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Foto: Equipics

Schulpferde: Mit Gold nicht aufzuwiegen 

Ohne Frage: Schulpferde sind eines der wichtigsten Rädchen im Pferdesport. Ohne sie hätte so manch einer von uns nie reiten gelernt und ohne sie ist auch heute die Nachwuchsarbeit undenkbar. Und doch wird die Herausforderung, einen Schulbetrieb zu führen und dabei vor allem auch das Wohlbefinden der Lehrpferde im Fokus zu haben, immer größer. Wir haben mit zwei Vereinen gesprochen, die aus ihren Erfahrungen berichten. 

Der Duisburg-Hamborner Reitverein hat eine lange Warteliste für den Schulunterricht. Alle Stunden sind restlos ausgebucht, obwohl das Angebot schon jetzt groß ist: 15 Schulpferde und -ponys bringen Kindern ab sechs Jahren das Reiten bei, tragen Jugendliche durch ihre ersten Abzeichen oder weisen Wiedereinsteigern den Weg zurück in den Sattel. Auch die fortgeschritteneren Reiter finden Angebote wie die Turniergruppe, die Voltigierabteilung freut sich ebenfalls über regen Zuspruch und sogar Therapeutisches Reiten wird angeboten. Einer der Schlüssel zum Erfolg sind glückliche Pferde, die als Lehrmeister die wichtigsten Mitarbeiter des Betriebs sind. „Wer uns zum ersten Mal besucht, ist direkt begeistert, wie die Pferde bei uns gehalten werden“, erzählt Heike Kurzel, erste Vorsitzende des Vereins. Obwohl sich der Betrieb am Rande der Großstadt befindet und damit der Platz begrenzt ist, wird den Pferden täglicher Auslauf auf Weiden beziehungsweise im Winter auf Paddocks ermöglicht und der Schulpferdestall wurde so umgebaut, sodass jedes Pferd zusätzlich eine große Box zur Verfügung hat. „Einer Reiterin gefiel es so gut bei uns, dass sie uns ihr Pferd geschenkt hat, damit es bei uns ein Leben als Lehrpferd führen darf“, erzählt Kurzel. Bei dem Pferd handelt es sich um einen spanischen Hengst, der nun langsam in den Schulbetrieb eingeführt wird und dann in Einzelstunden für die passenden Reitschüler zum Einsatz kommen soll.  

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Auf der Anlage des 1. Duisburg-Hamborner Reitervereins steht das Wohlbefinden der Pferde im Fokus.

Pferdehaltung wird immer teurer 

Zweifelsohne ein großes Lob für einen Schulbetrieb, denn Schulpferdehaltung und -unterricht stellt die Betreiber vor immer größere Herausforderungen. Manch ein Verein konnte die Coronazeit finanziell nicht überstehen und stellte den Unterricht auf Lehrpferden ganz ein und diejenigen, die tapfer weitergemacht haben, stehen mittlerweile vor neuen Herausforderungen: Mit dem Ukraine-Krieg stiegen nicht nur die Betriebskosten an sich, auch das gesamte Management und die Fütterung wird immer teurer. Nicht zuletzt die Anpassung der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) macht die Haltung von Pferden immer kostspieliger. 

Dennoch gelingt es dem Duisburger Verein, den Betrieb wirtschaftlich zu führen: „Der Schulbetrieb trägt sich selbst“, sagt Arndt Wiebus, Ausbilder und internationaler Turnierrichter, der den Verein seit den 70er Jahren entscheidend mitgestaltet und -geprägt hat und bis heute fester Bestandteil des Betriebs ist. Seine Tochter trat in seine Fußstapfen und ist heute selbst als Ausbilderin in dem Verein tätig.  

Dass der Schulbetrieb wirtschaftlich arbeiten könne, sei auch dem Engagement vieler ehrenamtlicher Helfer zu verdanken sowie großzügiger Sponsoren, die immer wieder unter die Arme greifen, wenn neue Projekte anstehen. Wie zum Beispiel erst kürzlich bei der Anschaffung von drei Ponys: „Die Nachfrage an Angeboten für jüngere Kinder ist groß, wir haben schon lange darüber nachgedacht, so etwas wie einen Ponyclub zu ergänzen, bei dem Kinder ab drei Jahren bereits erste Erlebnisse mit Ponys sammeln können“, berichtet Heike Kurzel. Das kam jetzt schneller zustande als erwartet: „Wir bekamen die Ponys von einem Betrieb angeboten, der die Schulpferdehaltung aufgibt und konnten dank finanzieller Unterstützung zuschlagen.“ Ein entsprechendes Konzept wird zurzeit ausgearbeitet, Anfang kommenden Jahren soll das Pony-Angebot schließlich starten. „Zudem haben wir immer wieder Anfragen von Kindertagesstätten und Schulen, die sich ein Angebot wünschen würden. Zum nächsten neuen Halbjahr wollen wir gemeinsam etwas in Angriff nehmen“, sagt Kurzel. 

