Next Temptation und FS Nestea nach ihrem Triumph im Finale. (Foto Nilkens)
Next Temptation und FS Nestea nach ihrem Triumph im Finale. (Foto Nilkens)

Bundeschampionat: Doppelerfolg bei den 3jährigen Reitponyhengsten

Die Hälfte der Finalteilnehmer der dreijährigen Reitponyhengste kam aus dem rheinischen Zuchtgebiet. Von den acht Ponys waren zwei Söhne des FS Next Diamond und zwei direkte Söhne dessen Vater FS Numero Uno.

Bundeschampion der vierjährigen Reitponyhengste: Next Temptation unter Danica Duen. (Foto Nilkens)
Bundeschampion der vierjährigen Reitponyhengste: Next Temptation unter Danica Duen. (Foto Nilkens)

Am Ende triumphierte Next Temptation mit einer Gesamtnote von 8,8. Die Richter hoben bei der Trabarbeit des charmanten FS Next Diamond Sohnes das dynamische Abfußen hervor. Mit dem nötigen Go ausgestattet, zog der Palomino seine Runden auf dem Warendorfer Reitpferdeviereck. Vor Prüfungsbeginn hatte er allerdings ein Gespenst in einer Ecke gesehen, beruhigte sich aber schnell wieder und zeigte sich im überwiegenden Teil der Aufgabe rittig und losgelassen. Im Schritt hatte der Hengst heute das Highlight seiner Vorstellung von den Richtern mit einer 9,0 bedacht. Ein Pony mit toller Typausprägung und gut konstruiert für die weitere reiterliche Ausbildung – so beschrieb die Richtergruppe den bei Wim Egelmeers gezogenen Hengst. Dies wurde dann mit einer 9,5 gewürdigt.

FS Nestea wurde unter Sophie Dammeyer Vize-Bundeschampion. (Foto: Nilkens)
FS Nestea wurde unter Sophie Dammeyer Vize-Bundeschampion. (Foto: Nilkens)

Und auch die Silbermedaille ging an einen im Rheinland gezogenen Sohn des FS Next Diamond. Bei Ute Küppers geboren, präsentierte sich der Fuchshengst unter Sophie Dammeyer. 8,5 für alle Teilbereiche der Prüfung repräsentiert die gleichmäßig gute Qualität in der FS Nestea mit seinen Grundgangarten aufwarten kann. Konzentriert bei seiner Reiterin zeigte sich der Hengst in guter Anlehnung. Im Vergleich zur ersten Prüfung präsentierte er sich in der Trabarbeit vielleicht etwas weniger kraftvoll im Abdruck, die Richter lobten aber seine gute Hinterhandaktivität.

Hanna Richter freute sich im Sattel von Steverheides No Limit über die Bronzemedaille. Abstammend von FS Numero Uno führt auch dieser Westfale rheinisches Blut. Der dunkelbraune Hengst stand vielleicht nicht ganz so im Hengsttyp, wie die beiden vor ihm platzierten Ponys. Er überzeugte aber in Sachen Rittigkeit im Gesamtbild. Losgelassen und zufrieden nahm er die Hilfen seiner Reiterin an und beendete die Prüfung mit einer 8,2 als Gesamtnote. Mit Golden Hunter LR platzierte sich an vierter Stelle ein weiteres rheinisches Reitpony. 8,1 stand für den bei Carolyne Liebrecht geborenen Sohn des Golden West am Ende in der Platzierungsliste. Vorgestellt wurde er von Jacqueline Baartz. Dem Paar folgte auf Rang sechs Date the Right, der von Dating AT abstammt und von Jörg Zahn gezüchtet wurde. Mareike Mimberg-Hess ritt den Palomino zu einer 7,9 im Gesamtergebnis. Mit Alena Kempkens komplettierte eine rheinische Reiterin im Sattel von Assenmachers Commander Schulze die rheinische Erfolgsbilanz dieser Prüfung. Der FS Numero Uno-Sohn ist zwar ebenfalls im Rheinland geboren, wird aber im Zuchtbuch von Hannover geführt. Er erhielt eine 7,5.

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