
Starker Auftritt der rheinischen Nachwuchsreiter im Vielseitigkeitssattel bei der Goldenen Schärpe Ponys in Löningen-Ehren! Vor allem von Johanna Katharina Barten …
Mit einer geschlossenen Teamleistung sicherte sich die rheinische Delegation bei der Goldenen Schärpe der Ponyreiter im niedersächsischen Löningen einen starken sechsten Platz unter den 24 angetretenen Mannschaften. Unter dem grün-weißen Banner ritten vergangenes Wochenende Johanna Katharina Barten (12) vom RFV Graf von Schmettow Eversael im Sattel von Kweb, Ida Nachreiner (12) im Sattel von Connor für den RC Gut Neuhaus Grevenbroich, Mylie Christa (11) und Sidney Mario Senf (13) vom RSV St. Hubertus Wesel-Obrighoven mit Steverheides Dondrup und Donier de Lux sowie Vivien Wolters (10) für den RV Seydlitz Kamp 1884 im Sattel des New Forest Ponys Eikenhorst’s Manuel.
Insgesamt kam das junge Quintett auf 354,5 Punkte – 36,7 weniger als die siegreiche Mannschaft Westfalen IV. Dazu muss man wissen, dass bei der Goldenen Schärpe nicht nur die drei klassischen Disziplinen der Vielseitigkeit abgefragt werden, also Dressur, Springen und Gelände, sondern auch Vormustern und Theorie. Die Ergebnisse fließen in unterschiedlicher Gewichtung ins Endergebnis ein. Dressur und Springen zählen vierfach, Gelände fünffach, Vormustern und Theorie je einfach.
Einzelwertung

Besonders bemerkenswert aus rheinischer Sicht waren die Auftritte von Johanna Katharina Barten und der zehn Jahre jungen Vivien Wolters. Barten kam in der Dressur auf eine 7,9 mit ihrem 15-jährigen Wallach. In Springen und Gelände vergaben die Richter ein glattes „Gut“, 8,0. Hinzu kamen eine 8,5 beim Vormustern und ein „Sehr gut“ in der Theorie. Letzteres erzielten auch ihre vier Teamkollegen – gute Vorbereitung! Damit kam Johanna auf 121,10 Punkte insgesamt. Das bedeutete einen überragenden dritten Platz in der Gesamtwertung für das junge Talent.
Allen Grund, ihrem Pony und sich selbst auf die Schulter zu klopfen, hatte auch die zehn Jahre junge Vivien Wolters mit dem erfahrenen 17-jährigen Eikenhorst’s Manuel. Sie kamen auf 113,30 Zähler (Dressur 7,2, Springen 7,5, Gelände 7,4, Vormustern 8,5, Theorie 9,0) und waren damit in der zweiten Abteilung als 21. ebenfalls noch unter den Platzierten.
WEF an der Spitze
Die Westfalen haben nicht nur die Mannschafts-, sondern auch die Einzelwertungen dominiert. In der ersten Abteilung setzte sich Emma Amalie Jaeger im Sattel von Trixi on Fire mit 123,20 Punkten an die Spitze. Knapp geschlagene Zweite (122) vor Johanna Barten und Kweb waren Paula Weber und O’Hanley.
In der zweiten Abteilung führten Rita Levels und ihr 16-jähriger Lehrmeister Chefassistent das Feld mit satten 130,30 Zählern an. Sie hatten u.a. eine 9,0 in der Dressur und 9,2 für ihre Geländerunde erhalten. Auch die anderen beiden Talente unter den Top drei kamen aus Westfalen: Silva-Marie Hermanns, die sich mit Desmonds Dandy nur um 0,2 Punkte geschlagen geben musste, und Janne Streyl auf Ros Star mit 126,80 Zählern.




