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Ophey

Hohe Auszeichnung an Leo Ophey

Auf dem Sommerturnier des Reit- und Fahrvereins »von Driesen« Asperden-Kessel wurde Leo Ophey die Ehrennadel mit Lorbeerkranz des Pferdesportverbandes Rheinland für sein Lebenswerk verliehen. Die wichtigste Rolle im Leben des Geehrten spielten immer die Pferde. Bereits vor mehr als 40 Jahren erhielt er den Hans von Bemberg-Preis der Landwirtschaftskammer für Höchstleistungen auf dem Gebiet der Tierzucht. Zu der Zeit waren die Nachkommen seiner Zuchtstute Fanfare (CyrusSporn) bundesweit kaum zu schlagen. Fast immer in der Anpaarung mit der westfälischen Vererberlegende Romadour II, so z.B. auf den DLGAusstellungen in Hannover und München sowie auf der Bundesstutenschau während der Weltmeisterschaft in Aachen. Auch als Reiter war er mit vielen Talenten, Ehrgeiz und Ausdauer ausgestattet. Ziemlich unglaublich aus heutiger Sicht, dass Leo Ophey innerhalb von vier Jahren (1969, 1972,1973) Kreismeister sowohl im Springen, wie auch in der Dressur als auch in der Vielseitigkeit wurde. Seine Erfolgspferde damals waren Sanator in den Springprüfungen und Helgie in der Dressur- und Vielseitigkeitsprüfung. Szenenapplaus dafür gab es jetzt noch einmal von den mehreren hundert Zuschauern in der Ehrungsstunde. Auch heute ist der 79-Jährige immer noch interessiert an der Ausbildung junger Pferde und durchaus auch noch einmal selbst mit einem Pferd im Gelände anzutreffen. Ganz besonders freut ihn, dass seine fünf Enkelkinder Carolin, Marie-Sophie, Annalena, Fritz und Emma Pferde ähnlich lieben wie er. Sie waren alle fünf als Überraschung und als Dankeschön für ihren Opa bei der Ehrung mit eingeritten, was ihn sichtbar rührte. Auch dem Reit- und Fahrverein »von Driesen« Asperden-Kessel gehört lebenslänglich sein Herz. Nach mehreren Jahrzehnten im Vereinsvorstand 2 übernahm er von 1994-2004 den Vereinsvorsitz. In dieser Zeit entstanden die vereinseigene Reithalle, die Asperdener Fahrabteilung, der Asperdener Freispringwettbewerb und der Gerd Yzermann- Gedächtnispreis, der ihm ein besonderes Anliegen ist. Bereits seit 16 Jahren ist Leo Ophey nun Ehrenvorsitzender. Seine Stimme ist nicht verstummt, sein Rat wird immer noch in Anspruch genommen, seine ständige Präsenz bei Arbeitseinsätzen zeichnet ihn immer noch aus. Er ist das, was man heute einen Leader nennt, eine Führungspersönlichkeit mit klaren Werten und klaren Zielen. Nur eines liebt er nicht: im Vordergrund stehen. Das weiß jeder. Und doch nahm er während der Ehrung gern das Mikrofon, um seiner großen Familie und allen Weggefährten Danke zu sagen. „Ich hoffte schon, dass dieser Kelch (Anm.: die Ehrung) an mir vorüber geht!“ Alle Anwesenden quittierten seine Worte mit großem Beifall. Eine herausragende Persönlichkeit, das ist Leo Ophey. Einzigartig ist seine Sprache, sie heißt: Vorleben. Ausnahmslos. Immer. Standing Ovations und jubelnder Beifall der vielen Zuschauer begleiteten den Jubilar in der Ehrenrunde per Kutsche. Alle wünschen ihm noch viele gesunde Jahre in ihrer Gemeinschaft.

Anna van Bebbe

Ophey: v.l. Wilma Hebben, Kreispferdesportverband Kleve, überreichte Leo Ophey für sein Lebenswerk die Ehrennadel mit Lorbeerkranz des Pferdesportverbandes Rhld. V.l. Vors. Wolfgang Kösters, Hildegard und Leo Ophey, Wilma Hebben, Laudatorin Anna van Bebber. Foto: Fotos: RuFV von Driesen Asperden-Kessel

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