Heidemarie Dresing siegte vor Katrine Kristensen und Jemima Green. Foto: Thamm
Heidemarie Dresing siegte vor Katrine Kristensen und Jemima Green. Foto: Thamm

Gold für Heidemarie Dresing

Heidemarie Dresing siegte vor Katrine Kristensen und Jemima Green. Foto: Thamm
Heidemarie Dresing siegte vor Katrine Kristensen und Jemima Green. Foto: Thamm

Parallel zu den Springreitern haben heute die Para-Dressurreiter den Kampf um Gold, Silber und Bronze bei den Weltmeisterschaften in Aachen eröffnet. Anders als im Parcours, fielen im Viereck aber auch gleich die ersten Entscheidungen – darunter ein weiterer Titelgewinn für Deutschland.

Trotz anfänglicher Schwierigkeiten auf dem Weg zu Gold: Heidemarie Dresing und Poesie. Foto: Thamm
Trotz anfänglicher Schwierigkeiten auf dem Weg zu Gold: Heidemarie Dresing und Poesie. Foto: Thamm

Es war Deutschlands erfolgreichste Para-Dressurreiterin Heidemarie Dresing, die sich in Grade II gegen elf weitere Athleten aus aller Welt durchsetzte. Eine Überraschung war ihr Sieg zwar nicht unbedingt – bei den Paralympics vor zwei Jahren holte sie Bronze mit der Mannschaft und bei den Europameisterschaften im letzten Jahr gleich dreimal Gold –, gefreut hat sie sich dafür aber umso mehr. Denn zu Beginn der Prüfung erschreckte sich die elfjährige Oldenburgerstute Poesie und verlangte ihrer Reiterin infolgedessen vollste Konzentration und einiges an Nervenstärke ab. Doch Dresing gelang es meisterlich, die Stute wieder auf ihre Seite zu bringen und die Prüfung harmonisch zu beenden. Dafür wurde die erfahrene Reiterin mit 75,483 Prozent belohnt – und sicherte sich mit 71 Jahren eindrucksvoll den Weltmeistertitel. Die Silbermedaille ging nach Dänemark: Katrine Kristensen war ihrer deutschen Konkurrentin dicht auf den Fersen und erzielte im Sattel von Goerklintgaards Quater 75,310 Prozent. Und auch zwischen Silber und Bronze entschieden nur wenige Punkte. 75,241 Prozent brachten Jemima Green aus den USA mit ihrem Wallach Fantabulous den dritten Platz auf dem Siegerpodest ein. 

Im Para Grand Prix A für Grade I gingen 20 Reiter mit ihren Pferden an den Start. Hier siegte die für die USA startende Marie Vonderheyden souverän mit 76,809 Prozent. Sie hatte Fan Tastico H, einen neunjährigen Oldenburger, unter dem Sattel, mit dem sie Mari Durward-Akhurst aus Großbritannien auf den zweiten Rang verwies. Auf dem Rücken ihrer Stute Athene Lindebjerg erzielte die Silbermedaillengewinnerin 74,542 Prozent. Bronze sicherte sich die Italienerin Sara Morganti, die mit ihrer vierbeinigen Sportpartnerin Bond Girl an den Start ging. Der Auftritt des Paares wurde mit 74,459 Prozent belohnt. 

In Grade III durfte sich unterdessen Rixt van der Horst über die Goldmedaille freuen. Die Niederländerin und ihre elfjährige Westfalenstute Eisma’s Royal Fonq N.O.P. waren mit 77,534 Prozent nicht zu schlagen – alle Richter sahen das Paar ausnahmslos auf Rang eins. Zu Silber ritt hier Tobias Thorning Joergensen aus Dänemark, der auf Blue Hors Zackorado mit 75,100 Prozent das Viereck verließ. Zudem gab es eine weitere Bronzemedaille für Italien: Francesca Salvadè beendete die Prüfung gemeinsam mit ihrem Wallach Escari mit 74,767 Prozent.

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