
In Vechta ging heute der Kurz-Veranlagungstest für Dressur- und Springhengste zu Ende. Die Vertreter des Hannoveraner Verbandes prägten das Lot.
Klassenprimus bei den Dressurhengsten wurde der Va‘ Pensiero-De Niro-Sohn Valerian, den die Damil Dressage GbR angemeldet hatte. Gezogen wurde der solide Braune von Thomas Heuer in Bienenbüttel. Bei seiner Körung 2024 in Verden war er mit 43.000 Euro recht günstig. In dieser Woche stellte er damals deutlich teurere und höher rangierte Kollegen klar in den Schatten mit einer Endnote von 8,87, wobei Rittigkeit (9,5) und Leistungsbereitschaft (9,0) herausragten.
Zu den Hengsten, die in Verden höher eingeschätzt worden waren, zählt unter anderem der bunte Rappe Segantini Due, der damals als Prämienhengst ins Landgestüt Celle wechselte. Der Youngster ist ein Vollbruder zu Dorothee Schneiders ehemaligem Bundeschampion und WM Finalisten Segantini. Beide stammen von Secret ab. Jetzt in Vechta kam Segantini Due auf eine 8,0.
Der Trakehner Siegerhengst 2024, Havertz v. Blanc Pain-Millennium (Z.: Michaela Boehn, Harsefeld) wurde mit einer Endnote von 7,71 bewertet. Er war nach der Körung für offiziell 420.000 Euro an das Gestüt Sprehe verkauft worden.
Springhengste
Den besten Springhengst stellte das Landgestüt Celle: Visconti v. Valensky-Classe (Z.: Rainer Schulz, Burgdorf). Der Schimmel überzeugte mit einer gewichteten Endnote von 8,76, wobei Springanlage und Rittigkeit mit 9,0 und 9,2 bewertet wurden.
Zweitbester Prüfling war der 2024er Prämienhengst in Verden, Starline v. Stakkato Gold-Julio. Er stammt aus der Zucht des Gestüts Sprehe, das ihn auch in seinem Portfolio hat – obwohl der Braune seinerzeit in Verden für 100.000 Euro unter den Hammer kam. In Vechta überzeugte er nun mit einer 8,68, an der die 9,0 in jeweils Springanlage, Rittigkeit und Leistungsbereitschaft den größten Anteil hatte.





