
Der belgische Dressur-Europameister ist der einzige Pferdesportler, der in Belgien für die Wahl zur „Persönlichkeit des Jahres“ nominiert wurde.
Jahrelang standen die belgischen Dressurreiter im Schatten ihrer Kollegen aus dem Springsport. Doch 2025 hat ein Reiter-Pferd-Paar es im Alleingang geschafft, sämtliche Kollegen auszustechen: Justin Verboomen und sein traumschöner schwarzer Hengst Zonik Plus. Sie kamen aus dem Nichts und katapultierten sich innerhalb von nichtmal einem Jahr an die Spitze der Dressurwelt. Und das in der lässigen Harmonie, die sich jeder wünscht und die doch so selten erreicht wird.
Sie gewannen in Aachen Grand Prix Special und Kür und schafften es damit auf Anhieb, sich einen Platz auf der Tafel der ewigen Besten zu sichern, ehe sie bei der EM in Crozet mit Cathrine Laudrup-Dufour/Freestyle und Isabell Werth/Wendy gleich zwei Titelkandidatinnen hinter sich ließen.
Das alles wurde bei den FEI Awards bereits mit der Wahl zum FEI-Reiter des Jahres gefeiert. Nun aber steht Justin Verboomen auch außerhalb der „Pferdebubble“ zur Wahl eines Titels. 25 Journalisten der traditionsreichen belgischen Tageszeitung La Libre, einer der meistgelesenen Publikationen des Landes, haben ihn als Kandidaten bei der Wahl zum „Belgier des Jahres“ aufgestellt. Hier sind nicht nur Sportler vertreten, sondern auch Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft. Aus dem Pferdesportsegment ist Verboomen allerdings der einzige Kandidat. Die Wahl ist bereits abgeschlossen. Am 22. Dezember soll das Ergebnis verkündet werden.
Angesichts dessen ist es beinahe selbstverständlich, dass der Doppeleuropameister auch Kandidat bei der Wahl zum Sportler des Jahres ist. Die Vielseitigkeitsreiterin Lara de Liederkerke-Meier ist bei den Frauen nominiert, das siegreiche EM-Team der Springreiter bei den Mannschaften.





