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Milla Staade weiter gut im Rennen

Milla Staade und Charleen San kamen mit dem anspruchsvollen Gelände gut zurecht. (Foto Jan Frohne)

Bei den Ponyvielseitigkeitsreitern ging es heute im Gelände darum, den guten Ergebnissen aus der Dressur möglichst wenig Punkte hinzuzufügen. „Für uns war es ein lehrreiches Gelände ohne das Quäntchen Glück bei einigen Reitern“, resümierte Co-Bundestrainerin Anna Siemer nach der Prüfung. Das galt allerdings nicht für Milla Staade und Charleen San. Die Beiden hatten nach der Dressur in Führung gelegen und konnten sich auch im anspruchsvollen Gelände behaupten. Mit 6,22 Minuten galoppierten sie nur einen Hauch langsamer als es die erlaubte Zeit vorsah über die Ziellinie. 1,2 Strafpunkte wurden deshalb dem sehr guten Dressurergebnis von 24,6 hinzugerechnet. Mit 25,8 Punkten liegt das Paar damit aktuell im Zwischenranking an zweiter Stelle. Vorne liegen die Französin Ella Rinaldi und Boston du Verdon. Bei den Beiden stehen 25,5 Punkte in der Ergebnisliste. An dritter Stelle rangiert momentan Annabel Ridgway mit Akim de L’Arquerie mit 28 Punkten und damit keinem Springfehler Abstand zu den beiden Führenden. Das Springen verspricht damit echte Spannung, denn auch die nachfolgenden Reiter liegen punktetechnisch nicht weit entfernt. Nach einer Fehlerfrei, aber deutlich zu langsam absolvierte Max Hausser-Knabe das Gelände er liegt nun mit 44 Strafpunkten auf Rang 16. Nach einer sehr harmonischen Dressur gehörten Teresa Leowald und Pearl zu den deutschen Reitern, denen das Quäntchen Glück fehlte. Sie hatten zunächst an dritter Stelle gelegen, hatten dann aber Probleme an Sprung 18 A und mussten somit 24,8 Strafpunkte zu ihrem Ergebnis aus der Dressur addieren lassen. Das Paar liegt aktuell auf Platz 18. Emma Fischer folgt auf Rang 23 – sie ereilte das Schicksal an 13b. Julia Maria Lentrodt rangiert an 32ter Stelle und Lea Brügger schied im Gelände leider aus. Damit musste das deutsche Team auch die Führung in der Zwischenwertung abgeben und liegt nun an vierter Stelle des Rankings. Es führen die Reiter aus Frankreich, vor Groß Britannien und den Niederlanden. Mit 30,7 Punkten gehen die Franzosen mit einem komfortablen Vorsprung in das abschließende Springen. Zwischen Rang zwei und drei liegen 52,5 Punkte und zwischen Rang drei und Rang vier 5,5 Punkte. Das Gelände hat sich damit als stark selektiv erwiesen, denn nach der Dressur lagen die Top-Teams noch dicht beieinander.

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