Fohlen

Gefahren bei der Geburt

Eine unkomplizierte Geburt. Das ist, was sich Pferdezüchter für ihre Fohlen und die Mutterstuten wünschen. Doch auch für den Fall von Komplikationen sollte man gerüstet sein. Dr. Colette Elmas, leitende Oberärztin der Pferdeklinik am Kottenforst, hat uns Rede und Antwort gestanden zu möglichen Gefahren bei einer Geburt – und wie man mit ihnen umgeht.

Nur wenn der Besitzer weiß, wie eine normale Geburt abläuft, kann man Abnormalitäten gegebenenfalls erkennen und rechtzeitig handeln: „Die Geburt wird in drei Phasen eingeteilt, die bei einem Pferd relativ schnell ablaufen müssen. Man darf hier nicht viel Zeit verlieren, anders also als bei einer geringen Lahmheit oder leichten Kolik, wo man noch etwas abwarten kann”, erklärt Dr. Elmas.

Im ersten Abschnitt der Geburt, der Eröffnungsphase, zeigt die Stute Koliksymptome. Sie wird unruhig, fängt an zu schwitzen und legt sich hin. Diese Phase dauert bis zu einer Stunde, es gibt aber auch Ausnahmen, in denen die Stute hierfür zwei bis drei Stunden braucht. Mit dem Platzen der Fruchtblase beginnt die Austreibungsphase. Ab diesem Zeitpunkt muss das Fohlen innerhalb der nächsten 20 bis 30 Minuten geboren werden.

Damit das Fohlen sofort richtig atmen kann, sollte man darauf achten, dass die Fruchtblase nicht mehr die Nase des Fohlens bedeckt.

Ist das Fohlen geboren, muss man als erstes sicherstellen, dass die Nüstern frei liegen und es atmen kann. Denn es kann vorkommen, dass die Fruchtblase nicht platzt oder bei dem Fohlen nach der Geburt noch über der Nase liegt. Hier kann man aber gut eingreifen und die Nase freilegen. In der Nachgeburtsphase sollte das Fohlen innerhalb einer Stunde stehen, nach zwei Stunden trinken und nach drei Stunden Kot absetzen. In dieser Phase muss sich bei der Stute außerdem die Plazenta ablösen, dieser Prozess wird als Nachgeburt bezeichnet.

Gefahr 1: Eine zu lange Austreibungsphase

Innerhalb dieser drei Phasen der Geburt kann es zu Komplikationen kommen. „Eine der häufigsten Gefahren ist eine zu lange Austreibungsphase. Denn, nachdem die Fruchtblase geplatzt ist, ist das Fohlen nicht mehr ausreichend für längere Zeit mit Sauerstoff versorgt”, erklärt die Tierärztin.

Wichtig ist also erst einmal, es überhaupt zu erkennen, wenn die Austreibungsphase zu lange dauert. Nach dieser Erkenntnis stellt sich die Frage nach dem Warum: „Ein erheblicher Faktor in dieser Phase ist die korrekte Lage des Fohlens. Liegt das Fohlen nicht richtig, wird die Geburt deutlich länger dauern. In der Austreibungsphase muss als erstes ein Vorderhuf des Fohlens – noch von der Eihaut umhüllt – zu sehen sein. Danach kommen der andere Vorderhuf und das Maul. Wenn dieses Stadium erreicht ist, befindet man sich schon auf einem guten Weg. Wenn aber nach 20 Minuten immer noch nur ein Huf zu sehen ist und nichts weiter geschieht, ist mit Komplikationen zu rechnen”, so Dr. Elmas.

Erkennt man früh genug, dass das Fohlen für den Geburtsvorgang nicht korrekt liegt, kann dies jedoch noch korrigiert werden. „Ein Tierarzt oder jemand mit viel Erfahrung auf diesem Gebiet kann fühlen, wie das Fohlen liegt. Es gibt spezielle Techniken, das Fohlen gegebenenfalls zurückzudrücken und in die richtige Lage zu drehen”, beschreibt die Tierärztin. In drastischen Fällen sollte man aber sogar als Laie auf diesem Gebiet eingreifen: „Im Falle eines Dammrisses kann es passieren, dass der Kopf oder die Hufe des Fohlens aus dem Rektum der Stute herauskommen. Hier muss das Fohlen sofort zurückgedrückt werden, damit es den richtigen Geburtsweg nimmt.”