Freundschaft unter den Duisburger Schulpferden.

Umfangreiche Angebote im Schulpferdesattel 

Eine besondere Herausforderung für Reitbetriebe ist die zeitliche Planung: Gerade die Kinder und Jugendlichen sind immer mehr in Sachen Schule eingebunden, für Freizeitaktivitäten bleibt immer weniger Zeit. Das Zeitfenster, in dem sie zum Reiten kommen können, wird immer kleiner. „Das war zunächst schon schwierig“, blickt Kurzel zurück. „Aber wir haben eine gute Lösung gefunden. Viele Erwachsene können tagsüber zum Unterricht kommen und wir teilen unsere Unterrichtsstunden nicht mehr nach Lerngrad auf, bei uns reiten Anfänger und Fortgeschrittene in einer Gruppe.“ Natürlich bedeute das, deutlich flexibler im Unterrichtsaufbau zu sein. „Wir haben aber auch festgestellt, dass die Reiter enorm voneinander profitieren und lernen“, betont die Vorsitzende. 

Klassisches Abteilungsreiten gebe es daher seltener, stattdessen lernen die Reiter früh, selbstständig in der Gruppe zu reiten. 

Bei den vielen Angeboten steht das Wohlbefinden der Schulpferde für den Verein immer im Fokus: Wie häufig sie eingesetzt werden, wird individuell entschieden. „Manche gehen mal drei Stunden am Tag, an anderen dann nur eine.  Dann haben wir auch Pferde dabei, die schon ein gewisses Alter haben, die quasi jetzt schon ihr Gnadenbrot bei uns bekommen. Die werden dann eben anders eingesetzt, gehen dann vielleicht nur bei den Kindern in den Schrittstunden oder im Therapiebereich.“ Auch wird von Tag zu Tag neu geschaut: Wie geht es dem Pferd heute? „Wenn wir das Gefühl haben, dass einer nicht ganz so fit ist, bekommt er eine Pause.“  

Der 1. Duisburg-Hamborner Reiterverein bemüht sich aktuell darum, seine Weideflächen und damit den Schulpferdebestand erweitern zu können.

Passende Sättel, gesunde Zähne 

Auch auf die passende Ausrüstung seiner Lehrpferde legt der Duisburger Verein besonderen Wert. Alle Schulpferde haben Lammfellgurte, die Sättel werden regelmäßig kontrolliert. „Gerade haben wir von einem Sattler fünf Maßsättel geschenkt bekommen, weil er so begeistert von der Arbeit war, die wir hier leisten“, erzählt Heike Kurzel nicht ohne Stolz. „Darüber hinaus werden die Zähne regelmäßig kontrolliert und die Hufbearbeitung liegt in Profihänden.“ Auch in der Haltung unterscheiden sich die Schulpferde nicht von den Privatpferden: „Sie kommen genauso viel raus, das wird gerecht aufgeteilt.“  

Trotzdem legt der Verein nicht die Hände in den Schoß und setzt sich weiter dafür ein, dass es den Pferden noch besser geht. „Aktuell sind neue Paddocks in der Planung, das Holz ist schon bestellt“, berichtet Arndt Wiebus. „Erst kürzlich hatten wir die Politik vor Ort. Wir haben sie um Unterstützung gebeten, dass wir noch mehr Weiden dazubekommen.“ Mehr Fläche würde die Haltung von mehr Schulpferden ermöglichen und damit auch die große Nachfrage viel besser erfüllen zu können. 

Familienbetrieb mit Herz für die Schulpferde 

Ein weiteres Beispiel dafür, wie ein Schulbetrieb trotz steigender Kosten artgerecht umgesetzt werden kann, ist der Reitstall Albers/Dams in Alpen. Hier packt die ganze Familie mit an und ermöglicht so unzähligen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, Reiten auf ausgeglichenen Schulpferden zu lernen. Seit den 60er Jahren wird auf dem Hof Reitsport betrieben, das Futter für den Betrieb wird von Stallbetreiber Winfried Dams und seinem Sohn Guido selbst hergestellt, die beiden kümmern sich um die tägliche Versorgung der Pferde. Brigitt Dams ist gemeinsam mit ihrer Tochter Anne für den Reitunterricht verantwortlich. Der Familienbetrieb wird mit viel Herzblut geführt und trägt sich sowohl durch den Schulunterricht, aber auch durch die Privatpferdehaltung.  

