United Call JPS und Richard Vogel sichern sich das Auftaktspringen der Youngster-Tour. (Foto: CHIO Aachen Jasmin Metzner)
United Call JPS und Richard Vogel sichern sich das Auftaktspringen der Youngster-Tour. (Foto: CHIO Aachen Jasmin Metzner)

Erster (TS)CHIO-Sieg geht nach Frankreich

United Call JPS und Richard Vogel sichern sich das Auftaktspringen der Youngster-Tour. (Foto: CHIO Aachen Jasmin Metzner)
United Call JPS und Richard Vogel sichern sich das Auftaktspringen der Youngster-Tour. (Foto: CHIO Aachen Jasmin Metzner)

Der Startschuss zum (TS)CHIO Aachen 2026 ist gefallen. Mit einem Paukenschlag, dem auf Fünf-Sterne-Niveau ausgetragenen Preis der Soers, begann heute morgen das auf drei Tage reduzierteSportprogramm im großen Hauptstadion. Dabei zeigte sich deutlich: Die Weltelite des Springsports lässt sich auch im WM-Jahr eine Teilnahme am Weltfest des Pferdesports nicht entgehen. 

In wenigen Wochen wird die Aachener Soers Schauplatz der Weltmeisterschaften im Dressur-, Spring- und Vielseitigkeitsreiten, Fahren, Voltigieren und der Para-Dressur sein. Der (TS)CHIO bietet damit die optimale Gelegenheit zur Vorbereitung – und die nutzten im Preis der Soers beinahe hundert Starterpaare aus diversen Nationen. Den Sieg in dieser Zwei-Phasen-Springprüfung sicherte sich am Ende der FranzoseJulien Epaillard, der in beiden Umläufen fehlerfrei blieb und die Bestzeit von 31,12 Sekunden nach Hause brachte. Mit Übersicht, aber auch genügend Tempo, steuerte er den ebenfalls aus Frankreich stammenden Wallach Easy Up de Grandry durch den Parcours. Auf Platz zwei reihte sich der Ire Daniel Coyle ein, der den niederländisch gezogenen Hengst Gisborne VDL unter dem Sattel hatte. Die beiden blieben ebensofehlerfrei und kamen nach 31,43 Sekunden ins Ziel. Nur unweit langsamer waren Daniel Bluman aus Israel und seine in den Niederlanden gezogene Stute Malina unterwegs – ihre Zeit stoppte bei 31,53 Sekunden. Auch dieses Paar ließ sich keine Fehler zu Schulden kommen und platzierte sich auf dem dritten Rang. Bester Deutscher wurde Christian Ahlmann auf Rang sechs mit seinem Pferd Sheeran WL. 

Sieg für Richard Vogel in der Youngster-Tour

In der ersten Wertung zur Youngster-Tour machte ein Pferd auf sich aufmerksam, dessen Vater letztes Jahr zu den Favoriten im Rolex Grand Prix gehörte und diesen nach etwas Pech schließlich auf dem zehnten Platz beendete: United Call JPS von United Touch S. Im Sattel natürlich Richard Vogel, der den sprunggewaltigen Holsteinerwallach sicher durch beide Phasen pilotierte. Zwei Null-Fehler-Runden und die Zeit von 30,07 Sekunden bedeuteten die Goldschleife. Platz zwei ging an Abdel Saïd, für Belgien am Start, und die Stute Sytha P. Die belgisch gezogene Tochter des Nixon van’t Meulenhof blieb unter ihrem Reiter fehlerfrei in 30,45 Sekunden. Der dritte Rang in dieser Prüfung für achtjährige Nachwuchspferde ging nach Italien: Giulia Martinengo Marquet und ihre aus der Schweizer Zucht stammende Stute Call Me d’I von Cicero Z van Paemel kamen ohne Fehler in 31,16 Sekunden ins Ziel.

Irischer Sieg in der Qualifikation für den Großen Preis

Bei der ersten Qualifikation für den Großen Preis gingen 49 der insgesamt 167 Springpferde an den Start, die an diesem Wochenende in den Aachener-Stallungen auf ihren Einsatz warten. Am Ende durfte mit Farrel ein sechzehnjähriger Cardento-Sohn die Ehrenrunde anführen. Im Sattel der 17. der aktuellen Weltrangliste Daniel Coyle. Der Ire ritt nach 70,99 Sekunden fehlerfrei über die Ziellinie. 71,47 Sekunden benötigten Luciana Diniz und Vertigo du Desert für den Parcours. Die Brasilianerin, die zweitweise auch schon im Rheinland lebte, beendete die Prüfung ebenfalls fehlerfrei und freute sich über Rang zwei. Kevin Staut platzierte sich an dritter Stelle. Mit einem ebenfalls fehlerfreien Ritt konnte der 45jährige Franzose im Sattel von Felinde de Hus HDC glänzen. Bester Deutscher dieser Prüfung war Daniel Deusser, der gemeinsam mit Otello de Guldenboom an den Start ging. Insgesamt blieben 28 Paare in dieser Prüfung fehlerfrei. Daniel Coyle war mit seinem Siegesritt am Ende 11 Sekunden schneller als sein Landsmann Cian O’Connor, der den langsamsten Ritt ohne Fehler zeigte.

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