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Max Paschertz nicht zu schlagen

Nach Platz zwei zum Auftakt und einer herausragenden Runde im Teamwettbewerb galt Max Paschertz als klarer Favorit fürs Finale der Jungen Reiter in Aachen. Er hielt dem Druck stand und entschied am Ende auch dieses Stechen für sich.

Im Finale der Jungen Reiter setzte sich der 21-Jährige mit Foodfox‘ Cathilde H im Stechen durch und verwies die Irin Tabitha Kyle mit Desterly sowie die Finnin Jone Illi mit Celtas Quillian auf die Plätze zwei und drei. Er war der einzige deutsche Reiter, der sich für die Finalrunde in der Aachener Soers hatte qualifizieren können.

Sieg im Finalspringen

Bereits in den vorangegangenen Prüfungen hatte sich Paschertz mit der neunjährigen Holsteiner Stute Foodfox‘ Cathilde H in hervorragender Form präsentiert. Im Auftaktspringen gelang dem Paar eine schnelle fehlerfreie Runde in 64,43 Sekunden. Lediglich 47 Hundertstelsekunden fehlten auf den US-Amerikaner Jj Torano und Lyon, sodass Paschertz den zweiten Platz belegte.

Max Paschertz bestätigt seine gute Form und gewinnt auch das Finalspringen in Aachen. Foto: van Bebber

Einen Tag später bestätigte das Paar seine Form beim Mannschaftsspringen der international zusammengesetzten Teams. Paschertz gehörte gemeinsam mit dem Schweden Emil Jönsson, der Finnin Jone Illi und Sara Maria Hank Guerreiro aus Mexiko zu Team 4. Erneut blieb er mit Foodfox‘ Cathilde H fehlerfrei – und dieses Mal war er besonders schnell unterwegs: Mit 61,48 Sekunden lieferte er die schnellste gewertete Runde seiner Mannschaft. Am Ende fehlte dem Team gerade einmal eine Hundertstelsekunde zum Sieg. Mit null Fehlerpunkten und einer Gesamtzeit von 190,54 Sekunden belegte die Mannschaft Rang zwei hinter Team 2, das auf 190,53 Sekunden kam.

Schnellste Zeit im Stechen

Im abschließenden Finale setzte Paschertz nun noch einen drauf: Max Paschertz und Foodfox‘ Cathilde H meisterten den ersten Umlauf fehlerfrei und qualifizierten sich mit einer Zeit von 70,11 Sekunden fürs Stechen. Dort gelang dem Paar erneut eine Nullrunde. Nach nur 36,48 Sekunden überquerten Paschertz und die Cascadello-Tochter die Ziellinie – und diese Zeit sollte nicht mehr zu schlagen sein.

Erfolgsserie mit Cathilde H

Der 21-jährige Max Paschertz aus Cloppenburg startet für den Landesverband Weser-Ems und gehört inzwischen zu den erfolgreichsten deutschen Nachwuchsreitern seiner Altersklasse. Mit Foodfox‘ Cathilde H hatte er bereits vor seinem Auftritt in Aachen eine starke Saison hingelegt: Beim Preis der Besten in Warendorf gewann das Paar die Gesamtwertung der Jungen Reiter, wenig später folgte bei den Future Champions in Hagen der Sieg im CSIOY Grand Prix. Im Juli gehörten sie außerdem zum deutschen Aufgebot bei der Nachwuchs-Europameisterschaft in Hagen. Im Einzelfinale über 1,50 Meter belegten sie Rang sechs; in der abschließenden Einzelwertung der Europameisterschaft wurde Paschertz 16. Aachen ist für ihn ebenfalls ein erfolgreiches Pflaster: Bereits Ende 2025 gewann er mit seinem Erfolgspferd bei den Aachen Jumping Youngstars den Großen Preis der Jungen Reiter.

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