In den vergangenen Wochen konnten rheinisch gezogene Pferde auf internationalen Turnierplätzen zahlreiche Erfolge verbuchen – sowohl im Springsport als auch in der Dressur. Von Europa über den Nahen Osten bis in die USA überzeugten Pferde aus rheinischer Zucht mit Siegen und Topplatzierungen auf höchstem Niveau.
Im internationalen Springsport machte unter anderem Arcassio FRH (v. Alaba – Darco de Revel – Cassini Boy Junior) auf sich aufmerksam. Der von Hengststation Ferienhof Stücker gezogene Wallach wurde unter Jana Fink beim CSIYH in Lier (Belgien) Sieger in einem Zwei-Phasen-Spezialspringen über 1,20 Meter und belegte zudem Rang drei im Finale der sechsjährigen Pferde über 1,25 Meter.

Ebenfalls erfolgreich war Chao Lee (v. Comme il faut – Chacco-Blue – Kannan) aus der Zucht von Otmar Eckermann. Unter Katrin Eckermann belegte der Wallach beim CSI2* in Riesenbeck den fünften Platz im Grand Prix über 1,45 Meter. Wenige Wochen später bestätigte Chao Lee seine Form erneut beim CSI3* in Opglabbeek, wo das Paar Rang zwei in der Grand-Prix-Qualifikation über 1,50 Meter sowie Platz vier im Grand Prix über 1,50 Meter erreichte.
Auch in Doha beim CSI5* sorgte ein rheinisches Zuchtprodukt für Aufmerksamkeit: Cascadello Boy RM (v. Cascadello – Balou du Rouet), gezüchtet von Josef Ruyter, belegte unter Kamal Abdullah Bahamdan Platz fünf über 1,45 Meter.
Beim CSI3* in Doha überzeugte Consargos (v. Conthargos – Satisfaction – Valentino) aus der Zucht von Heinrich Mues. Unter Abdallah Haitham sprang der Wallach auf Rang drei in einer 1,40-Meter-Prüfung.
Auch auf nordamerikanischem Boden konnten rheinische Pferde glänzen. Der von Hermann Tieben gezogene Pegasus (v. Checkter – Stolzenberg – Check In) belegte unter Cian O’Connor beim CSI5* in Ocala (USA) den vierten Platz in einem Zwei-Phasen-Springen über 1,40 Meter.
Weitere internationale Platzierungen gab es unter anderem für Wilfredo (v. Wilfred – Ultimo – Ekstein), gezüchtet von B.A.T.H. van Uhm, der unter Bisher Kayali beim CSI3* in Doha Dritter über 1,45 Meter wurde.
Auch Nachwuchspferde zeigten ihr Potenzial. So konnte Alegra JuHU (v. Avalon – Caproni – Glorious), gezogen von Ute Haberer, unter Timo Heiniger beim CSIYH in Busto Arsizio mehrere Platzierungen und Siege in Prüfungen für siebenjährige Pferde über 1,25 Meter erreichen.
Beim CSIYH in Gorla Minore überzeugte zudem Montreal (v. Million Dollar – Wilton – Fighting Alpha) aus der Zucht der RSG Sportpferde Rindisbacher. Unter Moreno Picherri belegte der Rheinländer zunächst Rang fünf über 1,10 Meter, ehe wenig später ein dritter Platz über 1,20 Meter folgte.
Im Dressurviereck gewann Escolar’s Emil FRH (v. Escolar – Contender – Pit) aus der Zucht von Antonius Schulze-Averdiek unter Thomas Wagner beim CDI3* in Lier sowohl den Grand Prix als auch den Grand Prix Special.
Beim CDI3* in Herning sorgte der gekörte Hengst Lord Europe (v. Lord Leatherdale – Boston – Lancer II) aus der Zucht von ZG Pleines für Aufsehen. Unter Leonie Richter belegte er Rang zwei im Grand Prix sowie Rang zwei im Grand Prix Special.
Ein weiterer internationaler Top-Erfolg gelang dem rheinisch gezogenen Zonik Plus (v. Zonik – Hohenstein – Donnerhall). Der Hengst, gezüchtet von Dressage Plus, gewann unter Justin Verboomen beim Weltcupturnier in ’s-Hertogenbosch sowohl den Grand Prix als auch die Weltcup-Kür.
Auch der Nachwuchs überzeugte: Quibelle (v. Quaterback – Fürst Heinrich), gezüchtet von Claudia Hammelstein, belegte unter Emma Grandits beim CDIY in Ornago Rang drei in der Teamaufgabe und Platz fünf in der Einzelaufgabe.
Diabolo (v. Dominator Z – Nababb de Rêve), gezogen von Otmar Eckermann, unter Kai Terhoeven-Urselmans konnte beim CSI in Oliva den Grand Prix der Silver Tour über 1,40 Meter gewinnen und zudem Rang fünf in einer weiteren 1,40-Meter-Prüfung erreichen.





