Im Parcours gab es am Freitag jede Menge Grund zum Jubeln fürs Rheinland: Sowohl bei den Ponys als auch bei den Pferden gingen einige Platzierungen an rheinische Reiter und Pferde.
Fünfjährige Springponys: Chucky P Vierte
Der Tag begann in der Warendorfer Consteed-Arena mit der zweiten Finalqualifikation der fünfjährigen Springponys. Zwar konnte das rheinische Paar, Luisa Winkel mit der rheinisch gezogenen Stute Chucky P, ihren Vortages-Sieg nicht wiederholen, aber auch diesmal landeten sie in der Platzierung: Mit der Wertnote 8,3 teilten sie sich mit zwei anderen Reitern Rang vier. Damit sind sie bestens aufgestellt fürs große Finale, für das am Sonntag um 8 Uhr der Startschuss fällt. Die Prüfung gewannen Antonia Ercken und Del Drago (8,6) vor Linnea Heemsoth und PAV Nilz (8,5) sowie Merle Weber und Olaf MV (8,4).

Sechsjährige Springponys: Ercken gewinnt
Im Anschluss ging es mit den sechsjährigen Springponys weiter, die zweite Qualifikationsprüfung stand an. Mit der Wertnote 8,4 war Antonia Ercken erneut nicht zu schlagen. Sie hatte diesmal den Westfalen-Wallach Magic’s Mogli ST gesattelt. Zweite wurde Jannes Neumann mit dem Deutschen Reitpferde-Hengst Tullamore (8,3) vor Luisa Sophie Roth und Little Laudatio JK, ebenfalls ein Deutscher Reitpferde-Hengst. Das Finale der sechsjährigen Springponys beginnt am Sonntag um 10 Uhr in der consteed-Arena.

Fünfjährige Springpferde: Arcassio brilliert
In der zweiten Qualifikation der fünfjährigen Springpferde ging der Sieg erneut ins Rheinland: Der rheinisch gezogene Hengst Arcassio, vorgestellt von Jana Fink, konnte auf ganzer Linie überzeugen und gewann die erste Abteilung souverän mit der Wertnote 9,3. Direkt dahinter platzierten sich Johannes Ehning und Hannoveraner-Hengst Calver (9,1) vor dem Iren Ciaran Nallon, der den Westfalen-Wallach Zador R gesattelt hatte (8,9).

Weitere rheinische Reiter erhielten in dieser Prüfung eine Schleife. Auf Rang neun landeten Tobias Thoenes und der Westfalen-Wallach Diamants Boy (WN: 8,5). Und auch für Matthias Gering und den rheinisch gezogenen Wallach Achilles NP gab es mit der Wertnote 8,3 und Platz elf noch eine Schleife.
Der aus Belgien stammende, aber im Rheinland lebende Laurens Houben konnte in Abteilung zwei ebenfalls punkten: Er belegte mit Westfalen-Stute Clarella und der Wertnote 9,0 den zweiten Platz. Den teilte er sich mit Patrick Bölle und Empire SR. Der Sieg in dieser Gruppe ging derweil an Pia-Luise Baur und Jack Blue (9,2). Auf dem siebten Platz fand sich ebenfalls ein Rheinländer: Wallach A Sonnyboy, vorgestellt von Stefan Engbers, erhielt die Wertnote 8,6.
Die 35 wertsummenbesten Paare konnten sich für das Finale am Sonntag qualifizieren.

Finale der achtjährigen Springpferde: Keaton HV neuer Bundeschampion
Zum Abschluss des Tages stand das erste Finale auf dem Programm: Der neue Bundeschampion der achtjährigen Springpferde wurde gekürt. Der heißt Keaton HV und war einfach nicht zu schlagen: Vorgestellt von Arne von Heel, galoppierte der Holsteiner v. Kannan/Contendro im Stechen als schnellster ins Ziel und blieb dabei fehlerfrei. Der Hengst wurde vom Holsteiner Verband vorgestellt und von Rudolf Schmitt gezogen.
Neuer Vize-Bundeschampion ist ein Deutsches Sportpferd: Charli B, ein dunkelbrauner Wallach v. Cellestial/Levinus, war ebenfalls pfeilschnell und ohne Fehler und belegte am Ende Rang zwei. Er wurde geritten von Manuel Prause. Ebenfalls aufs Treppchen schaffte es dank ihrer schnellen Zeit auch die Westfalenstute Lajacuma NRW, vorgestellt von Hendrik Dowe.





