Beim Internationalen Dressur- und Para-Dressurturnier in Hagen am Teutoburger Wald präsentierten sich die rheinischen Reiter in herausragender Form. Das traditionsreiche Turnier auf dem Hof Kasselmann stand in diesem Jahr ganz im Zeichen der Weltmeisterschaftsvorbereitung und zählte für die deutschen Dressurreiter als entscheidende Sichtung für die Weltmeisterschaften.
Entsprechend hochklassig besetzt waren sowohl die CDI- als auch die CDIO-Prüfungen. Die deutsche Mannschaft gewann den Nationenpreis souverän und setzte damit ein deutliches Ausrufezeichen im Hinblick auf die Titelkämpfe.
Eine überragende Bilanz gelang Isabell Werth. Die erfolgreichste Dressurreiterin der Welt war mit zwei Pferden am Start und sicherte sich gleich mehrere Siege.
Mit Viva Gold zum Sieg
Im Grand Prix belegte Werth mit dem zehnjährigen Hengst Viva Gold OLD den zweiten Platz. Mit einer harmonischen Vorstellung erreichte das Paar 76,239 Prozent und empfahl sich damit eindrucksvoll für die weiteren Prüfungen. Im anschließenden Grand Prix Special ließ Isabell Werth der Konkurrenz keine Chance. Gemeinsam mit Viva Gold OLD steigerte sie sich auf 78,894 Prozent und sicherte sich den Sieg. Damit bestätigte das Paar seine konstant ansteigende Form.

Bestleistung mit Wendy de Fontaine
Noch erfolgreicher verlief das Turnier mit ihrer Olympiasiegerstute Wendy de Fontaine, einer 2014 geborenen Tochter des Sezuan. Im Nationenpreis-Grand Prix führte Werth das deutsche Team mit einer herausragenden Leistung und 81,000 Prozent zum Sieg. Auch im Grand Prix Special blieb die Rheinländerin ungeschlagen. Mit 82,426 Prozent erzielte sie eine persönliche Bestleistung mit Wendy de Fontaine und gewann auch diese Prüfung souverän. Gemeinsam mit dem deutschen Team legte sie damit eine perfekte Generalprobe für die Weltmeisterschaften hin.

Sieg und zwei zweite Plätze für Mispelkamp
Auch im Para-Dressursport sorgte Regine Mispelkamp erneut für Spitzenresultate. Mit der elfjährigen Stute Pramwaldhof’s Bayala OLD dominierte sie die Grade-V-Prüfungen über weite Strecken.
Im Para Grand Prix A Grade V setzte sich Mispelkamp mit 73,077 Prozent an die Spitze des Feldes und gewann die Prüfung. Im Para Grand Prix B Grade V bestätigte sie ihre starke Form und belegte mit 71,754 Prozent den zweiten Platz. Auch in der abschließenden Para Grand Prix Freestyle Grade V gehörte sie erneut zu den Besten. Mit einer ausdrucksstarken Kür erreichte Regine Mispelkamp 75,375 Prozent und sicherte sich damit erneut Rang zwei.
Lienert platziert
Ebenfalls erfolgreich verlief das Wochenende für Emma Caecilia Lienert. Mit dem 2010 geborenen Johnson-Sohn Windermere J’Obei W platzierte sie sich in beiden Drei-Sterne-Prüfungen im Vorderfeld.
Im CDI3 Grand Prix belegte Lienert mit 68,304 Prozent den sechsten Platz. Im CDI3 Grand Prix Special bestätigte das Paar seine konstante Leistung und erreichte mit 68,425 Prozent den siebten Platz.
Die anschließend nominierten WM-Reiter findet Ihr in diesem Artikel.





