
Toller Auftritt der rheinischen Vielseitigkeitstalente beim Bundesnachwuchschampionat in Warendorf! In der Pferdewertung zeigte Teresa Leowald, dass sie gedenkt, nahtlos an ihre Ponyzeit anzuknüpfen, und die Mannschaft belegte Rang zwei.
Geritten wurde beim Bundesnachwuchschampionat Pferde eine kombinierte Prüfung Klasse A**, zu der neben Dressur, Springen und Gelände auch Vormustern und Theorie sowie ein Geländelauf gehörten. Die Wertnoten aus Dressur und Springen fließen vierfach ins Endergebnis ein, die aus dem Gelände fünffach. Der Lauf wird nicht gewertet.
Nur der Landesverband Hannover konnte die rheinische Equipe auf Abstand halten. Justus Seegel mit Calina (der auch noch Zweiter der Einzelwertung wurde), Svea Lilly Meisel mit Chippie, Hanna Niessen mit First Class GS, Celina Weis mit Cornet’s Cylano, Marie Schreiber mit MaMa’s Gladness kamen auf 375,1 Punkte und versüßten ihrem Landestrainer Claus Erhorn damit seinen Abschied nach 25 Jahren an ihrer Seite.
Das Rheinland war nur zu dritt unterwegs, konnte sich also kein Streichergebnis erlauben. Das braucht man aber auch nicht mit einem solchen Trio wie Yosefin Buschmann auf dem rheinischen Cristallo II-Sohn Cody (RFV Jagdfalke Brünen), Mia Louise Gamradt vom RSV St. Hubertus Wesel-Obrighoven mit dem Holsteiner Diarado-Sohn Diro und allen voran Teresa Leowald vom RJC Rodderberg e.V. im Sattel ihres Hannoveraner Diacontinus-Sohnes DJ Continus. Letztere war Beste der Einzelwertung. Mit 364,6 Punkten erkämpften sie sich Rang zwei.
Teresa Leowald und DJ Continus auf bestem Weg
Dies ist ein wegweisender Erfolg für die 16-jährige Teresa. Gerade erst war sie von der EM der Pony-Vielseitigkeitsreiter in Le Mans heimgekehrt, wo sie mit Pearl als Einzelreiterin Rang 21 belegt hatte. Mit dem acht Jahre jungen DJ Continus konnte sie sich im Juni bereits eine internationale Platzierung sichern. Beim CCI1*-Intro in Strzegom, Polen, belegte sie einen vierten Platz – und das, obwohl der Wallach vorher ein reines Springpferd war, wie sie verriet. Seit vergangenem Herbst sind die beiden ein Team und lieferten beim Bundesnachwuchschampionat eine überzeugende Vorstellung ab: Dressur 9,0, Springen 8,6, Gelände 9,0. Da war kein Vorbeikommen in der Einzelwertung!
Zweimal Rang für Meck-Pomm
Das beste Geländeergebnis hatten Helene Fischer und Gemmy K vom Landesverband Mecklenburg-Vorpommern geliefert. Mit ihrer 9,3 im Busch sicherten sie sich selbst sowie dem Team jeweils Bronze. Neben Helene starteten Fritz Michel Horn mit Leila, Tessa-Catharina Wilfert mit Balestra und Mara Hartmann mit Camira P für die Mannschaft Mecklenburg-Vorpommern. Endstand: 357,1 Punkte.
Insgesamt stellten elf Landespferdesportverbände ein Team in der Abteilung Pferde. Den vierten Platz belegten die 2021 und 2023 siegreichen Hessen vor Vorjahressieger Westfalen, die im Gelände am Sonntag das Glück nicht auf ihrer Seite hatten.
Westfalen bei den Ponys vorn
Dafür klappte es bei den Ponys mit der Titelverteidigung für Westfalen. Mit 379,2 Punkten siegten sowohl das Team als auch Franziska Niehoff mit Metallica SGN in der Einzelwertung. Es ritten außerdem Greta Marie Löhr mit Rathcline Dream, Sophie Korte mit dem bereits 22-jährigen Rocko Goldstar sowie die Brüder Paul und Jakob Suttorp mit Remy Marteng (sic!) und Carlotta.
Hannover holte Rang zwei mit 366,7 Punkten dank der Auftritte von Lenja Reitmann mit Konstantijn van Orchid’s, Lina Schütz mit Navis, Lina Marie Quast mit Hennessy sowie die Schwestern Lisa und Anna von Helldorf mit Valderossi beziehungsweise Marlon.
Das Team Weser-Ems holte den dritten Platz mit 348,7 Punkten. Hier ritten Eva Kotschofsky mit Whitethorn Ranger, Jonna Marie Henschel mit Tony, Emma Triphaus mit Calle Cool, Milla Mertens mit Silver Ross und Anna Katharina Thomasmeyer mit Maximus von Ephesos.
Das Rheinland hatte keine Ponymannschaft am Start. Alle Ergebnisse finden Sie hier.