Eine Geburt ist für Stute und Fohlen gleichermaßen ein Kraftakt.

Es kann aber auch vorkommen, dass das Fohlen so ungünstig liegt, dass noch nicht einmal ein Huf den Weg nach draußen findet, denn es gibt viele verschiedene Positionen, in denen das Fohlen nicht ideal für die Geburt liegt, von angewinkelten Vorderbeinen bis hin zur Steißlage. „Wenn nach zehn Minuten in der Austreibungsphase immer noch nichts passiert ist, muss man dringend den Tierarzt anrufen. Idealerweise ist es so, dass die Pferdebesitzer schon bei Beginn der Eröffnungsphase ihrem Tierarzt Bescheid geben, damit er im Notfall schnell zur Stelle ist.” Auch wenn man selbst das Fohlen nicht in die korrekte Lage drehen sollte, kann man, während man auf den Tierarzt wartet, durchaus nachgucken oder nachfühlen, ob sich schon ein Vorderbein im Geburtskanal befindet. Dann kann man dem Haustierarzt schon am Telefon die Lage schildern.

Neben dem Kontakt zum Haustierarzt, der bei Komplikationen schnell da sein kann, sollte man auch die Telefonnummer der nächstliegenden Klinik parat haben, um für alle Eventualitäten gerüstet zu sein. Um im schlimmsten Fall nicht zu viel Zeit zu verlieren, sollte der Hänger einsatzfähig sein. „Wenn die Stute nicht abfohlen kann, steht sie meistens wieder auf und zeigt deutliche Koliksymptome und oder Bauchpressen. Hier würde der Haustierarzt etwas Krampflösendes spritzen, damit die Stute transportfähig ist. Wie ein Koliker ist auch eine Stute, die im Begriff ist abzufohlen, in den meisten Fällen noch transportfähig.”

Grundsätzlich empfehlen sich im Vorfeld einer Geburt Videokameras und Geburtsmelder, da 90 Prozent der Fohlen zwischen 18 und 06 Uhr morgens geboren werden, wovon 60 Prozent die Zeitspanne von 21 –03 Uhr Nacht betreffen.

Gefahr 2: Plazentitis

Bei Pferden ist die Plazentitis die Hauptursache für den fetalen und neonatalen Tod. Im Normalfall löst sich die Plazenta der Stute einige Stunden nach der Geburt von selbst. Manchmal passiert dies nicht, doch hier hat man etwas mehr Zeit zum Reagieren als während der vorhergehenden Phasen.

In anderen, seltenen Fällen kann es aber auch zu einer zu frühen Plazentaablösung kommen. „In diesem Fall muss man sofort eingreifen, da diese Situation sehr gefährlich ist. Erkennen kann man eine vorzeitige Plazentaablösung daran, dass die Eihaut, die das Fohlen umhüllt, nicht weiß und glänzend ist, oder daran, dass das normalerweise klare Fruchtwasser rot gefärbt ist. Das sind eindeutige Zeichen, dass das Fohlen nicht mehr mit der Plazenta in Verbindung steht. Dann muss die Fruchtblase direkt eröffnet und das Fohlen herausgenommen werden”, betont die Tierärztin.

Die primäre Ursache für die Plazentitis ist eine Infektion der Plazenta durch Streptokokken. Wird die Plazentitis während der Trächtigkeit nicht erfolgreich behandelt und die Plazenta löst sich ab, stirbt das Fohlen. Dies kann zunächst unentdeckt bleiben, weil die Stute nicht unbedingt sofort Symptome zeigen muss. In manchen Fällen trocknet das Fohlen einfach aus und wird regelrecht mumifiziert, was der Stute im Verlauf der Trächtigkeit Probleme bereiten würde.

