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Jette Roosen gewinnt Lohengrin-Championat

Jette Roosen heißt die Siegerin des Lohengrin-Championats, Höhepunkt im Springparcours auf dem Herbstturnier des RV Lohengrin-Hau am letzten September-Wochenende. Hierzu hatte das Team um Karl-Heinz Thünnesen über 20 Dressur- und Springprüfungen ausgeschrieben, um eine möglichst große Vielfalt der angebotenen Wettkämpfe zu erzielen. Doch zurück zum Lohengrin-Championat, einer mittelschweren Springprüfung, zu der 16 Teilnehmer an den Start gingen und zu dem Parcourschef Renè Lamers die Hindernisse im Normalumlauf auf eine Höhe von 1,25m erstellt hatte. Diese galt es zunächst fehlerfrei in der erlaubten Zeit zu überwinden, um sich für die anschließende Siegerrunde zu qualifizieren. In dieser flog die für den RV Kranenburg startende Jette Roosen im Sattel ihrer Stute Sisley förmlich über die Hindernisse, die das Paar erneut strafpunktfrei in Bestzeit überwand (0.00/34.59). Damit verwies sie Saskia van Stephoudt, Wetten, auf Zaras Dreams of Scarlet auf den zweiten Platz (0.00/36.39). Rang drei für Philip Terhoeven-Urselmans, Asperden-Kessel, dessen Stute Cool Girl einen Hindernisfehler zu verzeichnen hatte (4.00/39.18). Vor dieser abschließenden Prüfung sorgte auch die Punktespringprüfung der Klasse M mit Joker für den richtigen Spannungsbogen, in der die für den Club der Pferdefreunde Goch startende Tina Wellessen auf Panajotta (65.00/49.76) die Goldschleife vor Philip Terhoeven-Urselmans, Asperden-Kessel, auf Cool Girl (65.56.71) erzielte. Begonnen hatte das Herbstturnier auf der Schmelenheide mit einer Stilspringprüfung der Eingangsstufe, in der das Richter-Duo Dieter Kempken und Adolf Vogt das Verhalten der 13 Teilnehmer vor, über sowie nach dem Sprung beurteilte und in einer Wertnote zusammenfasste. Mit einer 8,0 setzte sich Mia Wellessen, Goch, auf Montero gegenüber der Konkurrenz durch und führte die Ehrenrunde vor Ina Schroeder, Praest (Partner Heraldik, WN 7,7) und Rieke Theis, Asperden-Kessel (Little Joe, WN 7,4) an. Blickwechsel, hin zum Dressurviereck, auf dem unter anderem in der Dressurpferdeprüfung auf L-Niveau geritten wurde. Hier beurteilten Axel Burk und Britta Damm am Richtertisch unter anderem die Grundgangarten der jungen Pferde, wozu beispielsweise Takt, Gleichgewicht, Losgelassenheit und Schwung gehören. Die Stute Sieshof`s Ferrara, mit Hanna Wießner (Goch) im Sattel, gefiel dem Richter-Duo an diesem Tag von den 15 vorgestellten Pferden am besten und setzte sich mit einer Wertnote von 6,8 an die Spitze dieser Prüfung. Gefolgt von dem Westfalen Sambuca (WN 6,7), den Viktoria Schweckhorst (Paest) vorgestellt hatte. Im Führzügelwettbewerb, in dem sich die jüngsten Turnierteilnehmer den Wettbewerbsbedingungen stellten, konnte Luisa Eerden, Asperden-Kessel, auf A kind of Magic die Jury überzeugen. Mit einer Wertnote von 8,2 führte sie die erste Abteilung an, während in der zweiten Abteilung Sophie Baumgartner, Uedem, auf Cleo (WN 8,0) auf dem Siegertreppchen stand. Überzeugend auch die reiterliche Leistung von Birthe Wenski in der Dressurreiterprüfung der Klasse L, in der sie die in Westfalen gezogene Stute Solveig W mit einer Wertnote von 8,2 an die Spitze ritt. 

Stephan Derks

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