Zum Schulbetrieb gehören elf Lehrpferde, allesamt Großpferde, sowie zwei Haflinger. Das Reitangebot richtet sich sowohl an Kinder als auch an Erwachsene, ab einem Alter von sechs Jahren beginnt die Reitausbildung für die Kinder an der Longe. „Unsere Schüler sind zu 70 Prozent Kinder und Jugendliche, zu 30 Prozent Erwachsene“, schätzt Anne Dams, die im Betrieb sowohl für die Jungpferdeausbildung als auch für den Longen- und Reitunterricht zuständig ist. Viele Wiedereinsteiger fanden bei dem Familienbetrieb den Weg zurück in den Sattel.  

Die längeren Schulzeiten der Kinder stellte auch die Familie Dams vor eine große Herausforderung: „Jedes Jahr aufs Neue müssen wir schauen, wie die neuen Stundenpläne der Kinder ausfallen.“ Mittlerweile lasse sich das aber gut managen, sodass jedes Kind weiterhin untergebracht werden kann. „Vieles verlagert sich so eher in den späten Nachmittag, aber ist umsetzbar.“ 

Der Reitstall Albers/Dams bietet viel Fläche auch für die Schulpferdehaltung.

Wohlbefinden der Pferde im Fokus 

Wie in Duisburg auch, liegt der Fokus der Stallbesitzer auf dem Management und Wohlbefinden ihrer wichtigsten Mitarbeiter, der Schulpferde. Nur, wenn es ihnen an nichts fehlt, können sie täglich neuen Schülern das Reiten beibringen und sorgen so dafür, dass der so wichtige Nachwuchs im Reitsport gefördert wird. „Wir haben große Wiesen, die Pferde sind so viel und so oft wie es geht draußen“, sagt Dams. „In den kälteren Monaten leben sie entweder im Laufstall oder in großen Boxen.“ 

Jedes Schulpferd hat einen festen freien Tag in der Woche, an den anderen Tagen werden sie ein bis zwei Mal eingesetzt. Bei der Auswahl der Schulpferde legt Anne Dams vor allem Wert darauf, dass sie bereits gut geritten und brav sind. „Wir haben einen Händler, der uns immer Bescheid sagt, wenn etwas Passendes für uns dabei sein könnte. Damit sind wir bisher immer gut gefahren.“ Oberste Priorität hat dabei natürlich auch die Gesundheit der Pferde. „Gibt es schon einen Befund, macht das für uns keinen Sinn.“ Sind sie erstmal im Reitstall Albers/Dams als Lehrpferde integriert, liegt die Priorität der Familie ebenfalls darauf, dass es den Schulpferden gut geht. „Sie kommen regelmäßig zum Schmied und die Pferde, die gerade im Sommer durch die Ausritte barfuß nicht so gut klarkommen, werden auch beschlagen.“ Passende Ausrüstung ist ebenfalls ein Muss: „Wir können auf einen großen Fundus an Sätteln zurückgreifen. Wenn wir aber das Gefühl haben, dass etwas nicht passt, kommt die Sattlerin und passt sie entsprechend an.“ Auch sind regelmäßige Termine beim Chiropraktiker fester Bestandteil des Schulpferdemanagements. „Wenn wir merken, dass etwas zwickt, werden sie sofort aus dem Unterricht genommen und behandelt.“  

Glückliche Schulpferde auf großen Wiesen in Alpen.

Schulpferde-Senioren nach wie vor fit 

Wie gut es den Pferden geht, zeigt auch das fortgeschrittene Alter einiger Schulpferde: „Unsere älteste Stute ist 29. Eigentlich wollten wir sie in Rente schicken, aber sie macht Theater, wenn sie im Stall bleiben muss und alle anderen in den Unterricht gehen. Also setzen wir sie nach wie vor entsprechend ihres Alters mit leichteren Reitern ein.“  

Während viele Schüler von Anne Dams glücklich im Sattel der Schulpferde sind, fand manch einer über den Schulbetrieb schließlich zu seinem eigenen Pferd. Egal, ob Schul- oder eigenes Pferd: Alle Reiter bilden im Stall Albers/Dams eine große Gemeinschaft und können gemeinsam weiter lernen. Über das Jahr gibt es die verschiedenen Events wie beispielsweise der große Herbstritt, Abzeichenprüfungen und auch Turnierteilnahmen.  

Beispiele wie der Duisburger-Hamborner Reitverein und der Reitstall Albers/Dams zeigen: Ein wirtschaftlicher Schulbetrieb mit glücklichen Lehrpferden ist mit dem richtigen Management trotz steigender Kosten durchaus umsetz- und auch erweiterbar. 

Anne Dams kümmert sich gemeinsam mit ihrer Mutter Birgit um den Schulunterricht.

