Balzaci Foto: Frerich/Landgestüt Warendorf
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Felix Haßmanns Erfolgspferd Balzaci lebt nicht mehr

Balzaci Foto: Frerich/Landgestüt Warendorf
Balzaci Foto: Frerich/Landgestüt Warendorf

Traurige Nachrichten aus dem Landgestüt Warendorf. Im Alter von 22 Jahren ist der westfälische Hengst Balzaci gestorben, der jahrelang Erfolge auf höchstem Niveau mit Felix Haßmann gefeiert hat.

„Trotz aller Bemühungen der Tierärzte und unserer Hoffnung bis zuletzt hat sein Kämpferherz aufgrund von Komplikationen bei einer Operation aufgehört zu schlagen“, erklärt das Landgestüt Warendorf in der Nachricht vom Tod von Balzaci. Er wurde 22 Jahre alt.

Balzaci war ein Sohn des Balou du Rouet aus einer Mutter v. Ex Libris-Pandur. Christel Noltmann-König hat ihn gezogen, Besitzer war Reinhard Haßmann, der Vater der Haßmann-Brüder Toni und Felix. Mit letzterem feierte der schöne Fuchs bis 2019 unzählige Erfolge im Parcours. Allein 32 Springen der schweren Klasse konnte er für sich entscheiden – nicht nur der schweren, sondern auch der schwersten Klasse. Zweimal gewann er Weltcup-Springen in Poznan, Polen, war beim Global Champions Tour-Turnier in Berlin 2017 ebenso siegreich wie in München, Monte Carlo, Balve, auf dem Hardenberg und in Neumünster. Felix Haßmann hat ihn dabei von der ersten Springpferdeprüfung bis zum letzten Einsatz beim Weltcup-Turnier in Stuttgart 2019 begleitet. Danach ging der Hengst in den sportlichen Ruhestand und nahm seine zweite Karriere als Deckhengst auf.

Der Sport stand bei Balzaci stets im Fokus. Dennoch kann er bereits auf mehrere international erfolgreiche Nachkommen sowie einen gekörten Hengst verweisen, Blue Angel aus einer Mutter v. Lordanos.

In seiner Meldung zum Tode Balzacis schreibt das Landgestüt Warendorf auch: „Wir sind dankbar für die gemeinsame Zeit mit dieser Ausnahmepersönlichkeit. Balzaci hat sich mit seiner liebenswerten, unkomplizierten und zugänglichen Persönlichkeit einen festen Stellenwert im Landgestüt Warendorf erarbeitet.“

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