Julia Krajewski lieferte das Bestergebnis in der Dressur. Foto: Stefan Lafrentz
Julia Krajewski lieferte das Bestergebnis in der Dressur. Foto: Stefan Lafrentz

WM Vielseitigkeit: Julia Krajewski geht in Führung

Julia Krajewski lieferte das Bestergebnis in der Dressur. Foto: Stefan Lafrentz
Julia Krajewski lieferte das Bestergebnis in der Dressur. Foto: Stefan Lafrentz

Nachdem gestern die erste Hälfte der 86 Starterpaare in der Vielseitigkeit den Startschuss für die Busch-WM gegeben hat, komplettierte heute das zweite Teilnehmerfeld die Dressur als Erste von drei Teilprüfungen. Dabei baute das deutsche Team seine Medaillenchancen weiter aus.

Gestern hatten Libussa Lübbeke, die 2026 zum ersten Mal die deutsche Vielseitigkeits-Equipe bei einer Weltmeisterschaft vertritt, und Malin Hansen-Hotopp den vorläufig dritten Rang für Deutschland rausgeritten. Zudem landete Hansen-Hotopp als beste Deutsche über Nacht auf Rang vier. Diese Position konnte sie heute zwar nicht halten, doch man muss anerkennen, dass es von 44 Konkurrenten nur Sieben an ihren 28,6 Minuspunkten vorbei geschafft haben. Damit liegt die Reiterin aus Mecklenburg-Vorpommern vor dem morgigen Geländeritt auf Rang elf.

Zu denen, die sie überbieten – oder strafpunkttechnisch unterbieten – konnten, gehörten auch ihre beiden deutschen Teamkollegen. Allen voran Julia Krajewski, die nach ihrem historischen Goldmedaillengewinn bei den Olympischen Spielen in Tokio nun Kurs auf WM-Edelmetall nimmt. Im Sattel von Uelzener’s Nickel, ihrem zwölfjährigen Holsteinerwallach, erzielte sie sensationelle 22 Minuspunkte und damit das Bestergebnis dieser Prüfung. Und auch Michael Jung und sein Erfolgspferd fischerChipmunk FRH – zwei Routiniers, die in ihrer Laufbahn bereits vier Medaillen bei Weltmeisterschaften gewinnen konnten – machten ihre Sache großartig. Mit 23 Minuspunkten belegen sie vorläufig Rang drei. Zwischen den beiden deutschen Reitern sortierte sich Laura Collett aus Großbritannien ein. Im Sattel ihres Holsteiners London verließ sie mit 22,8 Minuspunkten das Viereck. 

Im vorläufigen Teamranking rückt Deutschland damit von Platz drei auf Platz zwei vor. Die Führung hat Großbritannien übernommen, während sich die französische Equipe momentan auf Platz drei befindet. 

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