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Kempen im Fokus der Reiterwelt: Reitertage 2024

Lea Siemer auf Bella Ciao im Parcours.

Entgegen dem traditionellen Termin am Muttertagswochenende stand Kempen bereits vom 3. bis zum 5. Mai 2024 im Fokus der Reiterwelt aus Nordrhein-Westfalen. Der Reit- und Fahrverein Schmalbroich-Kempen richtete die Kempener Reitertage auf seinem Vereinsgelände am Schmeddersweg aus. Bereits um 8:45 Uhr startete am Freitag die erste Springpferdeprüfung. Kurz danach betraten auch die ersten Reiter mit ihren Pferden das Dressurviereck. Teilnehmer, Richter und ausrichtender Verein trotzten dem Wetter, welches zum Turnierstart mit starkem Regen und Wind nicht seine freundlichste Seite zeigte.  
 
Als um 15:30 Uhr der wohl am meisten erwartete Programmpunkt des Freitags – das  
VTV-Fohlenchampionat des Kreispferdezuchtvereins Krefeld-Viersen – startete, hatte der Wettergott ein Einsehen und ließ doch noch den ein oder anderen Sonnenstrahl hervorblitzen. Rund 350 Zuschauer waren vor Ort, um die Mutterstuten und ihre Fohlen zu begutachten. Die aus ganz NRW angereisten Turnierteilnehmer zeigten sich trotz des nassen Starts vom ersten Turniertag begeistert.  

Der Samstag versprach schon morgens trockenere Platzverhältnisse. Die jüngsten Teilnehmer starteten in den Reiterwettbewerben oder Dressurreiterwettbewerben, die genauso schön anzusehen waren wie die A- und L-Dressuren. Neben den Dressurprüfungen boten neben mehreren Amateur-Springen auch M- und L-Springprüfungen auf „Kirchhellener Sand“ den zahlreichen Zuschauern Reitsport auf höherem Niveau. Die reichlich bereitgestellten Sitzplätze wurden gerne genutzt. Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. 

Die gesamte Bandbreite des Turniers zeigte sich dann noch mal am Sonntag. Auf dem Dressurplatz zeigten Pferde wie Reiter noch einmal in Dressurprüfungen der Klasse E bis Klasse M ihr Können. Über Hindernisse von 0,85 Metern Höhe ging es in den ersten Springprüfungen des Tages. Die Höhe der Hindernisse steigerte sich je nach Prüfung langsam, doch am späten Nachmittag fand dann das Highlight des Sonntags statt – das S-Springen, bei welchem Pferd und Reiter Hindernisse über 1,40 Meter möglichst schnell und fehlerfrei bewältigen müssen. Schnell zeigte sich, dass diese Prüfung kein Selbstläufer ist – in der ersten Runde sah man von acht Teilnehmern lediglich einen fehlerlosen Durchgang. Das Publikum fieberte gespannt mit und es gab viel Applaus am Ende eines jeden Rittes. 
 
Insgesamt freute sich der ausrichtende Reitverein über 637 Starts von 432 Reitern. Im S-Springen siegte Matthias Gering auf Corablue Z im Stechen vor Liam Broich auf seinem Pferd An-Ton, Niclas Hofmann auf Detroit sowie Anna-Lena Laube auf Dility. Die M-Dressur konnte ebenfalls Matthias Gering für sich entscheiden, hier siegte er mit Very Nice O. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Finja Honold auf Colorist und Merle Pick auf Insterfee.

Fotos: Melina Mittendorf

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