Isabell Werth und Wendy in Basel 2026. Foto: Longines CHI Classics
Isabell Werth und Wendy in Basel 2026. Foto: Longines CHI Classics

Werth mit Wendy statt Quantaz nach Amsterdam

Isabell Werth und Wendy in Basel 2026. Foto: Longines CHI Classics
Isabell Werth und Wendy in Basel 2026. Foto: Longines CHI Classics

Eigentlich hatte Isabell Werth ihren Weltcup-Finalisten der letzten drei Saisons, Quantaz, am kommenden Wochenende in Amsterdam an den Start bringen wollen. Doch nach Basel hat sie ihre Pläne geändert.

Basel war das erste Weltcup-Turnier in 2026. Dort war Werths EM-Dritte Wendy im Grand Prix noch reichlich heiß, die Reiterin sagte, weil sie der Wind im Abreitezelt mit den damit einhergehenden Geräuschen irritiert hat. In der Kür sei die Stute bereits konzentrierter gewesen. Nun hat Werth beschlossen, Wendy noch einmal in Amsterdam zu reiten, wie sie heute Vormittag auf ihren Social Media Kanälen bekannt gab.

Warum? „Weil ich schon nach Basel aus dem Bauch heraus das Gefühl hatte, Mensch, wir müssen wieder noch ein bisschen mehr in den Flow kommen. Die Erfahrungen aus Frankfurt und Basel waren gut, jetzt geht es weiter nach Amsterdam.“

Dort steht am Freitag ab 10.15 Uhr der Grand Prix auf dem Programm und am Samstag die Weltcup-Kür. Mit dabei ist aus Deutschland neben Werth auch Moritz Treffinger auf Fiderdance. Spannend: Werth und Wendy treffen auf Charlotte Fry und Glamourdale. Auch Becky Moody und Jagerbomb halten die britische Fahne hoch.

Danach in die USA

Der eigentlich für Amsterdam vorgesehene Quantaz könne sich derweil „seelisch und moralisch“ weiter auf Florida einstimmen, erzählte Werth weiter. Das ist nämlich das nächste Ziel für die erfolgreichste Reiterin aller Zeiten. Sie will mit Quantaz in Wellington an den Start gehen.

Auch das Weltcup-Finale findet in den USA statt, genauer gesagt vom 8. bis 12. April in Fort Worth in Texas. Werth hatte von Anfang an klar gemacht, dass Wendy nicht dorthin reisen wird. Mit der Stute will sie sich auf die Weltmeisterschaft in Aachen konzentrieren. Quantaz sei schon wie 2023, 2024 und 2025 ihr Weltcup-Finalist. Dreimal hat der Quaterback-Sohn sie hier aufs Treppchen getragen, zweimal auf Platz drei und zuletzt auf Rang zwei.

Starterlisten und Ergebnisse aus Amsterdam gibt es hier.

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