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Projekt “Fair geht vor” fördert fairen Reitsport

Melanie Wimmelmann erhielt in Wesel-Obrighoven den “Fair geht vor”-Preis.

Mit ihrem Projekt “Fair geht vor” setzen die Persönlichen Mitglieder der FN 2024 in der sechsten Saison ein Zeichen für den fairen Reitsport. Ziel des Projekts ist es, den Blick der Jugend für fairen Pferdesport zu schärfen und gleichzeitig faires Reiten auf dem Turnier zu belohnen. Mitmachen können Jugendgruppen, deren Verein ein Turnier ausrichtet. Auf diesem Turnier wählen die Jugendlichen eine Prüfung aus, in der sie eine Reiterin oder einen Reiter mit dem Fairnesspreis auszeichnen möchten. Dann wird das Verhalten der Teilnehmer vor, während und nach der Prüfung beobachtet: Wie geht der Reiter am Boden und im Sattel mit seinem Pferd um? Wie verhält er sich gegenüber seinen Begleitern, dem Turnierpersonal und den anderen Reitern? Wer nicht nur gut und pferdefreundlich reitet, sondern auch im Umgang freundlich und respektvoll ist, sammelt Punkte – und erhält mit etwas Glück den von der FN gesponserten Fairnesspreis von der Jury. 

So zum Beispiel Melanie Wimmelmann vom Reitverein Seydlitz Kamp 1884, die im Rahmen des Maiturniers beim Reitverein St. Hubertus Wesel-Obrighoven mit dem Preis ausgezeichnet wurde. Sie nahm mit ihrem Pferd an der Dressurpferdeprüfung der Klasse A teil und fiel hier bereits im Vorfeld positiv auf: Die Stute wurde ganz entspannt vom Hänger abgeladen und in aller Ruhe fertig gemacht. Am langen Zügel ging es zum Abreiteplatz und auch die Viereckbesichtigung absolvierte das Paar am langen Zügel. Auch beim Abreiten punktete Melanie Wimmelmann mit einer fairen, altersgerechten Vorstellung ihres Pferdes in Dehnungshaltung. Für ihren partnerschaftlichen Umgang mit ihrer Stute wurde sie schließlich mit einem Ehrenpreis, einer Schleife und einer Urkunde aus dem “Fair geht vor”-Paket ausgezeichnet. Neben der Belohnung für den Gewinner enthält das Paket aber auch das nötige Arbeitsmaterial für die Jugendlichen sowie ein kleines Dankeschön für ihren Einsatz auf dem Turnier.  

Insgesamt 50 Pakete haben die Persönlichen Mitglieder der FN in diesem Jahr vergeben. Um die Teilnahme mussten sich die Jugendgruppen in den sozialen Netzwerken bewerben. Das Projekt fördert somit nicht nur den Zusammenhalt und das Engagement der Vereinsjugend, sondern besonders das Erkennen und Wertschätzen von einem fairen Miteinander zwischen Mensch und Pferd. Und genau das ist es, was der Reitsport heutzutage braucht.

Foto: privat

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