Benjamin Werndl und Quick Decision gelangen zwei Siege bei ihrer internationalen Premiere in Salzburg. Foto: ONEKLICKPHOTO
Benjamin Werndl und Quick Decision gelangen zwei Siege bei ihrer internationalen Premiere in Salzburg. Foto: ONEKLICKPHOTO

Salzburg: Special an „Quicks“, Personal Best for Total Hope

Benjamin Werndl und Quick Decision gelangen zwei Siege bei ihrer internationalen Premiere in Salzburg. Foto: ONEKLICKPHOTO
Benjamin Werndl und Quick Decision gelangen zwei Siege bei ihrer internationalen Premiere in Salzburg. Foto: ONEKLICKPHOTO

Die Amadeus Horse Indoors in Salzburg hatten einiges zu bieten – neben CSI4* Springprüfungen und U25 Tour im Parcours, CDI3* und 5* Prüfungen sowie diverse Angebote für Nachwuchsreiter und nationale Ausschreibungen auf dem Viereck. Einer der Gewinner des Wochenendes war Benjamin Werndl.

Benjamin Werndl nutzte die CDI3*-Tour von Salzburg zum einen, um seine neunjährige Nachwuchshoffnung Quick Decision („Quicks“) erstmals vor internationaler Kulisse zu präsentieren und zum anderen, um ihnen beiden den letzten Schliff vor dem Louisdor-Preis Finale zu geben, das in zwei Wochen in Frankfurt stattfindet. Man kann wohl sagen: Die beiden sind bereit. Am Donnerstag hatten sie bereits den Grand Prix für sich entscheiden können. Im Special, dem zweiten für den bunten Fuchs v. Quaterhall nach nationaler Premiere auf Gut Ising, setzten sie noch einen drauf: Sieg mit 71,723 Prozent und Platz eins von allen fünf Richtern – und das trotz verpatzter Einerwechsel.

Zweite wurde die Österreicherin Felicita Simoncic im Sattel des KWPN-Hengstes Four Legends mit 70,234 Prozent. Lisa Müller und Dantiamo, die Zweitplatzierten des Grand Prix wurden diesmal Dritte mit 70,128 Prozent. Auch für diesen Dante Weltino-Sohn, der ebenfalls erst neunjährig ist, war Salzburg der erste internationale Grand Prix Special. Allerdings nicht das erste internationale Turnier. Im September war das Paar bereits in Hagen am Start gewesen, wurde dort allerdings ausgeschlossen.

Dahinter konnte sich Yara Reichert auf Valverde über Rang vier freuen (68,128).

Total Hope gewinnt CDI5*-Grand Prix

Total Hope punkte regelmäßig mit seinem überragenden Galopp. In den Serienwechseln erhielt er in Salzburg zweimal die 10. Foto: ONEKLICKPHOTO
Total Hope punkte regelmäßig mit seinem überragenden Galopp. In den Zweierwechseln erhielt er in Salzburg zweimal die 10. Foto: ONEKLICKPHOTO

Sieger des Grand Prix der Fünf-Sterne-Tour wurden Isabel Freese aus Mühlen für Norwegen und ihr Total Hope. Der 13-jährige Oldenburger Hengst ist ja ein Sohn von Totilas und Weihegold, und wenn er gut drauf ist, demonstriert der einstige Burg-Pokal und Louisdor-Preis Sieger regelmäßig, dass er seinen berühmten Eltern durchaus das Wasser reichen kann. Alle fünf Richter sahen das Paar an erster Stelle, wobei der Belgier Freddy Leymann ihnen sogar fast 80 Prozent gab. Alles in allem wurden es 76,478 Prozent – persönliches Bestergebnis. Freese: „Wir waren mit unserem Ritt in Summe sehr, sehr zufrieden. Wir konnten von Anfang bis zum Ende einen tollen Fluss beibehalten. Total Hope war völlig entspannt in der wunderschönen Halle.“

Zweite im Grand Prix wurde die Polin Sandra Sysojeva im Sattel der neunjährigen Oldenburger Millennium-Tochter Maxima Bella. Während die anderen beiden bereits erwähnten Neunjährigen in Salzburg ihr erstes bzw. zweites internationales Turnier gingen, hat Maxima Bella bereits zwei internationale Saisons inklusive Olympische Spiele (Kür Rang 15), Weltcup-Finale (Platz sieben) und EM (Special 12., Kür 15.) hinter sich. In Salzburg erhielt die Rappstute mit dem geradezu zirzensischen Vorderbein-Ausgriff 74,696 Prozent im Grand Prix und 80,555 Prozent in der Kür. Das reichte, um Total Hope und Isabel Freese hier auf Rang zwei zu verweisen. Damit konnte die Rappstute ihren Vorjahressieg in Salzburg wiederholen.

Dritte in beiden Prüfungen wurden die beiden dänischen EM-Teilnehmer Nadja Aaboe Sloth und ihr zwölfjähriger Foundation-Sohn Favour Gersdorf (73,239 bzw. 78,885 Prozent). Letzteres war eine neue persönliche Bestmarke für das sympathische Paar.

Jeweils über Rang vier konnte sich U25-Europameister Moritz Treffinger freuen. Der erlebt dieser Tage viele „Erste Male“ – erstes Mal Weltcup in Stuttgart mit Cadeau Noir und nun auch erstes Mal Fünf-Sterne-Turnier mit Fiderdance, dem anderen Bonhomme-Hengst, der von Lena Haßmann ausgebildet wurde und den der einstige Pony-Europameister übernehmen konnte, als er auf Gestüt Bonhomme als Bereiter anheuerte. Mit 71,022 Prozent im Grand Prix und 77,085 Prozent waren die zwei in beiden Prüfungen bestes deutsches Paar.

Alle Ergebnisse aus Salzburg finden Sie hier.

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