Beim internationalen Springturnier im belgischen Lier sammelte Katrin Eckermann zahlreiche Top-Platzierungen und feierte mit dem sechsjährigen Forfly sogar einen Sieg. Auch Hannah Blandfort konnte sich beim CSI3* zweimal unter den besten Zehn platzieren. Beim internationalen Vielseitigkeitsturnier im französischen Saulieu sorgten unterdessen Pia und Ben Leuwer sowie Brandon Schäfer-Gehrau für rheinische Erfolge.
Springen: Diverse Platzierungen in Belgien
Für Katrin Eckermann verlief das CSI3* in Lier ausgesprochen erfolgreich. Gleich mit mehreren Pferden gelang der Rheinländerin der Sprung in die vorderen Ränge. Im 1,40-Meter-Zeitspringen pilotierte sie den 2017 geborenen Casallco-Sohn Iron Dames Cascajall NRW fehlerfrei durch den Parcours. Mit einer Zeit von 65,38 Sekunden belegte das Paar den fünften Platz.
Auch in den beiden Prüfungen über 1,45 und 1,50 Meter mischte Eckermann vorne mit. In der mit 1,50 Metern höchsten ihrer hier aufgeführten Platzierungen setzte sie auf die 2013 geborene Comme Il Faut-Tochter Chao Lee. Nach einer fehlerfreien Runde in 78,84 Sekunden qualifizierte sich das Paar für das Stechen. Auch dort blieben Eckermann und Chao Lee ohne Hindernisfehler und kamen nach 43,03 Sekunden ins Ziel. Das bedeutete Rang vier.
Mit Iron Dames High Level folgte eine weitere Platzierung in einer Longines-Ranglistenprüfung. Die 2015 geborene Livello-Tochter absolvierte den ersten Umlauf des 1,45-Meter-Springens fehlerfrei in 77,61 Sekunden. Im Stechen gelang Eckermann erneut eine Nullrunde. 40,62 Sekunden brachten dem Paar den fünften Platz.
Forfly gewinnt Finale der Sechsjährigen
Besonders erfolgreich präsentierte Eckermann in Lier ihre sechsjährigen Nachwuchspferde Coco Casca Est und Forfly. Bereits in einer Zwei-Phasen-Springprüfung belegte sie mit beiden Pferden unmittelbar hintereinander die Plätze zwei und drei. Die Cascadello Boy RM-Tochter Coco Casca Est blieb in beiden Phasen fehlerfrei und benötigte in der zweiten Phase 30,94 Sekunden. Forfly, ein 2020 geborener Wallach von For the Future, kam ebenfalls ohne Fehler durch beide Phasen und wurde mit 31,55 Sekunden Dritter.
Auch in einem weiteren Zeitspringen für die sechsjährigen Nachwuchspferde gehörten beide zu den Besten. Coco Casca Est erreichte mit einer fehlerfreien Runde in 60,14 Sekunden erneut Platz zwei. Forfly blieb ebenfalls ohne Fehler und belegte mit 62,18 Sekunden Rang fünf.
Im Finale setzte Forfly schließlich noch einen drauf. Eckermann brachte den Wallach zunächst ohne Fehler in 81,44 Sekunden durch den ersten Umlauf und qualifizierte sich damit für das Stechen. Dort blieb das Paar erneut fehlerfrei. Mit 39,06 Sekunden sicherten sich Katrin Eckermann und Forfly den Sieg im Finale der sechsjährigen Pferde.
Zwei Top-Ten-Platzierungen für Blandfort
Auch Hannah Blandfort konnte sich beim CSI3* in Lier mehrfach platzieren. In einer Zwei-Phasen-Springprüfung über 1,35 Meter brachte sie gleich zwei Pferde unter die besten Zehn. Mit der 2015 geborenen Otangelo-Tochter Tara Levista blieb sie in beiden Phasen ohne Fehler. Nach 30,13 Sekunden in der ersten Phase benötigte das Paar 42,53 Sekunden für den zweiten Teil der Prüfung und belegte damit Rang acht.
Mit Dexter Bois Margot gelang Blandfort eine weitere fehlerfreie Vorstellung. Der 2013 geborene Hengst von Qlassic Bois Margot absolvierte die erste Phase in 30,30 Sekunden und die zweite in 43,67 Sekunden. Damit belegte das Paar den zehnten Platz.
Vielseitigkeit: Drei rheinische Podestplätze
Auch aus der Vielseitigkeit gab es erfolgreiche Ergebnisse zu vermelden. Beim internationalen Turnier im französischen Saulieu erreichten Pia Leuwer und Brandon Schäfer-Gehrau jeweils den zweiten Platz, während Ben Leuwer mit Rang vier nur knapp am Podium vorbeischrammte.
In der CCI2*-L legte Pia Leuwer mit Hanami bereits in der Dressur die Grundlage für ihren späteren zweiten Platz. Mit 27,4 Minuspunkten rangierte das Paar nach der ersten Teilprüfung an zweiter Stelle. Im Springparcours blieb die Rheinländerin mit dem 2017 geborenen Hambacher-Nachkommen fehlerfrei und kam nach 70,59 Sekunden ins Ziel. Auch im Gelände kamen keine weiteren Minuspunkte hinzu. Mit einer Geländezeit von 7:05 Minuten beendeten Pia Leuwer und Hanami die Prüfung mit ihrem Dressurergebnis von 27,4 Minuspunkten. Damit verteidigten sie ihren zweiten Platz bis zum Schluss.

Ben Leuwer auf Rang vier
Einen deutlichen Sprung nach vorne machte Ben Leuwer mit Alf PH. Nach der Dressur hatte das Paar mit 32,4 Minuspunkten zunächst auf Rang 16 gelegen. Im Springen blieben Leuwer und der 2018 geborene Alaba-Nachkomme jedoch ohne Fehler und benötigten 71,21 Sekunden. Auch im Gelände kamen keine weiteren Minuspunkte hinzu. Mit einer Zeit von 7:03 Minuten beendeten sie die CCI2*-L auf ihrem Dressurergebnis von 32,4 Minuspunkten und arbeiteten sich damit vom 16. auf den vierten Platz vor.
Brandon Schäfer-Gehrau wird Zweiter
Einen weiteren zweiten Platz für das Rheinland steuerte Brandon Schäfer-Gehrau bei. In der CCI1*-Intro ging er mit dem 2019 geborenen Livello-Nachkommen Limoncello an den Start. Nach der Dressur lag das Paar mit 28,6 Minuspunkten zunächst auf Rang drei. Im Springen kamen lediglich 0,4 Minuspunkte hinzu; Schäfer-Gehrau und Limoncello absolvierten den Parcours in 83,34 Sekunden. Im Gelände benötigten sie 5:39 Minuten und erhielten 1,2 weitere Minuspunkte.
Mit einem Gesamtergebnis von 30,2 Minuspunkten schoben sich Brandon Schäfer-Gehrau und Limoncello noch um einen Platz nach vorne und beendeten die internationale Prüfung auf Rang zwei.





