
Nur vier fehlerfreie Ritte gab es heute Morgen im Finale der fünfjährigen Springponys. Der Parcours an sich war zwar anspruchsvoll aber nicht zu schwer gebaut. Die Lichtverhältnisse sorgten aber dafür, dass der ein oder andere Sprung dann doch zu einer Klippe des Kurses wurde. So zum Beispiel Sprung fünf.
Gar keine Probleme mit den Anforderungen hatten Del Drago und Antonia Ercken. Der Fuchshengst aus Holstein spielte mit den Anforderungen und wurde nach seiner Runde nicht nur für sein Springvermögen, sondern auch für sein Geschick und die gute Galoppade gelobt. Mit einer 8,7 war der Fuchs, der auch die Finalqualifikation gewinnen konnte, am Ende der erste Sieger des Tages. Zu Silber pilotierte Linnea Heemsoth den Nemax-Sohn PAV Nilz. Die Beiden zeigten im Parcours viel Übersicht und wurden für ihre Runde mit einer 8,4 belohnt.


Jona Jolie Schwamborn gewann im Sattel von Arts Goldlauer Bronze. Im Rheinland geboren hätte man den Goldrichtig P-Sohn aus einer Arts Dancer Boy-Mutter rein vom Papier her vielleicht eher auf dem Dressurviereck vermutet. Der athletische braune Hengst demonstrierte in Warendorf, wie bereits in der gesamten Turniersaison, dass man nicht allein auf die Abstammung achten sollte. Mit dem nötigen Geschick am Sprung und einer guten Grundrittigkeit, gepaart mit entsprechendem Vermögen erzielte das Paar im Finale eine 8,2.