Neue Vereinsmitglieder dank Schulbetrieb 

Wie wichtig die Schulpferde für den Fortbestand des Reitsports sind, betont auch Heidi van Thiel, Präsidentin des Pferdesportverbands Rheinland und Bundesjugendwartin der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN): „Schulpferde sind mit Gold nicht aufzuwiegen.“ Gerade heute sei es wichtiger denn je, dass die Vereine den Schulbetrieb nicht aus den Augen verlieren. „Es wird viel über Mitgliedergewinnung diskutiert und genau das ist der richtige Weg: Kindern aber auch Erwachsenen den Zugang zum Reitsport über Schulpferde ermöglichen.“ Ebenso wichtig seien die Ausbilder, die mit Herzblut bei der Sache sind und mit viel Geduld Reitanfänger bei ihren ersten Schritten im Sattel unterstützen. „Ich habe selbst auch auf Schulpferden reiten gelernt, genauso wie meine eigenen Kinder. Schulunterricht ist so wichtig, wenn es darum geht, den Nachwuchs ans Pferd heranzuführen.“ Nach wie vor sei es so, dass die Basis aus einer guten Schulpferdeausbildung komme. Dabei gehe es nicht nur darum, zukünftige Turnierreiter zu formen, sondern generell Menschen für das Pferd zu begeistern. „Dabei ist der Breitensport genauso wichtig wie der Wettkampf“, ist van Thiel überzeugt.  

Reitabzeichenprüfungen auf gut ausgebildeten Schulpferden.

Ein guter Einstieg, den Nachwuchs ans Pferd heranzuführen, sei das immer beliebter werdende Hobby Horsing. „Es war unglaublich schön zu sehen, mit welcher Begeisterung die Kinder bei CHIO Aachen CAMPUS Family Day bei der Sache waren und Steckenpferde gebastelt haben und mit ihnen durch die Gegen galoppiert sind.“ Van Thiel könne sich vorstellen, dass Aktionstage mit Hobby Horsing und Ponyreiten für viele Vereine eine tolle Option sei, neue Mitglieder zu gewinnen und noch mehr Kinder für den Pferdesport und damit auch den vor Ort angebotenen Schulunterricht zu begeistern.  

Andrea Zachrau 

Titelbild: Equipics

Fotos: privat

Pferde für unsere Kinder 

Ein Verein, der sich unermüdlich dafür einsetzt, dass Kindern der Zugang zu Pferden ermöglicht wird, ist „Pferde für unsere Kinder e.V.“. Gegründet von den fünf Initiatoren Dr. Christina Münch, Georg Ettwig, Volker Wulff, Frank Henning und Thomas Casper, konnten seit 2015 die verschiedensten Projekte umgesetzt werden. Dazu gehören 10.000 Holzpferde für Kindergärten, Pferdeerlebnistage, ein Ponyclub und ein Pferdecamp, Bundesweite Leuchttürme und auch der Gründerwettbewerb für Ponyreitschulen der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN).  

Im Leitbild des Vereins heißt es:  

Wir bekennen wir uns zu den ethischen Grundsätzen des Pferde-freundes als Grundvoraussetzung für eine gesellschaftliche Akzeptanz des Umganges mit dem Pferd: 

  • Wir setzen uns für den fördernden Einsatz des Pferdes zum Wohl des Kindes, der Menschen und der Gesellschaft ein. 
  • Wir setzen uns für die Zukunft des Pferdes in der Gesellschaft ein und dass sich unsere Kinder und deren Kinder nicht dafür rechtfertigen müssen, Pferde zu reiten. 
  • Wir wollen unabhängiger Ideen- und Impulsgeber für die Pferdeszene und deren Umfeld sein. 
  • Wir wollen unser Netzwerk aktiv nutzen, um die verschiedenen gesellschaftlichen Akteure zu verbinden und Zugänge zum Pferd zu schaffen.  
  • Wir appellieren an alle Pferdefreunde, die Faszination Pferd aktiv zu kommunizieren, weiterzutragen und erlebbar zu machen. 

Unter anderem wurde auch die Broschüre „Gründung einer Ponyreitschule – Hilfestellung für die ersten Schritte“ erarbeitet, die die gesammelten Erfahrungen aus dem Projekt zusammenfasst und Vereinen und Betrieben Hilfestellung rund um die Gründung einer Ponyreitschule gibt. 
Themen der Broschüre sind: Von Vision und Geschäftsidee zum Businessplan, Ausbildung, Gründung eines Betriebes oder Vereins, Die Anlage, Versicherungen, Kommunikation und Marketing, Kooperation, Literatur, Bücher und Co., Arbeitshilfen. 
Die Broschüre kann im FN-Shop unter www.pferd-aktuell.de/fn-shop im Bereich „Broschüren – Vereine und Betriebe“ bestellt werden. 

Der Verein „Pferde für unsere Kinder e.V.“ ist unter www.pferde-fuer-unsere-kinder.de online zu finden.  

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