Valegro und Uthopia. Foto: Screenshot instagram.com/carlhestermbe/
Valegro und Uthopia. Foto: Screenshot instagram.com/carlhestermbe/

Dressur-Olympiasieger Valegro und Uthopia sind tot

Valegro und Uthopia. Foto: Screenshot instagram.com/carlhestermbe/
Valegro und Uthopia. Foto: Screenshot instagram.com/carlhestermbe/

Im Stall von Carl Hester sind zwei Dressur-Legenden gegangen. Valegro und Uthopia leben nicht mehr.

2012 gehörten beide Pferde zur britischen Goldmannschaft bei den Olympischen Spielen in London, Uthopia mit Carl Hester im Sattel, Valegro unter Charlotte Dujardin. Valegro und Dujardin gewannen zudem Einzelgold. Der Negro-Sohn aus niederländischer Zucht war das dominierende Dressurpferd seiner Generation, holte vier Jahre später in Rio noch einmal olympisches Einzelgold, ehe er aus dem Sport verabschiedet wurde. Dazwischen lagen vier EM- und zwei WM-Titel, zwei Weltcup-Siege und mehrere Weltrekorde.

Der Grand Prix, mit dem Uthopia und Carl Hester 2011 den Löwenanteil am Mannschaftsgold der Briten bei der EM in Rotterdam hatten, gehört zu den besten Prüfungen, die der Dressursport je gesehen hat. Zudem gewann das Paar jeweils Silber in Special und Kür. Bei der EM 2013 wurde es noch einmal Bronze mit dem Team, während Valegro bereits unschlagbar war.

Gemeinsamer Abschied

Nun leben beide Pferde nicht mehr. Valegro wurde 23, Uthopia 24 Jahre alt. Die beiden haben ihr gesamtes Leben zusammen verbracht. Und so hat Carl Hester entschieden, sie nun auch gemeinsam gehen zu lassen. Er schreibt auf seiner Instagram-Seite:

Mit zunehmendem Alter der alten Herren nahmen auch ihre gesundheitlichen Probleme zu, sodass es mir als letzter Akt der Loyalität und Würde erschien, ihnen zu ermöglichen, diese Welt gemeinsam zu verlassen, um damit eine Partnerschaft zu ehren, die im Leben nie getrennt worden war.

Teil der Geschichte dieser beiden außergewöhnlichen Pferde gewesen zu sein, würde immer „eine seiner stolzesten Errungenschaften“ sein, so Hester. Tatsächlich haben beide Pferde eine Ära der Dressur geprägt und Großbritannien als Dressurnation groß gemacht.

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