Helena und Tony Stormanns bei den Nachwuchseuropameisterschaften in Riesenbeck 2025. Foto: RI/Equitaris
Helena und Tony Stormanns bei den Nachwuchseuropameisterschaften in Riesenbeck 2025. Foto: RI/Equitaris

Tony Stormanns Vierter und Siebter im Großen Preis von Wellington

Helena und Tony Stormanns bei den Nachwuchseuropameisterschaften in Riesenbeck 2025. Foto: RI/Equitaris
Helena und Tony Stormanns bei den Nachwuchseuropameisterschaften in Riesenbeck 2025. Foto: RI/Equitaris

Mega Auftakt für Tony Stormanns beim Winter Equestrian Festival in Wellington! Im Großen Preis konnte er sich Rang vier hinter drei US-Reiterinnen sichern und landete darüber hinaus auch mit seinem zweiten Pferd im vorderen Platzierungsdrittel.

Es dauert noch ein paar Tage, bis Tony Stormanns am 10. Januar seinen 18. Geburtstag feiern kann. Einen bzw. vielmehr mehrere Gründe, die Korken knallen zu lassen, hatte er aber schon dieses Wochenende. Nach dem gelungenen Auftakt am Donnerstag setzte er sich mit seinen beiden Pferden Cassius Clay und Donjon d’Asschaut auch im Großen Preis bestens in Szene. Zwar hatte er mit beiden einen Abwurf im Normalparcours, aber da war er in guter Gesellschaft. Fehlerfrei blieben nur drei Paare und Tony Stormanns war schnell genug für die Plätze vier und sieben, wobei Neuzugang Cassius Clay gegenüber Stormanns bewährtem EM-Partner Donjon d’Asschaut leicht im Vorteil war.

Die Top drei

Von den 21 Paaren, die im Großen Preis antraten, fanden sich drei im Stechen wieder, alle drei unter US-Flagge. Nachdem ihre Konkurrenten bereits jeweils einen Abwurf hatten, musste die 25-jährige McKayla Langmeier aus Connecticut mit ihrer zwölfjährigen KWPN-Stute Jiselle NS „nur noch“ fehlerfrei ins Ziel kommen, um sich den Sieg zu sichern. Als die Schülerin von McLain Ward die Ergebnisse ihrer Mitstreiterinnen hörte, beschloss sie dementsprechend, nicht mehr alles zu riskieren.

„Es ist natürlich super, wenn die Saison so anfängt“, freute sie sich, nachdem ihr Plan aufgegangen war. „Ich reite Jiselle seit dem sie sechs ist, von daher kenne ich sie sehr gut. Wir haben uns gemeinsam auf dieses Niveau hochgearbeitet. Darum bedeutet es uns allen, mir meiner Familie und North Star (die Züchter der Stute, Familie Jacobs, Anm. d. Red.), sehr viel, sie so springen zu sehen.“

Die schnellste Vier-Fehler-Runde im Stechen drehten Jacqueline Ruyle und die Clarimo-Tochter Cyramo Z. Damit sicherten sie sich den zweiten Platz vor Lillie Keenan und Happy Time.

Richard Vogel ritt den neunjährigen KWPN-Wallach Michael Jackson W, hatte aber nach zwei Abwürfen im Umlauf mit der Entscheidung nichts mehr zu tun.

Alle Ergebnisse finden Sie hier.

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