Gefahr 3: Nabelschnurverwicklungen

Liegt das Fohlen korrekt und die Geburt schreitet gut voran, kann aber auch ein anderes Problem auftreten: Die Nabelschnur kann sich ungünstig um das Fohlen wickeln. „Diese Komplikation ist leicht zu erkennen und kommt öfter vor, da die Nabelschnur des Pferdes bis zu einem Meter lang ist. Solange das Fohlen im Bauch der Mutter jedoch keine Probleme damit hat, kann man diese Komplikation nach der Geburt relativ einfach beheben”, erklärt Dr. Elmas. Trotzdem ist gerade bei der Nabelschnur Vorsicht geboten: „Viele Besitzer schneiden den Nabelstrang durch oder binden ihn mit einem Faden ab. Doch das sollte man nicht machen, denn normalerweise reißt die Nabelschnur ab, wenn die Stute nach der Geburt wieder aufsteht”, so die Tierärztin. Dies geschieht meistens fünf Zentimeter vor dem Eingang zum Bauch des Fohlens an der dünnsten Stelle der Nabelschnur. Wollen Stute und Fohlen nach der Geburt erst einmal liegen bleiben, sodass der Nabelstrang nicht reißt, kann man – wenn man Handschuhe benutzt – die Nabelschnur an dieser Stelle drehen und damit auseinanderziehen. „So wird die Blutung viel schneller gestoppt und es gibt ein deutlich geringeres Risiko für Infektionen. Wenn Gefäße verletzt werden, entsteht ein automatischer Spasmus, bei dem sie sich durch Kontraktionen selbst verschließen. Dies passiert aber nicht, wenn die Nabelschnur durchgeschnitten oder abgeklemmt wird. Wenn ich ein Gefäß mit einer Schere durchschneide, dann würde es weniger bluten, als wenn ich es mit einem Messer durchtrenne, da es bei dem Gebrauch der Schere auch zu Quetschungen kommt. Aber am besten ist es wirklich, die Nabelschnur mit den Händen langsam zu drehen und auseinanderzuziehen. Desinfizieren sollte man die Nabelschnur nur mit Chlorhexidin oder Antiseptikum und nicht mit einer Jodlösung”, erläutert die Tierärztin.

Risikofaktoren richtig einschätzen

Nicht nur in der Humanmedizin gibt es Risikoschwangerschaften, sondern auch im Tierreich: „Stuten, die in der Vergangenheit schon einmal Probleme bei der Geburt hatten, haben ein erhöhtes Risiko für erneute Probleme. Gerade wenn ein Fohlen falsch lag, kann ein Trauma im Uterus entstanden sein, sodass – je nach Ausmaß des Traumas – die Stute daraufhin in den meisten Fällen gar nicht mehr tragend wurde”, so Dr. Elmas.

Neben dem Gesundheitszustand wirkt sich auch das Alter des Pferdes auf die Trächtigkeit und die Geburt aus: „Eine ältere Stute, die schon sehr viele Fohlen auf die Welt gebracht hat, kann Narbengewebe in Uterus und Scheide aufweisen, welches zu Komplikationen führt. Zusätzlich haben diese Stuten ein erhöhtes Risiko für eine Plazentitis.”

Das optimale Alter für eine Trächtigkeit bei einer Stute liegt bei sechs bis sieben Jahren: „Zuchtstuten, die im Alter von fünf bis 15 Jahren zehn Fohlen auf die Welt gebracht haben, würden auch das elfte Fohlen auf die Welt bringen. Trotzdem verursachen diese zehn Fohlen Narbengewebe in der Gebärmutter, die sich dann ebenfalls verändert. Wenn die Stute älter als 15 Jahre alt ist, wird es auch schwieriger, sie tragend zu bekommen und es besteht ein erhöhtes Risiko, dass sie das Fohlen vor der Geburt verliert. Eine erfahrene Zuchtstute ist in der Geburt selbst ein Profi, aber was das Gewebe und den Uterus angeht, verursacht jedes Fohlen eine Verschlechterung.”

Gerade bei sehr jungen Zuchtstuten kann das Risiko bestehen, dass sie das Fohlen nicht annehmen.
Fotos: Silke Assenmacher

Die Risiken bei sehr jungen Zuchtstuten sehen dagegen anders aus: „In diesem Fall lässt sich oftmals eine deutlichere Koliksymptomatik im Anfangsstadium der Geburt erkennen, da die Stute mehr Stress empfindet. Nach der Geburt kann es passieren, dass die Stute das Fohlen nicht annimmt und überhaupt keine Affinität zeigt. Ich empfehle daher, eine Stute erst decken zu lassen, wenn sie vier oder fünf Jahre alt ist. Vom Körper und vom Kopf her, sind sie vorher noch viel zu jung.”

