
Foto: Lisa van Bebber
Der Club der Pferdefreunde in Goch war am vergangenen Wochenende Schauplatz der zweiten Qualifikation zum Stübben Indoor Cup 2026/27. Ein qualitativ wie quantitativ großes Starterfeld ging in der Stilspringprüfung Klasse L auf die Jagd nach Punkten.
Man konnte sagen, „Stübben Indoor Cup was coming home“. Der Club der Pferdefreunde in Goch war nämlich auch schon Gastgeber eines Finales. Allerdings wurde das Hallenturnier aus terminlichen Gründen vom März in den Oktober verlegt, weshalb Goch nun Qualifikationsgastgeber ist – genauer gesagt Gastgeber der zweiten Qualifikation der neuen Saison 2026/27. 52 Reiter hatten dafür abgehakt, und alle in der Wertung erhielten eine Grundnote von mindestens 6,9, also annähernd „ziemlich gut“. Das lässt erahnen, in welcher Liga sich die reiterliche Qualität abspielte, die die beiden Richter Adolf Vogt und Heiner Messing zu bewerten hatten. Platziert wurde in zwei Abteilungen und in beiden hatten Reiterinnen mit 8,5 die Nase vorn.
Dreimal Rang drei in der ersten Abteilung
In der ersten Abteilung war das Helena Schlickum von der RSG Thoenes e.V. im Sattel ihrer achtjährigen Rheinländer Stute Chacalia M v. Chacfly PS-La Calido aus der Zucht von Gottfried Mevissen. Die beiden waren in der ersten Qualifikation in Xanten noch nicht am Start. Dementsprechend sind sie quasi von null auf hundert in die Saison gestartet – 100 Punkte gibt es nämlich für einen Sieg in einer der Qualifikationsprüfungen. Für das Finale im März in Kaldenkirchen sind die 25 Punktbesten der Vorentscheidungen zugelassen.
Neben Helena dürfen sich noch weitere Reiterinnen und Reiter Hoffnungen auf den Jackpot an Ehrenpreisen machen, den die Firma Stübben ausgelobt hat. Knapp geschlagene Zweite in der ersten Abteilung wurde mit 8,4 Soraya Cosmea Schmäh vom RSV St. Hubertus Wesel-Obrighoven auf ihrem sechs Jahre jungen Westfalen Santiano v. Satisfaktion I-Jenson van’t Meulenhof (Z.: Thomas Bone).
Dahinter teilten sich gleich drei Paare den dritten Rang mit 8,2: Franziska Cleven mit FBW Holla die Waldfee für den Equestrian Sports Team e.V., Philippa van Dael (RSG Niederrhein e.V.) auf der zwölfjährigen OS-Stute Kiss me v. Lloyd George-Quintero (Z.: Schmidt & Schmidt GbR) sowie Emma Kraemer mit dem Schweizer Wallach D’Incanto v. D’Inzeo-Corofino I (Z.: Josef Fischer).
Malin Verhoeven-Urselmans nicht zu schlagen

Foto: Lisa van Bebber
In der zweiten Abteilung war es eine Reiterin mit zwei Pferden, die das Feld anführte: Malin Verhoeven-Urselmans vom RV von Bredow Keppeln. Mit der zehnjährigen Holsteiner Stute Tiny Toulon v. Toulon-Canto (Z.: Sascha Piotrowski) erhielt sie ebenfalls eine 8,5. 8,3 gab es für den Auftritt auf der 13-jährigen Rheinländer Stute Nakita v. Nabab de Reve-FAN Holland, gezogen von Katrin Eckermanns Vater Otmar.
Rang zwei musste Malin sich allerdings mit Charlotte Kersten, Vertreterin der PSG St. Georg Kevelaer e.V., auf ihrer KWPN-Stute Go Frieda teilen (v. Haynes GH-Argentinus) teilen. Die beiden waren ebenfalls mit 8,3 aus dem Parcours gekommen und komplettierten somit die Top drei.
Einen Überblick über das Ranking nach zwei von fünf Qualifikationen finden Sie hier.




