Julia Ralinofsky gewinnt mit Assenmachers Nachtschwärmer ihren ersten Titel beim Bundeschampionat. (Foto) Nilkens
Julia Ralinofsky gewinnt mit Assenmachers Nachtschwärmer ihren ersten Titel beim Bundeschampionat. (Foto) Nilkens

Julia Ralinofsky stellt ihren ersten Bundeschampion

Eine knappe Kiste und ein mit Spannung erwartetes letztes Ergebnis sorgten bei den vierjährigen Reitponyhengsten für eine echte Zitterpartie. Am Ende ging der Sieg an eine rheinische Reiterin, die ihr Glück kaum fassen konnte.

Im Rheinland geboren, allerdings in Westfalen eingetragen, war es am Ende Assenmachers Nachtschwärmer der als Bundeschampion gefeiert wurde. Eine glatte Neun stand als Gesamtnote auf der Anzeigetafel. Begeistern konnte der FS Next Diamond-Sohn, der damit heute seinen zweiten Champion stellte, besonders im Galopp und in der Rittigkeit. „Die Galopptour war heute mein absolutes Highlight“, freut sich eine sichtlich angefasste Julia Ralinofsky,  nachdem klar war, dass sie soeben zum ersten Mal in ihrer Karriere beim Bundeschampionat gewinnen konnte. „Ich habe natürlich gehofft ihn hier gut präsentieren zu können, aber dass wir das wirklich gewinnen damit hatte ich nicht gerechnet“, freut sie sich über diesen besonderen Erfolg.

Der Goldjunge AT NRW und Jaqueline Schurf gewannen Bronze. (Foto Thamm)
Der Goldjunge AT NRW und Jaqueline Schurf gewannen Bronze. (Foto Thamm)

Rang zwei sicherten sich Linda Boller und Grenzhoehes Negretto. Die Fans des braunen trugen ihn mit ihrem Applaus quasi zu seiner Endnote von 8,9. Aktiv abfußend im Hinterbein zeigte der FS Numero Uno-Sohn sich in der gesamten Prüfung mit viel Ausdruck. Dabei war er hochkonzentriert und wirkte innerlich losgelassen. Das bestätigte auch das Gefühl der Fremdreiterin. Am Ende zog die Richtergruppe für die Rittigkeit die 10. Mit einer Neun im Galopp und einer Neun für den Körperbau gab es auch in diesen Teilen der Prüfung echte Highlights. Bronze ging dann noch einmal ins Rheinland: und zwar unter, als auch im Sattel. Jaqueline Schurf und Der Goldjunge AT NRW erzielten eine Endnote von 8,7. Die Richter zeigten sich begeistert von der Vorstellung des Paares, monierten allerdings den etwas zu stark im Vorwärts angelegten ersten Teil der Trabtour. Mit einer schön ins Bergauf gesprungenen Galoppade sicherte sich der Hengst eine 9,0. Und auch für den Körperbau erhielt der gut modellierte und mit harmonischen Linien ausgestattete Hengst eine 9,0.

Die Plätze sieben bis neun waren dann noch einmal rheinisch besetzt. Platz sieben sicherten sich Jaqueline Schurf und Denim AT. Dahinter gingen Christina Wesseling und FS Nesquik, übrigens ebenfalls ein Sohn des FS Next Diamond, auf die Ehrenrunde. Etwas durch den Wind war heute Rickhofs Dorfkind, der dann von Iris Jansen-Jentgens zu Rang neun geritten wurde.

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