Letztlich kann man die Komplikationen bei der Geburt nicht verallgemeinern, sondern muss die Stute und jede Geburt stets individuell betrachten: „Wenn eine Stute schon zehn Fohlen hatte und immer eine lange Eröffnungsphase gebraucht hat, dann weiß man, dass sie einfach mehr Zeit braucht.” Wenn die Stute sich nicht hinlegen will, muss das nicht unbedingt bedeuten, dass es zu Komplikationen kommt, da manche Stuten ihre Fohlen im Stehen auf die Welt bringen. Auch wenn die Geburt im Liegen viele Vorteile bringt: „Das Hinlegen bei der Geburt unterstützt die Bauchpressen, da im Liegen eine Seite schon Druck ausübt. Im Stehen müsste das Pferd mit beiden Seiten viel Druck ausüben. Man muss bei einer Geburt im Stehen außerdem im Auge behalten, dass man das Fohlen gegebenenfalls auffängt, da es bei einer sehr großen Stute eventuell gefährlich fallen kann”, erklärt die Tierärztin.

Geplantes Abfohlen in der Klinik?

Besteht von Anfang an der Plan, die Stute in der Klinik abfohlen zu lassen, muss man folgendes beachten: „Die Stute muss dann schon vier bis sechs Wochen vor dem Abfohldatum in die Klinik gebracht werden und in einer ruhigen Box stehen, in der sie bis zur Geburt bleiben kann. Zudem muss das Pferd eine Abwehr gegen die lokalen Keime in der Geburtsumgebung entwickeln. Dafür ist eine Klinik kein optimaler Ort, auch wenn das Pferd von den anderen Patienten isoliert wird”, betont Colette Elmas. „Mit einer ‘Risikostute’ kann man sich aber auch an größere Gestüte wenden, die solche Fälle betreuen. Wenn es irgendwie geht, würde ich davon abraten, die Stute geplant zum Abfohlen in die Klinik zu bringen.”

Es gibt jedoch Fälle, bei denen man die Stute schon rechtzeitig in die Klinik bringen sollte: „Bei einem Bauchdeckenbruch hat die Stute ein größeres Risiko für eine problematische Geburt, daher würde man in diesem Fall tatsächlich von Anfang an die Klinik als Geburtsort wählen. Aber es ist nicht so, dass die Stute zum Beispiel auf jeden Fall zum Abfohlen in die Klinik muss, weil sie im Vorjahr eine Totgeburt hatte.“ In wenigen Ausnahmen wird der Kaiserschnitt im Vorfeld in Erwägung gezogen, sodass die Stute ebenfalls frühzeitig in die Klinik gebracht wird.

Wenn das Fohlen nicht auf normalem Weg geboren werden kann, kann im äußersten Notfall ein Kaiserschnitt vorgenommen werden. Dieser kommt bei Pferden allerdings nicht annähernd so oft vor wie in der Humanmedizin. „Ein Kaiserschnitt kommt nur sehr selten vor”, weiß die Tierärztin. „Zunächst wird die Stute in Rückenlage abgelegt. Dann wird mit dem Kran die Hinterhand hochgehoben, sodass sich das Becken dreht und öffnet. So hat das Fohlen deutlich mehr Platz und kann relativ einfach auf die Welt geholt werden. Für den Fall, dass dies doch nicht funktioniert, schert ein zweites Team die Bauchdecke, da man erst dann gegebenenfalls einen Kaiserschnitt durchführt.”

Ist die Geburt problemlos verlaufen, steht dem ersten Galopp nichts mehr im Wege. Foto: Beatrice Miersch

Gibt es bei der Geburt Komplikationen, ist es immer wichtig zu wissen, ob das Fohlen lebt oder nicht. So kann man entscheiden, wie viel Zeit man noch hat und mit welcher Methode man das Fohlen holt. Wenn das Fohlen nicht mehr lebt, und es nicht mit einem Kran herausgezogen werden konnte, erfolgt eine Fötotomie. Hierbei wird die Stute in Vollnarkose gelegt und es werden Körperteile vom Fohlen in der Gebärmutter abgeschnitten, um es so leichter auf die Welt zu holen.“ Dieses Prozedere birgt jedoch auch gewisse Risiken, da der Uterus der Stute hierbei beschädigt werden kann.

