Große Freude nach einem großen Sieg im Großen Preis – Dourkhan Hero Z bescherte Christian Ahlmann 2025 seinen dritten Triumph auf dem Hamburger Derby-Rasen. Foto: sportfotos-lafrentz.de
Große Freude nach einem großen Sieg im Großen Preis – Dourkhan Hero Z bescherte Christian Ahlmann 2025 seinen dritten Triumph auf dem Hamburger Derby-Rasen. Foto: sportfotos-lafrentz.de

Ahlmann, Ehning und Eckermann top platziert in Maastricht

Große Freude nach einem großen Sieg im Großen Preis – Dourkhan Hero Z bescherte Christian Ahlmann 2025 seinen dritten Triumph auf dem Hamburger Derby-Rasen. Foto: sportfotos-lafrentz.de
Große Freude nach einem großen Sieg im Großen Preis – Dourkhan Hero Z bescherte Christian Ahlmann 2025 seinen dritten Triumph auf dem Hamburger Derby-Rasen. Foto: sportfotos-lafrentz.de

Auch beim Jumping Indoor in Maastricht (CSI4*) konnten sich die deutschen Springreiter sehr gut platzieren, allen voran Christian Ahlmann. Ansonsten waren auch einige bei den „Touren“ in Spanien erfolgreich im Einsatz.

Im Sattel von Dourkhan Hero Z wurde Christian Ahlmann Zweiter im Großen Preis von Maastricht. Der zehnjährige Hengst, der im Deckeinsatz stark frequentiert ist, hatte im Frühjahr bereits den Großen Preis von Hamburg für sich entschieden und gilt als große Nachwuchshoffnung für den ehemaligen Doppeleuropameister Ahlmann. Gestern zeigte er in Maastricht mit zwei fehlerfreien Runden in 36,51 Sekunden, warum das so ist.

Allerdings teilte er sich den Platz mit dem britischen Paar Robert Murphy und seiner niederländischen Vigo d’Arsouilles-Tochter Hulde G, die in exakt derselben Zeit ins Ziel kamen, wie das Duo aus Marl.

Sieger wurde Global Champions Tour-Gesamtsieger und Mannschaftseuropameister Gilles Thomas (BEL) im Sattel seiner neunjährigen Emerald-Tochter Qalista DN, die ziemlich genau eine Sekunde schneller waren im vierköpfigen Stechen. Die vierte im Bunde war die Norwegerin Jenny Krogsaeter auf Laurier.

Mit jeweils schnellen Vier-Fehler-Runden sprangen auch Marcus Ehning auf Coolio und Katrin Eckermann auf der zehnjährigen Casallco-Tochter Casa Blue in die Platzierungsliste. Ehning wurde Achter, Eckermann Neunte.

Familienpferd Sascinora

Zuvor hatte sie mit der bei Vater Otmar im Rheinland geborenen sieben Jahre jungen Sascinora bereits einen starken zweiten Platz im Finale der mittleren Tour belegt. Hier hatten die beiden nur Mannschaftseuropameister Thibeau Spits und King van Essene den Vortritt lassen müssen.

Sascinora ist ein echtes Familienpferd und war schon in jungen Jahren hoch erfolgreich. Letztes Jahr ritt Eckermann sie zum Sieg bei den Weltmeisterschaften der jungen Springpferde. Sowohl mit dem Vater Stakkato-Boy als auch mit der Mutter Fascinora war Eckermann erfolgreich im internationalen Parcours – ebenso wie mit Fascinoras Vater Firth of Lorne.

Alle Ergebnisse aus Maastricht finden Sie hier.

Blick nach Süden

Während hierzulande die Winterdecken längst ausgepackt wurden, wird in Spanien noch unter freiem Himmel gesprungen. In Valencia konnten sich Jens Baackmann und Zealand in Szene setzen. Mit der schnellsten Runde der neun Paare im Stechen um den Großen Preis der „Big Tour“, aber leider einem Abwurf wurden der Mann aus Westfalen und sein hannoverscher Wallach v. Zinedine Dritte. Fehlerfrei und damit vor ihm platziert waren Italiens Nico Lupino auf Iniesta und der Belgier Jan Vermeiren mit Qmusic-K van’t Kattenheye.

Janne Friederike Meyer-Zimmermann weilt derweil am Strand von Oliva Nova und konnte dort gestern den DSP-Hengst Cascais im Großen Preis ins Geld reiten. Mit lediglich einem Zeit-, aber keinem Hindernisfehler belegte der Colestus-Sohn Rang elf.

Schnellstes fehlerfreies Paar der zehn Reiter-Pferd-Kombinationen gegen die Uhr waren der Spanier Julio Arias Cueva und sein Selle Français-Hengst Filou du Manoir v. Salto de l’Isle. Rang zwei ging an den Brasilianer Stephan de Freitas Barcha auf Dinozo, gefolgt vom belgischen Olympia-Dritten von 2021, Jérôme Guery, mit Qartouche de la Pomme.

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