Mit Capaya Z hatte Hannah Blandfort letztes Jahr den Einzug ins Einzelfinale der Pony-EM geschafft. Foto: Rebecca Thamm
Mit Capaya Z hatte Hannah Blandfort letztes Jahr den Einzug ins Einzelfinale der Pony-EM geschafft. Foto: Rebecca Thamm

Vier Rheinländer in Runde zwei beim HGW Bundesnachwuchschampionat

Mit Capaya Z hatte Hannah Blandfort letztes Jahr den Einzug ins Einzelfinale der Pony-EM geschafft. Foto: Rebecca Thamm
Mit Capaya Z hatte Hannah Blandfort letztes Jahr den Einzug ins Einzelfinale der Pony-EM geschafft. Foto: Rebecca Thamm

Die VR Classics in Neumümster sind erneut Schauplatz des HGW-Bundesnachwuchschampionats der Springreiter unter 19 Jahren. Vier rheinische Reiterinnen haben es in die zweite Runde geschafft, Hannah Blandfort in die Platzierung.

25 Nachwuchstalente aus ganz Deutschland treten zum traditionellen HGW Bundesnachwuchschampionat in Neumünster an. Fünf davon kamen aus dem Rheinland, von denen es vier in die zweite Runde geschafft haben und einer „einen raus“ aus dem Cut war.

Blandfort mit Schleife

Über eine Platzierung konnten sich Hannah Blandfort vom RV Gut Hochfeld und ihre neunjährige Hannoveraner Stute Chica Bonita freuen. Mit der Wertnote 8,2 platzierten sie sich auf Rang sieben. Die Chacoon Blue-Tochter, die sie seit Spätsommer 2025 unter dem Sattel hat, hatte sich heute offenbar einiges vorgenommen und Hannah bewies Gefühl und Geschick, um sie bei sich zu behalten.

Das blieb den Richtern Stephan Hellwig, Heiko Koolmann und Detlef Peper nicht verborgen: „Ein sehr gehfreudiges Pferd“, kommentierten sie. „Hannah musste deutlich eingreifen, um Ruhe in den Ritt zu bringen. Dadurch waren die Distanzen heute nicht ganz rhythmisch.“

Das wolle sie morgen besser machen, verriet Hannah später. „Ich werde versuchen, den Rhythmus von Anfang an mehr mitzunehmen und auf die Basics zu achten.“ Doch insgesamt war sie hoch zufrieden mit ihrer Runde. „Ja, sie war wirklich sehr motiviert, aber wir konnten das positiv umsetzen.“

Mit ihren 16 Jahren ist zum ersten Mal in Neumünster am Start – „eine tolle Kulisse! Ich habe mich schon vorher riesig gefreut, die Möglichkeit zu haben, hier zu reiten.“ Heute zum ersten, aber nicht zum letzten Mal, denn morgen Abend um 18.10 Uhr werden die Karten in Runde zwei neu gemischt.

Die weiteren Rheinländer im Recall

Eine tolle Runde war auch die von Maja Bleser, die für den RC Gut Neuhaus Grevenbroich im Sattel sitzt. Mit ihrem Cascadello-Sohn Cedric erhielt sie eine 8,1 und wurde damit Zehnte. Die beiden weiteren rheinischen Reiterinnen, die es unter die Top 12 geschafft haben, die eine Runde weiterkommen, Emily April Hülser auf Sir Lighton Z und Luna Zoe Schröder mit Global Player, die beide den RFV Hubertus Anrath-Neersen vertreten. Sie erhielten jeweils eine 8,0 und teilten sich Platz zwölf mit noch einer weiteren Reiterin, Amelie Tönnissen auf Charly.

Den Einzug in die zweite Runde um ein Zehntel verpasst hat Louis de Witt (RV Graf Haeseler Sonsbeck-Labbeck) mit seiner elfjährigen Stakkato-Tochter Sabrina. Mit 7,9 wurden sie 15. hinter den drei Paaren auf dem zwölften Platz.

Alle Ergebnisse aus Neumünster finden Sie hier.

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