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DJM: Zwei Titel für das Rheinland

Was für ein Wochenende für den rheinischen Dressur- und Springnachwuchs! Mit zwei Deutschen Meistertiteln, einer Silbermedaille und zahlreichen weiteren Top-Ten-Platzierungen konnte er bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Dressur und Springen in Zeiskam auf sich aufmerksam machen. 

Herausragende Akteurin war dabei Leni-Sophie Gosmann, die sowohl bei den Ponyreitern als auch bei den Junioren auf dem Podium stand. Julie Sofie Schmitz-Heinen holte bei den Jungen Reitern den zweiten Titel ins Rheinland. Darüber hinaus sammelten die rheinischen Teilnehmer im Verlauf der Wertungsprüfungen zahlreiche weitere Platzierungen unter den besten Zehn.

Leni-Sophie Gosmann wird in ihrem letzten Ponyjahr deutsche Meisterin. Foto: Nilkens

Gold und Silber für Leni-Sophie Gosmann

Einen doppelten Medaillenerfolg feierte Leni-Sophie Gosmann vom RV Lippe-Bruch-Gahlen. Mit Diamantini EA WE sicherte sie sich den Deutschen Meistertitel bei den Pony-Dressurreitern. Schon zum Auftakt gehörte das Paar zur Spitze. In der ersten Wertungsprüfung belegte Gosmann mit 76,256 Prozent Rang zwei hinter Lilly Kasselmann und Nasdaq FH. Auch in der zweiten Wertung wurden Gosmann und Diamantini EA WE mit 75,780 Prozent Zweite. Damit ging Kasselmann als Führende in die entscheidende Kür.
Dort drehte Gosmann die Meisterschaft noch einmal zu ihren Gunsten. Mit 79,900 Prozent gewann sie die dritte Wertungsprüfung und setzte sich in der Gesamtwertung mit 231,936 Punkten an die Spitze. Kasselmann musste sich mit 227,238 Punkten geschlagen geben, Bronze ging an Lilli von Helldorff mit Nabucco HW.
Gosmann war in Zeiskam jedoch nicht nur bei den Ponys erfolgreich. Mit DSP First Class trat sie gleichzeitig bei den Junioren an und erreichte auch dort in allen drei Wertungsprüfungen Top-Ergebnisse. Zum Auftakt wurden die beiden mit 71,459 Prozent Dritte, in der zweiten Wertung steigerten sie sich auf 73,079 Prozent und Rang zwei. In der abschließenden Kür bedeuteten 77,725 Prozent erneut Platz zwei. Mit insgesamt 222,26 Punkten gewann Gosmann damit die Silbermedaille in der Deutschen Meisterschaft der Junioren hinter Clara Kohoutek mit Belinda FRH.

Auch bei den Junioren ging der Titel an Gosmann. Foto: Nilkens

Top-Ten-Platzierungen

Auch Victoria Winkmann und Peach präsentierten sich bei den Ponyreitern über das gesamte Wochenende konstant unter den besten Paaren. Bereits in der ersten Wertungsprüfung erreichten sie mit 70,870 Prozent Rang sieben. Genau diesen Platz belegten sie mit 73,070 Prozent auch in der zweiten Wertung. In der abschließenden Kür kamen 75,180 Prozent und erneut Rang sieben hinzu. Mit insgesamt 219,12 Punkten bedeutete das auch Platz sieben in der Deutschen Meisterschaft.
Carlotta Wittmann und Morgensterns Delicius starteten ebenfalls mit einem Top-Ten-Ergebnis in das Championat. 70,510 Prozent bedeuteten Rang zehn in der ersten Wertungsprüfung. Für die Kür qualifizierte sich das Paar ebenfalls und erreichte dort mit 73,250 Prozent den geteilten neunten Platz. In der Meisterschaftswertung kamen Wittmann und Morgensterns Delicius mit insgesamt 213,93 Punkten auf Rang zehn.

Philine Katoh in der Junioren-Kür platziert

Neben Silbermedaillengewinnerin Leni-Sophie Gosmann schaffte bei den Junioren auch Philine Katoh mit Fair Boy den Sprung unter die besten Zehn der Deutschen Meisterschaft.
In der ersten Wertungsprüfung erreichte das Paar 68,730 Prozent und Rang neun. Nach Platz elf in der zweiten Wertung gelang Katoh in der abschließenden Kür noch einmal eine deutliche Steigerung: Mit 74,650 Prozent belegte sie Rang sechs. Ihre drei Ergebnisse von 68,73, 68,37 und 74,65 Prozent ergaben 211,75 Punkte und Platz acht in der Deutschen Meisterschaft.

Julie Sofie Schmitz-Heinen holt den zweiten Titel

Den zweiten Deutschen Meistertitel für das Rheinland sicherte sich Julie Sofie Schmitz-Heinen vom RFV Dhünn mit Attractive bei den Jungen Reitern. Das Paar erwischte einen hervorragenden Auftakt und gewann die erste Wertungsprüfung mit 73,921 Prozent. In der zweiten Wertung hatte das Paar etwas Pech, dennoch blieb es mit 69,290 Prozent auf Rang sieben in den Top Ten. Im entscheidenden Finale meldete es sich eindrucksvoll zurück: 77,325 Prozent bedeuteten den Sieg in der Kür und brachten Julie Sofie zugleich den Deutschen Meistertitel. Mit den drei Ergebnissen kam sie  auf insgesamt 220,54 Punkte.

