DSC07495Aachen26_Paschertz_vanBebber

Paschertz weiter auf Erfolgskurs

Nach dem gestrigen Auftaktspringen ging es für die Jungen Reiter heute im Mannschaftswettkampf in Aachen weiter: Die vierköpfigen Teams wurden per Los bestimmt und bekamen einen prominenten Mentor an die Seite gestellt. Erfolgreichster deutscher Teilnehmer war Max Paschertz, der die schnellste Zeit der gesamten Prüfung verbuchte und mit seinem Team Zweiter wurde.

Den Sieg sicherte sich Team 2 unter der Leitung von Wilma McMahon. Mabkhout Owaida Alkirbi aus den Vereinigten Arabischen Emiraten mit Diabla PS, der Kanadier Fares Azouni mit I’m Special und die Britin Olivia Sponer mit Bingo du Chateau blieben allesamt fehlerfrei. Das Ergebnis des US-Amerikaners Jj Torano und Lyon, der vier Fehlerpunkte kassierte, konnte gestrichen werden. Damit kam das Team auf insgesamt null Fehler und eine addierte Zeit von 190,53 Sekunden.

Max Paschertz mit schnellstem Ritt

Denkbar knapp fiel die Entscheidung um den Sieg aus. Nur eine einzige Hundertstelsekunde trennte die beiden besten Mannschaften. Team 4 unter der Leitung von Carlos Hank Guerreiro kam ebenfalls ohne Fehler in die Wertung und erreichte eine Gesamtzeit von 190,54 Sekunden – Platz zwei. Einen entscheidenden Anteil an diesem Ergebnis hatte Max Paschertz. Der Deutsche ging mit der neunjährigen Holsteiner Stute Foodfox‘ Cathilde H von Cascadello an den Start und lieferte eine blitzschnelle Nullrunde ab. Nach gerade einmal 61,48 Sekunden überquerte das Paar die Ziellinie. Damit erzielte Paschertz nicht nur das beste Resultat innerhalb seines Teams, sondern auch die schnellste fehlerfreie Runde aller in der Mannschaftswertung berücksichtigten Ergebnisse.

Max Paschertz wurde mit seinem Team Zweiter. Foto: van Bebber

Neben Paschertz trugen der Schwede Emil Jönsson mit Conrad und die Finnin Jone Illi mit Celtas Quillian jeweils eine Nullrunde zum Mannschaftsergebnis bei. Auf Rang drei folgte Team 7 unter der Leitung von Adrian Whiteway. Tabitha Kyle und Desterly, Mariano Oñate De Cima und Mumbai sowie Karoline Sloth Kjær und Chacca Pezi H blieben fehlerfrei und kamen gemeinsam auf eine Zeit von 192,07 Sekunden. Die vier Fehler von Uxue Arruza Rodriguez und Clarin de Llamosas konnten gestrichen werden.

Pech für Brianne Beerbaum

Weniger glücklich verlief die Prüfung für die zweite deutsche Starterin Brianne Beerbaum. Sie gehörte mit Kiss me zu Team 5 unter der Leitung von Richard Vogel. Sie stürzte und wurde damit zum Streichergebnis des Teams. Für die Mannschaft blieben 20 Fehlerpunkte bei einer Gesamtzeit von 198,96 Sekunden, womit sie Rang neun belegte.

Morgen geht es für die Junioren in die entscheidende letzte Prüfung, das Einzel-Finale.

Artikel teilen

Empfohlene Artikel