
Der Reitsportverein St. Hubertus Wesel-Obrighoven hatte am Wochenende zu einem national und international ausgeschriebenen Vielseitigkeitsturnier eingeladen, das zugleich den passenden Rahmen für die Rheinischen Meisterschaften im Busch bot. Gleich doppelten Grund zur Freude hatte die Ponyreiterin/Juniorin Teresa Leowald.
Sie gewann nämlich nicht nur die Rheinische Meisterschaft der Junioren, sondern auch die offene Gesamtwertung des CCI2* im Sattel ihres erst achtjährigen Hannoveraner Wallachs DJ Continus v. Diacontinus. Und das mit ihrem Dressurergebnis von 29,6 Minuspunkten. Damit war das Paar von Rang sieben in den weiteren Wettbewerb gestartet. Doch nachdem bei den beiden – anders als bei der Konkurrenz – weder im Gelände noch im Parcours weitere Minuspunkte hinzukamen, standen sie als Sieger beider Wertungen fest.
Für Teresa Leowald dürfte dieser Erfolg umso schöner und wichtiger sein angesichts dessen, dass sie dieses Jahr ihre Ponyzeit abgeschlossen hat. Einen besseren Übergang in die Juniorenzeit hätte sie sich wohl nicht wünschen können. Bei den Ponys hatte sie dieses Jahr ihre erste EM bestritten. Sie war dort als Einzelreiterin im Einsatz und belegte Platz 21. Zum Ende ihrer gemeinsamen Ponyzeit bescherte ihre Pearl Teresa nun auch noch den Titel der Rheinischen Meisterin der Ponyreiter. Das war allerdings auch nicht allzu schwer, denn in der VA, die dafür den Rahmen gab, waren die beiden das einzige Pony-Paar. Insgesamt waren sie hier Achte.
Die Silbermedaille bei den Junioren wurde zur Beute von Franziska Cleven Harley Quinn (37,3). Bronze ging an Annika Meer auf Cassandra Ter Meer (40,4). In der offenen Wertung waren das die Plätze 14 und 18 unter 72 (!) Startern.
Bergendahl Rheinischer Meister „Reiter“

Arne Bergendahl musste sich auf seiner elfjährigen Rheinländer Stute Diar Noir in der offenen Wertung zwar an zweiter Stelle hinter Leowald und DJ Continus einreihen, in der Wertung seiner Altersklasse, der „Reiter“, das, was früher die Senioren waren, war allerdings kein Vorbeikommen an dem 34-Jährigen aus Hamminkeln. Mit ihrem Dressurergebnis von 30 Minuspunkten sicherten sie sich die grün-weiße Schärpe.
Silber ging an Anna Lena Schaaf und den erst siebenjährigen Idem du Ladran. Zu den 28,9 Minuspunkten aus der Dressur war ein Springfehler hinzugekommen. In der Gesamtwertung waren die 32,9 Minuspunkte gut genug für Rang sechs.
Die rheinische Bronzemedaille sicherten sich Lena Marie Meier und In the Mood mit ihrem Dressurergebnis von 33,8 Minuspunkten, Platz acht insgesamt.
Starker Auftritt von Behrens

Sarah Julie Behrens und ihre Asagao xx-Tochter Arielle waren nach der Dressur noch Vierte gewesen mit starken 28,8 Minuspunkten. Das hätte auch der Gesamtsieg werden können, wäre im Parcours nicht ein Abwurf hinzugekommen. So wurde es insgesamt Platz fünf dank einer ebenfalls hindernis- und zeitfehlerfreien Geländerunde. Und in der U21-Wertung der Rheinischen Meisterschaften holten Behrens und Arielle den Titel.
Es waren nur drei Reiter dieser Altersklasse am Start. Zweitbeste war Rosanna Brinkmann auf Campina G. vor Katharina Lubinski im Sattel von Keep your Distance. In der Gesamtwertung waren das die Plätze 33 und 55.





