
Mit dem neuen Jahr wurden auch die Weltranglisten aktualisiert. Eine Springreiterin hatte besonderen Grund zu jubeln: die Französin Nina Mallevaey, die mit Helena Stormanns trainiert.
Seit einem Jahr reitet Nina Mallevaey von Erfolg zu Erfolg. Mit der Diamant de Semilly-Tochter Dynastie de Beaufour war sie im vergangenen Jahr siegreich im Großen Preis von Brüssel und war zudem hier zweimal null im Nationenpreis. Zuvor war sie Zweite im Großen Preis von Rotterdam, Dritte in Rom und Fünfte in Aachen. Zuletzt sprang das Paar in den USA von Erfolg zu Erfolg. An der Seite der gerade 26 Jahre alt gewordenen Französin: Helena Stormanns ihre Trainerin. Mit ihrer Hilfe hat sich Mallevaey innerhalb einer Saison von Rang 113 der Weltrangliste auf Platz acht vorgearbeitet.
Spitzenreiter Farrington
Angeführt wird die Weltrangliste der Springreiter weiterhin von dem US-Amerikaner Kent Farrington. An zweiter Stelle liegt weiter der EM-Zweite Scott Brash (GBR) vor Olympiasieger Christian Kukuk, Ben Maher (GBR), Global Champions Tour-Gesamtsieger Gilles Thomas (BEL) und Europameister Richard Vogel. Auch Platz sieben hat sich nicht verändert. Erfolgreichste Reiterin der Welt ist weiter Laura Kraut. Noch. Denn Nina Mallevaey ist ihr auf den Fersen.
Hinter der Newcomerin werden die Top Ten komplettiert durch McLain Ward (USA) und Julien Epaillard (FRA).
Dressur
Auf der Weltrangliste der Dressurreiter ist an der Spitze alles beim Alten geblieben: der belgische Senkrechtstarter Justin Verboomen ist weiterhin unangefochtene Nummer eins. Dahinter hat sich durch die Turnierabstinenz von Isabell Werth allerdings einiges getan. Die Britin Becky Moody, die nicht nur zum britischen EM-Silberteam gehörte, sondern auch jüngst bei den Weltcup-Etappen in Lyon und London Zweite geworden war mit ihrem selbstgezogenen Jagerbomb, konnte Werth überholen und ist nun Zweite. Werth rangiert dahinter.
Moodys EM-Teamkollegen Charlotte Fry und Carl Hester nehmen die Plätze vier und fünf ein. Sie, wie auch die beiden Reiter dahinter, konnten sich jeweils um einen Platz verbessern. Das betrifft außerdem Frederic Wandres und Katharina Hemmer.
Neu in den Top Ten ist Norwegens Isabel Freese. Sie beendete die Saison als Elfte und ist nun Achte. Dahinter liegen die beiden Schweden Patrik Kittel und Maria von Essen.





