Pferde für sie ausbilden“, erklärt Calvin Böckmann. „Dass daraus nun eine solche Partnerschaft entstanden ist, bedeutet mir viel. Sie geben mir Rückhalt in meinem Alltag als Profi“, so der Aachen-Zweite von 2024.
Nah- und Fernziele
Nach einem Bachelor in BWL konzentriert Calvin sich inzwischen ganz auf die Pferde und den Sport – aktuell vor allem auf das kommende Wochenende. Denn der CCIO4* in Arville, Belgien, ist die letzte Sichtung für das Saisonhighlight, die Europameisterschaften in Blenheim Mitte September. Dafür hat Calvin zwei Eisen im Feuer, die Stute Altair de la Cense, mit der er schon Mannschaftsgold, -silber und -bronze bei U18- und U21-Europameisterschaften gewann sowie zweimal DM-Bronze im Seniorenlager, und Phantom Of The Opera, der ihn unter anderem 2024 ohne Zeit- und Hindernisfehler durch den Cross des CHIO Aachen auf Rang zwei trug.
Aber er denkt auch schon weiter: „Die Weltmeisterschaften 2026 in Aachen wären ein riesiges Highlight – eine WM im eigenen Land ist etwas ganz Besonderes. Ich habe ein paar spannende Pferde, die sich gut entwickeln. Mal sehen, was möglich ist. Wichtig ist vor allem: Die Pferde müssen gesund bleiben.“





