BASEL - Longines CHI Classics 2026

WERTH Isabell (GER), Wendy de Fontaine
FEI Dressage World Cup™
presented by Grand Hotel Les Trois Rois Basel
Grand Prix Freestyle / Kür

Basel, St. Jakobshalle
10. January 2026
© www.sportfotos-lafrentz.de / Stefan Lafrentz

Werth dominiert in Fontainebleau

Beim internationalen Offiziellen Dressurturnier (CDIO5*) im französischen Fontainebleau präsentierte sich das deutsche Team in starker Frühform und setzte ein deutliches Ausrufezeichen im WM-Jahr. Im Nationenpreis verwiesen Isabell Werth, Frederic Wandres, Benjamin Werndl und Dr. Svenja Kämper-Meyer die Teams aus Großbritannien und Belgien auf die Plätze und sicherten sich mit einer Gesamtprozentzahl von 230,065 den Sieg – denkbar knapp vor den Briten (228,63).

Eine zentrale Rolle spielte dabei Isabell Werth mit Wendy de Fontaine. Bereits im CDIO5 Nationenpreis-Grand Prix zeigte das Paar eine überzeugende Vorstellung und belegte mit 80,587 Prozent Rang drei. Besonders in der Piaffe-Passage-Tour konnte die Sezuan-Tochter ihre Stärken ausspielen und lieferte damit das beste deutsche Einzelergebnis. Die Prüfung gewann der Belgier Justin Verboomen mit dem rheinisch gezogenen Zonik Plus (83,5 Prozent) vor Charlotte Fry und Glamourdale.

Isabell Werth und Wendy de Fontaine gewinnen den Grand Prix Special in Fontainebleau. Archivfoto: www.sportfotos-lafrentz.de / Stefan Lafrentz

Werth gewinnt Special

Im anschließenden Grand Prix Special setzte sich Werth dann an die Spitze des Feldes. Mit 79,893 Prozent sicherte sie sich souverän den Sieg. Wendy de Fontaine überzeugte mit Ausdruck, Durchlässigkeit und besonders starken Lektionen in Piaffe und Passage, für die mehrfach Höchstnoten vergeben wurden. Nur knapp verpasste das Paar dabei die 80-Prozent-Marke. Hinter Werth folgten die Briten Carl Hester und Fiona Bigwood, während Teamkollegin Svenja Kämper-Meyer mit Amanyara M FRH den vierten Platz belegte.

Zonik Plus mit herausragendem Ergebnis

Auch die weiteren deutschen Teamreiter präsentierten sich auf hohem Niveau. Frederic Wandres und Bluetooth OLD sowie Benjamin Werndl mit Quick Decision FRH entschieden sich nach dem Nationenpreis für die Kür. Dort belegte Wandres mit 81,085 Prozent Rang drei, während Werndl mit 79,595 Prozent auf Platz vier folgte. Die Kür wurde erneut vom Belgier Justin Verboomen dominiert, der mit über 91 Prozent ein herausragendes Ergebnis erzielte. In der Freestyle-Kür (CDIO5)* war zudem rheinische Beteiligung vertreten: Joao Pedro Moreira belegte mit dem zehnjährigen Hengst Drosa Fuerst

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