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Isabell Werth zum 14. Mal als beste Reiterin ausgezeichnet

Der Otto-Lörke-Preis geht in diesem Jahr an DSP Quantaz. Der zehnjährige Hengst ist seit 2018 auf Grand-Prix-Niveau erfolgreich und verzeichnete dort bereits zehn Siege. Seine Reiterin Isabell Werth (Rheinberg) erhält diese Auszeichnung schon zum 14. Mal. Der Preis, gegeben vom Deutschen Olympiade-Komitee für Reiterei (DOKR) und der Liselott-Schindling-Stiftung, wurde im Rahmen des Dressurturniers in Kronberg an die Reiterin, die Ausbilder und Besitzer von DSP Quantaz überreicht. 

DSP Quantaz (von Quaterback – Hohenstein) ist ein in Brandenburg gezogenes Deutsches Sportpferd und stammt aus der Zucht von Dr. Kathrin Damm (Zerbst). Er steht im Besitz von Madeleine Winter-Schulze (Wedemark) und Victoria Max-Theurer (AUT). Somit wird er Isabell Werth längerfristig zur Verfügung stehen. 

Ronald Lüders (Gutow) war es, der DSP Quantaz bis zum Grand-Prix-Niveau ausbildete und mit dem Hengst 2018 am Louisdor-Preis teilnahm. 2019 übernahm dann Isabell Werth die Zügel und sammelte seitdem mit DSP Quantaz zehn Siege auf nationalem und internationalem Grand-Prix-Niveau. Allein 2020 gewannen die beiden bei drei Turnierstarts insgesamt sechs Prüfungen und knackten in Achleiten/AUT die 80-Prozent-Marke im Grand Prix. 

Der Otto-Lörke-Preis wird in diesem Jahr zum 34. Mal vergeben. Das Deutsche Olympiade-Komitee für Reiterei (DOKR) zeichnet damit im Andenken an den herausragenden Berufsreiter und Ausbilder Otto Lörke den Reiter, den Ausbilder und den Besitzer desjenigen, höchstens zehn Jahre alten Dressurpferdes aus, das dem DOKR-Dressurausschuss durch besonders herausragende Erfolge in internationalen Grand-Prix-Prüfungen aufgefallen ist. Der Preis wurde initiiert von Liselott Schindling-Rheinberger. Sie selbst war eine der größten und erfolgreichsten Sportlerinnen ihrer Zeit, eine herausragende Persönlichkeit in Wirtschaft und Sport und eine engagierte Förderin des deutschen Dressursports. Pferde wie Satchmo, Bonaparte, Farbenfroh, Rusty, Gigolo, Rembrandt, Weihegold OLD, TSF Dalera BB, Showtime FRH, Cosmo oder Bella Rose haben diesen Preis bereits erhalten. 

Isabell Werth erhält als Reiterin von DSP Quantaz einen Ehrenpreis, gestiftet von der Liselott-Schindling-Stiftung zur Förderung des Dressurreitsports. Daneben erhalten Werth und Ronald Lüders als Ausbilder des Pferdes eine Leistungsprämie, gegeben vom DOKR. Für die Besitzer des Hengstes gibt es einen Ehrenpreis, ebenfalls gestiftet von der Liselott-Schindling-Stiftung. 

Bereits zum 14. Mal erhält Isabell Werth diesen Preis als Reiterin eines ausgezeichneten Pferdes. Folgende, von ihr gerittene Pferde haben den Otto-Lörke-Preis bereits erhalten: Gigolo (1990), Anthony FRH (1994), Amaretto (1995), Giorgio S (1997), Aleppo S OLD (1999), Agnelli FRH (2000), Satchmo (2003), Warum Nicht FRH (1995), El Santo NRW (2010), Don Johnson FRH (2011), Bella Rose (2013), Weihegold OLD (2014), Emilio (2015) und nun DSP Quantaz. 

Aufgrund der aktuellen Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen war die Personenzahl auf dem Schafhof sehr begrenzt. Somit nahm Isabell Werth die Preise stellvertretend für alle Beteiligten entgegen.   

FN-PRESS 

Isabell Werth und DSP Quantaz – hier beim Turnier in Achleiten – wurden mit dem Otto Lörke Preis bedacht.  
Foto: Michael Rzepa 

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