Silber für Nina Rensing bei Amateur-Championat

Mit einer Silbermedaille und drei weiteren Platzierungen im Vorderfeld kehrten die rheinischen Teilnehmer von den Deutschen Amateur-Meisterschaften und Deutschen Amateur-Championaten in Zeiskam zurück. Für das beste Ergebnis sorgte Nina Rensing mit Quinn Rose: Das Paar wurde Zweiter im Deutschen Amateur-Championat Dressur.

Dr. Sandra Kirstein verpasste dort als Vierte das Podium nur knapp. Johanna Frahm in der Dressur und Nina Oertel-Speis im Springen erreichten ebenfalls Platzierungen unter den besten Zehn.

Zeiskam war erstmals Austragungsort der Deutschen Amateur-Meisterschaften und Deutschen Amateur-Championate in Dressur und Springen. Während die DAM in beiden Disziplinen auf S-Niveau ausgetragen werden, richten sich die Deutschen Amateur-Championate an Reiter auf M-Niveau.

Nina Rensing gewinnt Silber

Besonders erfolgreich verlief das Wochenende für Nina Rensing vom RFV Graf von Schmettow Eversael. Mit der 2018 geborenen Hannoveraner Stute Quinn Rose von Quaterhall/Fürst Romancier gehörte sie von Beginn an zu den stärksten Paaren des Deutschen Amateur-Championats Dressur. In der ersten Wertungsprüfung setzte sich Rensing mit 72,917 Prozent an die Spitze und sammelte damit 33 Wertungspunkte. So ging sie mit einer hervorragenden Ausgangsposition in die weitere Entscheidung.

Auch im abschließenden Kürfinale bestätigten Rensing und Quinn Rose ihre Form. Mit 73,917 Prozent belegten sie in der M**-Kür den zweiten Platz hinter Franziska Richter und Shetano K, die 75,167 Prozent erreichten. Für Rensing kamen damit weitere 31 Wertungspunkte hinzu. In der Endabrechnung standen für sie und Quinn Rose 71,75 Punkte und die Silbermedaille. Der Titel ging mit 72,25 Punkten an Franziska Richter. Gerade einmal ein halber Punkt trennte das rheinische Paar damit vom Sieg. Bronze gewannen Kristina Kremeyer und Golden Champagne mit 66,50 Punkten.

Sandra Kirstein verpasst Bronze knapp

Nur knapp an einer zweiten rheinischen Medaille vorbei ritt Dr. Sandra Kirstein vom Neuss-Grefrather RC 1983. Mit dem 2018 geborenen Westfalen-Wallach Zeemann VIP von Zoom/Florestan I sammelte sie 30 Punkte aus der ersten Wertung. Im Kürfinale erreichten Kirstein und Zeemann VIP 71,958 Prozent und Rang vier. Dafür kamen weitere 29 Wertungspunkte hinzu. In der Gesamtwertung ergaben sich 66,25 Punkte und ebenfalls Rang vier. Damit fehlten Kirstein lediglich 0,25 Punkte zur Bronzemedaille. Kristina Kremeyer und Golden Champagne kamen als Dritte auf 66,50 Punkte.

Johanna Frahm auf Rang sieben

Auch in der Deutschen Amateur-Meisterschaft Dressur gab es eine Top-Ten-Platzierung für das Rheinland. Johanna Frahm vom RV Würselen 1925 ging mit Bitcoin an den Start. Der 2017 geborene Hannoveraner Wallach stammt von Bon Coeur aus einer Licosto-Mutter. Frahm musste dabei zunächst den Weg über das Kleine Finale nehmen – und nutzte dort ihre Chance eindrucksvoll. Mit 69,634 Prozent gewann sie die Prüfung gemeinsam mit Michelle Dreier und Donna Merci und qualifizierte sich damit für das Finale. In der Meisterschaftswertung kamen schließlich 26 Wertungspunkte aus der ersten und 34 aus der zweiten Wertung zusammen. Mit einem Gesamtergebnis von 68,50 Punkten belegte das Paar schließlich Rang sieben.

Den Deutschen Amateur-Meistertitel in der Dressur sicherte sich Valerie del Rio Pfeffer mit Braveheart.

Nina Oertel-Speis Achte im Springen

Eine weitere rheinische Top-Ten-Platzierung gab es in der Deutschen Amateur-Meisterschaft Springen. Nina Oertel-Speis vom ZRFV Wickrath und Umgebung 1924 trat mit der 2016 geborenen Hannoveraner Stute Classy Casalida von Casalido – Contendro I an. Nach der ersten Wertungsprüfung standen für das Paar 3,75 Punkte zu Buche. In der zweiten Wertungsprüfung blieb Oertel-Speis mit Classy Casalida fehlerfrei und hielt sich damit weiter im Vorderfeld. In der dritten und entscheidenden Wertungsprüfung kamen fünf Punkte hinzu. Mit insgesamt 8,75 Punkten beendeten Nina Oertel-Speis und Classy Casalida die Deutsche Amateur-Meisterschaft auf Rang acht.

Den Meistertitel im Springen gewann Gerd Gerdes mit Jurwinas fille. Silber ging an Theresa Engfer mit Call me Maja, Bronze an Frieder Dietterle mit Corinna.

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