Neben den Geburtskomplikationen selbst kann das Fohlen im Verlauf der Geburt aber auch anderweitig beeinträchtigt werden: „Manche Fohlen können beim Geburtsvorgang zum Beispiel eine Blasenruptur bekommen, da bei der Geburt sehr großer Druck auf das Fohlen ausgeübt wird, dessen Harnblase gefüllt ist. Dieses Trauma verursacht einen Riss in der Harnblase, bei dem der Harn in die Bauchhöhle fließt und das Fohlen innerhalb der nächsten sechs bis acht Stunden krank wird. Besonders anfällig für diese Komplikation sind in der Regel Hengstfohlen”, erklärt die Tierärztin.

Zudem muss genau beobachtet werden, ob das neugeborene Fohlen in den ersten drei Stunden nach der Geburt vollständig das Mekonium, umgangssprachlich Darmpech genannt, abgesetzt hat. Bei dem Darmpech handelt es sich um eine klebrige dunkelbraune Masse, nach dessen kompletten Abgang der sogenannte Milchkot, der gelblich und weich ist, abgesetzt wird. Geschieht dies nicht, kommt es zum Mekoniumverhalten, bei dem die Fohlen nach 6 –12 Stunden Koliksymptome zeigen, die bis hin zur Verweigerung des Saugens und ständigem Liegen in abnormen Stellungen führen können. Hierbei kann man dem Fohlen mit krampflösenden Medikamenten und Einläufen helfen.

Es gilt also auch nach der geglückten Geburt weiter, ein wachsames Auge auf Stute und Fohlen zu haben.

Die RRP-Expertin: Dr. Colette Elmas

Aufgewachsen in den Niederlanden, hat sie bereits in jungen Jahren in einem Trainingsstall für Holländische Warmblüter gearbeitet und dort die jungen Pferde angeritten und zur Körung vorbereitet. Zudem hat schon zu dieser Zeit mit Begeisterung den Tierärzten assistiert.
Nach ihrer cum laude Approbation an der Universität von Gent (Belgien) im Juli 2003 (Schwerpunkt Pferd) arbeitete sie zwei Jahre in einer privaten Pferdepraxis in Spanien. Auf Grund ihres Interesses bezüglich der Pferdechirurgie, ging sie im Jahre 2005 nach Nordamerika. Dort arbeitete sie als Chirurgin an der Universität von Oregon und am New Bolton Center der Universität von Pennsylvania und forschte im orthopädischen Bereich.
An der Universität von Guelph (Kanada) war sie ab dem Jahre 2008 tätig. Dort verfasste sie ihre Doktorarbeit über Infektiöse Arthritis beim Pferd und spezialisierte sich im Bereich der Großtierchirurgie (Schwerpunkt Pferd). Anschließend arbeitete sie einige Jahre als Notfallchirurgin. Im Jahre 2013 kam sie zurück nach Europa und arbeitete in einer privaten Pferdeklinik in Wales. Von 2013 bis 2017 arbeitete sie in der Pferdeklinik Burg Müggenhausen, seit Juni 2017 ist sie Chirurgin in der Pferdeklinik am Kottenforst. Ihr Spezialgebiet liegt im Bereich der Chirurgie, aber sie betreut auch mit großem Interesse und Einsatz die Abteilung der Inneren Medizin. Zudem engagiert sie sich aktiv für Schulungen junger Tierärzte und Pferdebesitzer, hält internationale Vorträge im Bereich der Pferdechirurgie und publiziert in tierärztlichen Fachzeitschriften.

Infos: www.pferdeklinik-kottenforst.de

Pferdekliniken im Rheinland mit Fohlenmedizin 

Im Rheinland gibt es mehrere Pferdekliniken, die sich unter anderem auf den Schwerpunkt Fohlenmedizin spezialisiert haben: 

  • Pferdeklinik Burg Müggenhausen, Heimerzheimer Str. 18, 53919 Weilerswist
    Weitere Infos: www.pferde-klinik.de  

Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. 

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