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Höchste Wertnote für Marina Welbers

Ende Juni verwandelte sich die Reitanlage des RV Graf-Haeseler Sonsbeck in ein Zentrum des Pferdesports. Zahlreiche Pferdefreunde und Reitsportbegeisterte aus nah und fern strömten auf die Anlage, um am Sommerturnier teilzunehmen und erstklassigen Pferdesport zu erleben. Über 30 Prüfungen in Dressur und Springen stellten eine beeindruckende Plattform für alle Teilnehmer bereit. Besonders bemerkenswert, die erstmalige Durchführung einer Dressurprüfung der Klasse S, die sowohl bei den Reitern als auch beim Publikum großen Anklang fand. Förmlich die Stecknadel fallen hören konnte man hier in der Reithalle, als sich die 22 Teilnehmer dieser Prüfung dem Urteil von Rita Luczak, Bodo Maiwurm und Graf Hubertus Zedwitz stellten. Als Siegerin verließ die für den RV Blücher Sevelen reitende Jana Freund im Sattel der Stute Emilia Galotti die Bahn, die 891,5 Punkte erzielte und damit die Schwedin Julia Pedersen, die für den RV Würselen im Sattel von Zamora an den Start ging (886 Punkte), auf den zweiten Rang verwies.  

Gestartet war das dreitägige Turnier mit den Jungpferdeprüfungen, in denen einmal mehr Lokalmatadorin Marina Welbers für Furore sorgte. Denn in der Dressurpferdeprüfung der Klasse L, in der Petra Simons und Hans-Peter Kappes richteten, brillierte Welbers auf der in den Niederlanden gezogenen Tochter des Sezuan, Donnerhall Oliviera. Wertnote 9,2 vergab das Duo für die Vorstellung, was unangefochten die Goldschleife bedeutete. Diese erzielte die Sonsbecker Amazone zuvor auch in der Dressurpferdeprüfung auf A-Niveau, in der sie den Hengst Zahir (Wertnote 8,4) an die Tete ritt. Aber auch im Springen sorgten die beiden Prüfungen der Klasse S für aufregende Wettkämpfe und sportliche Herausforderungen, die die Zuschauer in Atem hielten. Hier zeigte der Kranenburger Otmar Eckermann einmal mehr seine Klasse im Pferdesattel. Stilistisch einwandfrei, lenkte er sowohl im Normalumlauf, als auch im anschließenden Stechen den Westfalen Comilio strafpunktfrei und in Bestzeit (0/42,16) über die Ziellinie. Seine stärkste Konkurrentin, Kristin Lange, Asperden-Kessel, auf Celest, die gleichfalls beide Umläufe fehlerfrei (0/42,42) absolvierte, musste sich hinter dem Kranenburger mit Rang zwei begnügen. Das abschließende Punktespringen der Klasse S führte der Keppelner Thorsten Nienhaus auf Contessa (90/69,38) vor Frank Brücker (Brünen) mit Magic Dream (90/69,92) an.  

Die Vielfalt der beim Sonsbecker Sommerturnier ausgeschriebenen Prüfungen bot sowohl Einsteigern als auch erfahrenen Reitern zahlreiche Möglichkeiten, ihr Können zu zeigen. Diese Offenheit und Inklusivität unterstrichen einmal mehr den Charakter des Turniers, das sich an die gesamte Reitsportgemeinschaft richtete und eine breite Basis für einen tollen Sport bot. Neben dem sportlichen Programm wurden Teilnehmer und Besucher zudem bestens versorgt, was zur geselligen Atmosphäre beitrug. Auch kamen die jüngsten Gäste dank eines Kinderprogramms voll auf ihre Kosten. Übrigens: Die hervorragende Organisation und die liebevolle Vorbereitung der Anlage, die von den engagierten Mitgliedern des Reitervereins um die Vorsitzende Ursula Neu-Horenkamp geleistet wurde, trugen zudem wesentlich zum reibungslosen Ablauf und Erfolg des Sommerturniers bei. 

Stephan Derks

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