Diana Al-Shaer bei den Weltmeisterschaften 2022 mit ihrem damaligen Pferd Unazalee de Massa, der mit ihr 2024 vom aktiven Sport zurückgetreten ist. Foto: Sportfotos-lafrentz.de
Diana Al-Shaer bei den Weltmeisterschaften 2022 mit ihrem damaligen Pferd Unazalee de Massa, der mit ihr 2024 vom aktiven Sport zurückgetreten ist. Foto: Sportfotos-lafrentz.de

Al-Shaer setzt sich bei FEI-Wahl gegen Roeser durch

Diana Al-Shaer bei den Weltmeisterschaften 2022 mit ihrem damaligen Pferd Unazalee de Massa, der mit ihr 2024 vom aktiven Sport zurückgetreten ist. Foto: Sportfotos-lafrentz.de
Diana Al-Shaer bei den Weltmeisterschaften 2022 mit ihrem damaligen Pferd Unazalee de Massa, der mit ihr 2024 vom aktiven Sport zurückgetreten ist. Foto: Sportfotos-lafrentz.de

Heute stand bei der FEI-Generalversammlung unter anderem die Wahl des neuen Vorsitzes für das FEI Dressur Komitee auf dem Programm. Zur Wahl standen zwei Kandidaten: Klaus Roeser, Vorsitzender des DOKR-Dressurausschusses, und Diana Al-Shaer, Dressurreiterin und bislang Vorsitzende der FEI-Regionalgruppe VII (Nahost und Nordafrika). Die Wahl fiel auf Diana Al-Shaer.

Gewählt werden die Vorsitzenden der jeweiligen Disziplin-Komitees von den Repräsentanten der einzelnen Nationalen Föderationen. Mit 62,16 zu 37,84 Prozent der Stimmen hat sich Diana Al-Shaer bei der Wahl für den Vorsitz im FEI Dressurkomitee gegen Klaus Roeser durchgesetzt. Sie tritt damit die Nachfolge der Mexikanerin Maribel Alonso an, die schon im Vorfeld erklärt hatte, dass sie nicht für eine weitere Amtszeit zur Verfügung stehe.

Diana Al-Shaer kam 1987 in Moskau zur Welt. Sie hat die palästinensische Staatsangehörigkeit und vertrat das Land unter anderem 2022 bei den Weltmeisterschaften in Herning. Sie lebt in den Niederlanden und trainiert mit Anne van Olst – wie Weltmeisterin Charlotte Fry. Zudem arbeitet sie auch selbst als Trainerin. Al-Shaer spricht sechs Sprachen: Arabisch, Englisch, Französisch, Deutsch, Russisch und Spanisch. Neben ihrer Rolle als Vorsitzende der FEI-Regionalgruppe VII kümmert sie sich unter anderem um die internationalen Beziehungen der Pferdesportvereinigung Palästinas, gehört hier zum Vorstand und ist Vizepräsidentin.

Anlässlich ihrer Nominierung erklärte sie, sie wolle die Kommunikation zwischen allen Beteiligten im Dressursport verbessern. Sie habe durch ihre verschiedenen Rollen „360° Einblicke“ in die Dressurwelt gewonnen. Die wolle sie dafür nutzen. Sie alle hätten verschiedene Aufgaben, aber ein gemeinsames Ziel: „eine stabile, nachhaltige Zukunft für den Dressursport“. Die ganze Rede kann man hier einsehen.

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