
Seit 2024 heißt die FEI-Nationenpreisserie der Springreiter League of Nations und einen etwas anderen Modus gibt es auch. Was gleich geblieben ist, ist die Spannung, die jeder Nationenpreis mit sich bringt. Das geht schon los mit den Mannschaftsaufstellungen. Hier sind diejenigen für die erste Station in Abu Dhabi.
Am 13. Februar wird in Abu Dhabi der Startschuss für die neue League of Nations Saison gegeben. Es folgen noch die Qualifikationen in Ocala, Rotterdam und St. Tropez-Gassin, ehe im Oktober das große Finale in Barcelona auf die besten acht Mannschaften der Qualifikationen wartet.
Insgesamt sind zehn Nationen für die Teilnahme an der League of Nations Serie zugelassen. Welche das sind, wird anhand der Weltrangliste mit den Ergebnissen bis einschließlich 31. Oktober des Vorjahres festgelegt. Hier werden die Punkte der jeweils besten sechs Reiter pro Nation (inklusive ein U25 Reiter addiert) und danach ein Ranking erstellt. Die Vorjahressieger sind gesetzt, in diesem Jahr also Großbritannien.
In Abu Dhabi werden elf Mannschaften am Start sein, neben den zehn besten Teams auch die Gastgeber aus den Vereinigten Arabischen Emiraten. Hier die Mannschaften und ihre Besetzungen:
Deutschland
Deutschland schickt mit Marco Kutscher einen erfahrenen Reiter, aber einen Neuling, was das League of Nations Format angeht, bei dem im zweiten Umlauf nur noch drei Paare an den Start gehen, es also kein Streichergebnis mehr gibt. Kutscher zur Seite gestellt hat Otto Becker Daniel Deußer, Sophie Hinners und Jörne Sprehe.
USA
Robert Ridland setzt auf Frauenpower mit Natalie Dean, Callie Schott, Sarah Segal und Skylar Wireman.
Belgien
Peter Weinbergs Europameister werden durch Rik Hemeryck, Jos Verlooy, Wilm Vermeir und Annelies Vorsselmans vertreten.
Irland
Irland war letztes Jahr in Abu Dhabi siegreich und die neue Equipechefin Jessica Kürten vertraut darauf, dass die Vorjahressieger Trevor Breen und Michael Pender auch dieses Jahr gut in Form sind. An ihrer Seite reiten Shane Breen und Niamh McEvoy.
Frankreich
Frankreich setzt auf Simon Delestre, Antoine Ermann, Olivier Perreau und Jeanne Sadran.
Niederlande
Der Chef d’Equipe der Niederlande, Wout-Jan van der Schans, hat Kim Emmen, Frank Schuttert, Leopold van Asten und Jur Vrieling für Abu Dhabi benannt.
Italien
Italien setzt auf Piergiorgio Bucci, Giacomo Casadei, Paolo Paini und Clara Pezzoli.
Schweiz
Die Schweiz reist mit Jason Smith, Romain Duguet, Gaëtan Joliat und Barbara Schnieper nach Abu Dhabi.
Brasilien
Brasiliens Equipechef Pedro Paulo Lacerda setzt auf die Newcomer João Victor Castro Aguiar Gomes de Lima und Luiz Felipe Neto de Azevedo sowie die Erfahrung von Luciana Diniz und Pedro Junqueira Muylaert.
Groß Britannien
Die Vorjahressieger sind mit Tim Gredley, Joseph Stockdale, Jack Whitaker und Jodie Hall McAteer dabei, letztere zum ersten Mal.
UAE
Die UAE glänzten 2025 mit einem zweiten Platz und belassen es bei der bewährten Besetzung aus Abdullah Mohd Al Marri, Omar Abdul Aziz Al Marzooqi, Abdullah Humaid Al Muhairi und Humaid Abdulla Khalifa Al Muhairi.





