

Das Gelände der Ponyreiter zeigte sich gestern im Rahmen der Europameisterschaften durchaus als anspruchsvoll und selektiv. Die Top-Paare lagen in der Gesamtwertung nur wenige Hundertstel auseinander und so wurde das abschließende Springen zu einer echten Nervenprobe.
Diese Nervenprobe bestanden die besten drei Reiter der Zwischenwertung und konnten allesamt mit fehlerfreien Ritten ihre Klasse bestätigen. Am Ende freute sich die Französin Ella Rinaldi im Sattel von Boston du Verdon über die Goldmedaille. Diese gewann sie mit 25,5 Punkten. Nur 0,3 Punkte dahinter lagen bereits nach dem Gelände Charleen San und Milla Staade. Die Nachwuchsreiterin, die in diesem Jahr bereits den Preis der Besten gewinnen konnte, behielt ebenfalls die Nerven und brachte das Springen fehlerfrei hinter sich. Damit verdiente sie sich ihre erste Einzelmedaille bei Europameisterschaften. Bronze gewann Annabel Ridgway im Sattel von Akim de L’Arquerie. Sie sammelte 28 Punkte. Zweitbester Deutscher war auf Rang 15 Max Hausser-Knabe im Sattel von Nighthawk. Teresa Leowald und Pearl platzierten sich an 21. Stelle vor Emma Fischer auf Rang 22. Julia Maria Lentrodt fanden sich auf Platz 32 der Gesamtwertung wieder.

In der Teamwertung gab es dann die zweite Medaille an diesem Wochenende für Milla Staade. Gemeinsam mit der Deutschen Mannschaft, zu der außer ihr noch Lea Brügger, Emma Fischer und Julia Maria Lentrodt gehörten, gewann sie die Bronzemedaille. Das deutsche Team ging nur mit drei Reitern ins abschließende Springen, nachdem Lea Brügger im Gelände ausgeschieden war. Die deutschen Reiter sammelten insgesamt 183,4 Punkte. Die Goldmedaille sicherten sich mit 88,7 Punkten die überlegenen Franzosen, die im abschließenden Parcours drei fehlerfreie Ritte präsentieren konnten. Die Silbermedaille gewannen die Reiter aus Groß Britannien, die ihrem Zwischenergebnis von gestern im Parcours nur 0,4 Punkte hinzufügten und den Wettkampf mit 117,8 Punkten beenden konnten.





