
Bei den Weltmeisterschaften in Aachen kommen Pferdefans voll und ganz auf ihre Kosten – seit heute gilt das auch für alle Fahrsportbegeisterten. Mit dem ersten Teil der Dressur wurde der Kampf um die Medaillen im Vierspänner-Fahren feierlich eröffnet. Besonders erfolgreich war dabei unser Nachbarland Belgien.
Mit einem Vorsprung von über sechs Punkten sicherte sich Dries Degrieck die vorläufige Führung in der Dressurprüfung. Präzise, harmonisch und ausdrucksstark präsentierte der Belgier seine Pferde Karpos, Kompleet VS, Lancelot und Parla Pardoux an den Leinen. Die Richter sahen sein Gespann ausnahmslos auf Rang eins: 38,19 Punkte blieben für die Konkurrenz, zumindest im ersten Starterfeld, unerreichbar. Degriecks Teamkollege Tom Stokmanns reihte sich zudem auf dem elften Rang ein, wonach Belgien über Nacht die Führung in der Teamwertung übernimmt.
Den vorerst zweiten Rang in der Einzelwertung beanspruchen zwei ebenso routinierte wie erfolgreiche Fahrer für sich: Ijsbrand Chardon aus den Niederlanden und Christoph Sandmann als Teil des deutschen Teams. Chardon drehte mit Enrico, Hugo van Hapert, James Bond und Nacho O eine ebenso ansprechende Runde, wie sie Sandmann mit Kerro, Jordan, Las Vegas und Max van het Rodeland gelang. Beide liegen mit 44,78 Punkten gleichauf.
In der Teamwertung belegt die Niederlande den vorläufig zweiten Rang – neben Ijsbrand Chardon konnte Koos de Ronde heute den siebten Platz einfahren. Auf Platz drei reiht sich Ungarn ein, bis es morgen mit dem zweiten Prüfungsteil weitergeht und die Karten wieder neu gemischt werden.





