Matthias Alexander Rath und Destacado im Sommer in Balve. Foto: sportfotos-lafrentz.de
Matthias Alexander Rath und Destacado im Sommer in Balve. Foto: sportfotos-lafrentz.de

Ausflug nach Mexiko, Comeback von Morgan Barbançon

Matthias Alexander Rath und Destacado im Sommer in Balve. Foto: sportfotos-lafrentz.de
Matthias Alexander Rath und Destacado im Sommer in Balve. Foto: sportfotos-lafrentz.de

Nicht nur in Verona wurden am Wochenende Weltcup-Punkte verteilt. Die Dressurreiter hatten die Wahl zwischen Mexiko und der Slowakei, wenn sie Weltcup reiten wollten. Vor allem die weite Reise nach Mexiko hat sich gelohnt für Rath & Co.

Matthias Alexander Rath, Ingrid Klimke und Evelyn Eger bereicherten das erste Weltcup-Turnier im mexikanischen Lerma auf der Rancho St. Vincent. Versüßt wurde ihnen die weite Anreise mit einem beachtlichen Preisgeld. 200.000 Euro wurden allein in der Weltcup-Kür verteilt, dazu 100.000 Euro im Grand Prix. Den Löwenanteil davon sicherten sich Matthias Alexander Rath und Destacado. Sie gewannen erst den Grand Prix mit 73,326 Prozent und dann auch die Kür. Hier waren es 79,350 Prozent.

Das Nachsehen hatten jeweils Ingrid Klimke und ihre Fürstenball-Tochter First Class, die im Grand Prix mit 72,50 Prozent bewertet wurden und in der Kür mit 78,905 Prozent. In beiden Prüfungen hatte der portugiesische Richter Frederico Pinteus vor Rath. Am Samstag saß er bei C, in der gestrigen Kür bei E. Hier hatte auch der andere Seitenrichter, Henning Lehrmann, Klimke und First Class noch vor Rath und Destacado.

Rang drei ging in beiden Prüfungen an die Dressursensation aus Ecuador, den 2024er Kür-Sieger der 4*-Tour des CHIO Aachen, Julio Mendoza Loor auf Jewel’s Goldstrike. Mit 71,348 und 77,860 Prozent ließen sie erst Evelyn Eger auf Tabledance im Grand Prix (70,630) und dann den ausgewanderten US-Reiter Kevin Kohmann auf Duenensee in der Kür (77,305) hinter sich. Eger war hier Fünfte mit ihrer Totilas-Tochter (76,530).

Alle Ergebnisse finden Sie hier.

Motesice mit französischem Comeback

Acht Monate durfte die französische Dressurreiterin Morgan Barbançon keine Turniere reiten, nachdem sie wiederholt bei Dopingproben nicht aufgetaucht war. Dafür wurde sie zunächst mit einer dreimonatigen Sperre belegt. Sie zog vor den CAS, wo sie das Verfahren nicht nur verlor, sondern noch fünf Monate zusätzlich aufgebrummt bekam. Dadurch verpasste sie unter anderem die Olympischen Spiele 2024. Doch nun meldete sie sich in Motesice zurück im sportlichen Geschehen. An ihrer Seite ihr inzwischen 19-jähriger Erfolgspartner Sir Donnerhall II. Der Sandro Hit-Sohn holte erst einen 71,109 Prozent-Sieg im Grand Prix und triumphierte dann in der Kür. Dafür reichten 75,170 Prozent.

Die Plätze zwei und drei gingen jeweils nach Österreich. Petra Gmoser im Sattel von Foreman MJ und Katharina Haas mit Let It Be wechselten sich ab. Im Grand Prix erhielten Haas und ihre Lissaro van de Helle-Tochter zwei Punkte mehr als Gmoser und sein Foundation-Sohn (68,717 zu 68,630). In der Kür drehten die Männer den Spieß um (73,550 zu 71,935 Prozent).

Ebenfalls unter den Platzierten waren in den beiden Prüfungen jeweils in dieser Reihenfolge auf den Plätzen fünf, sechs und sieben Leonie Krull im Sattel ihrer Rheinländer Stute All We Need v. All At Once (68,348 und 71,055), Yara Reichert im Sattel von Springbank II (68,087 bzw. 69,655 Prozent) sowie Antonia von Dungern auf Queen Rubin (67,043 bzw. 69,640 Prozent).

Alle Ergebnisse aus Motesice finden Sie hier.

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