Julie-Sofie Schmitz-Heinen ist neue Deutsche Meisterin bei den Junioren. Foto: Nilkens

Weitere Top Ten Platzierungen 

Bei den Jungen Reitern gelangen mehreren weiteren Rheinländerinnen Top-Ten-Platzierungen. Pauline Kesting und Earl of Nymphenburg starteten mit 72,316 Prozent und Rang zwei in die Meisterschaft. In der zweiten Wertungsprüfung legten sie sogar noch einmal zu: 72,610 Prozent bedeuteten den Sieg. In der Gesamtwertung belegte Kesting mit 212,12 Punkten Rang sechs.
Julia Eva Henrich und Qattani FRH waren ebenfalls mehrfach unter den besten Zehn vertreten. 70,579 Prozent bedeuteten Rang sieben in der ersten Wertungsprüfung, mit 69,240 Prozent wurden sie Achte der zweiten Wertung. In der Kür erreichten sie mit 71,200 Prozent erneut Rang acht. Mit insgesamt 211,02 Punkten schlossen Henrich und Qattani FRH die Deutsche Meisterschaft auf Rang sieben ab.
Lilly Marie Collin und Mc Queen gelang ebenfalls eine Topplatzierung: Mit 71,974 Prozent wurden sie Dritte der ersten Wertungsprüfung.

Silber für Anna Schmieder 

Ein weiterer großer rheinischer Erfolg gelang Anna Schmieder von der RG Buchholzhof-Mülheim beim im Rahmen der DJM ausgetragenen Bundesnachwuchschampionat Dressur.
Mit Freispiel erreichte Schmieder bereits in der Qualifikation 82,325 Prozent und Rang vier. Im entscheidenden Finale mit Pferdewechsel bestätigte sie ihre Leistung. Mit den Noten 8,5, 8,6 und 8,3 auf den drei Pferden kam sie auf 25,4 Punkte und Rang zwei. In der Gesamtwertung des Bundesnachwuchschampionats bedeutete dies mit 164,52 Punkten Silber hinter Antonia Hansmeyer und vor Jasper Rasche.

Lennard Tillmann zweimal in den Top Ten

Auch im Springparcours gab es rheinische Spitzenplatzierungen. Bei den Junioren gehörte Lennard Tillmann vom RC Gut Neuhaus Grevenbroich mit Veltiner in den ersten beiden Wertungsprüfungen zur Spitzengruppe.
Im Zeitspringen über 1,40 Meter zum Auftakt erreichte er mit 73,46 Sekunden Rang sechs. Noch besser lief es in der zweiten Wertungsprüfung, einer Springprüfung der Klasse S* über 1,40 Meter. Tillmann blieb fehlerfrei und belegte mit 0 Fehlern in 70,96 Sekunden Rang drei.
Ebenfalls ein rheinisches Top-Ten-Ergebnis gab es bereits in der ersten Wertungsprüfung durch Janne Frederike Zahn vom RV von Bredow Keppeln. Mit Cordiana absolvierte sie den Parcours in 74,38 Sekunden und belegte Rang acht.

Paulina Marie Widak zweimal Zweite

Bei den jüngeren Springreitern gehörte Paulina Marie Widak von der RTG Silberberghof zu den erfolgreichsten Rheinländerinnen in den einzelnen Wertungsprüfungen.
Bei den Children gelang ihr mit Czesanne ein hervorragender Auftakt. Das Paar blieb in der ersten Wertungsprüfung über 1,20 Meter fehlerfrei und benötigte 63,90 Sekunden. Damit belegte Widak Rang zwei, lediglich 27 Hundertstelsekunden hinter der Siegerin Mary-Ann Hollenbach und Falitha Sheila.
Auch in der Ponywertung startete Widak mit Rock my Heart auf Rang zwei. In der ersten Wertungsprüfung über 1,20 Meter blieb das Paar ebenfalls ohne Fehler und erreichte mit 67,05 Sekunden den zweiten Platz.

Molck-Ude und Kielholtz vorne dabei

In der zweiten Wertungsprüfung der Children gelangen zwei weiteren Rheinländerinnen Topplatzierungen. Zoé Molck-Ude vom Meckenheimer RC blieb mit Cooper TP fehlerfrei und erreichte mit 0 Fehlern in 71,41 Sekunden Rang zwei.
Johanna Kielholtz vom RC Gut Neuhaus Grevenbroich blieb mit Bambi ebenfalls ohne Fehler. 72,21 Sekunden bedeuteten Rang vier in der mit 44 Paaren besetzten Prüfung.

Alexa Grau mit Top-Ten-Platzierung

Auch Alexa Grau und True Blue schafften bei den Pony-Springreitern den Sprung unter die besten Zehn. In der ersten Wertungsprüfung über 1,20 Meter kamen die beiden mit einem Fehlerpunkt in 78,07 Sekunden auf Rang sieben.

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