Für Calvin Böckmann war es das erste Turnier nach seinem Titelgewinn bei der U25-WM in Irland: In der Aachener Soers trat er bei Deutschlands U25 Springpokal an. Auch hier konnte er sich eine Platzierung sichern – ebenso wie Lia Sophie Bolten.
Deutschlands U25 Springpokal wurde 2014 auf Initiative von Bundestrainer Otto Becker und seinem damaligen Co-Trainer Heinrich-Hermann Engemann ins Leben gerufen. Gefördert wird die Serie von der Stiftung Deutscher Pferdesport und Holger Hetzel. Ziel ist es, talentierte Nachwuchsreiter auf ihrem Weg in den internationalen Spitzensport zu unterstützen und ihnen den Übergang aus dem Nachwuchsbereich in den großen Sport zu erleichtern.
Über vier ausgewählte hochkarätige Turniere in Hagen a.T.W., Mannheim, Balve und Riesenbeck können sich die U25-Reiter für das Finale in Aachen empfehlen. Dort traten jetzt die 20 punktbesten Teilnehmer der vorangegangenen Qualifikationen gegeneinander an.

Britt Roth entscheidet die Prüfung für sich
In Aachen wartete auf die Nachwuchsreiter eine Springprüfung nach Fehlern und Zeit. Insgesamt zehn Paare blieben in der Spitzengruppe ohne Fehler, sodass am Ende die benötigte Zeit über die Platzierungen entschied. Den Sieg sicherte sich schließlich Britt Roth mit Jeffrey. Die deutsche Nachwuchsreiterin absolvierte den Parcours mit dem neunjährigen Holsteiner von Comme Il Faut/Cachas fehlerfrei in 57,78 Sekunden und blieb damit ungeschlagen.
Nur gut eine Sekunde dahinter folgte Leila Bingold mit Christof auf Rang zwei. Auch sie blieb mit ihrem 13-jährigen Holsteiner fehlerfrei und kam nach 58,92 Sekunden ins Ziel. Den dritten Platz belegte Hannes Ahlmann mit Madness. Der neunjährige KWPN-Wallach v. Kannan/Emerald überquerte die Ziellinie ohne Fehler nach 60,38 Sekunden.

Calvin Böckmann mit Diro auf Platz vier
Ein starkes Ergebnis gelang auch Calvin Böckmann, der diesmal Diro gesattelt hatte. Der rheinische Reiter blieb mit dem neunjährigen Hannoveraner ebenfalls ohne Springfehler. Am Ende entschied die Zeit über die Sieg – mit 61,69 Sekunden fehlten dem Paar lediglich 1,31 Sekunden auf einen Platz unter den besten Drei. Am Ende bedeutete das Rang vier.

Auch Lia Sophie Bolten unter Top Ten
Mit Lia Sophie Bolten schaffte es eine weitere rheinische Reiterin weit nach vorne. Im Sattel von Charming Cassillia zeigte sie ebenfalls eine fehlerfreie Runde. Die zwölfjährige Hannoveraner Stute (v. Cassillias/For Feeling) und ihre Reiterin benötigten 62,94 Sekunden und belegten damit den siebten Platz.





