Becky Moody und Jagerbomb gewinnen den Weltcup Grand Prix in Texas. (Foto FEI/Shannon Brinkmann)
Becky Moody und Jagerbomb gewinnen den Weltcup Grand Prix in Texas. (Foto FEI/Shannon Brinkmann)

Weltcup Finale in Texas

Für das diesjährige Weltcup Finale mussten die meisten Teilnehmer und ihre Pferde per Flugzeug anreisen. In den USA präsentiert sich Fort Worth als Austragungsort. Aus Deutschland stellen sich vier Springreiter und zwei Dressurreiter der Herausforderung. Insgesamt entschieden sich insbesondere in der Dressur einige Top-Reiter auf die weite Anreise zu verzichten und den Fokus in diesem Jahr voll auf die Weltmeisterschaften in Aachen zu legen.

Becky Moody und Jagerbomb gewinnen den Weltcup Grand Prix in Texas. (Foto FEI/Shannon Brinkmann)
Becky Moody und Jagerbomb gewinnen den Weltcup Grand Prix in Texas. (Foto FEI/Shannon Brinkmann)

Mit Becky Moody (Rang 5), Patrik Kittel (Rang 7) und Raphael Netz (Rang 10) präsentierten drei Reiter der aktuellen Top-Ten der Welt ihre Pferde im Grand Prix des Weltcup Finales. Dabei wurden Becky Moody und Jagerbomb ihrer Favoritenrolle gerecht und gewannen die Prüfung mit 76,761 Prozent. Das Paar ist ein eingespieltes Team, denn der Braune kam bei seiner Reiterin zur Welt und wurde von ihr von Beginn an ausgebildet. Zum ersten Mal rückten die Beiden im Rahmen der Olympischen Spiele ins Rampenlicht. Dort schafften sie es bis ins Kürfinale und begeistern seitdem mit harmonischen Runden auf internationalem Parkett. Moody freut sich nach ihrem Sieg auf das Kürfinale und die Atmosphäre, die die Reiter dann in der Arena erwarten wird.

Vielversprechender Auftakt für Christian Simonson

Christian Simonson und Indian Rock lassen sich vor heimischem Publikum feiern. (Foto FEI/Shannon Brinkmann).

Ebenfalls aus dem Kürfinale in Paris (und von einigen anderen größeren Turnieren), kennt man Indian Rock, der in Texas zu Rang zwei trabte. Damals saß noch Emelie Scholtens für die Niederlande im Sattel des kapitalen Braunen. Als dieser dann in die USA verkauft wurde, stieg Christian Simonson in den Sattel. Das Paar startete etwas holprig in die Prüfung. Der Hengst trat bei der Grußaufstellung zurück, danach überzeugten sie die Richter aber und landeten mit 75,413 Prozent auf Rang zwei. Sehr zur Freude von Indian Rocks Besitzerin, die gleichzeitig als Sponsorin des Weltcups auftritt.

Rang drei für Patrik Kittel

Patrik Kittel und Touchdown beim Weltcupfinale 2026 in Texas. (Foto FEI Shannon Brinkmann)
Patrik Kittel und Touchdown belegen Rang drei im Grand Prix beim Weltcupfinale 2026 in Texas. (Foto FEI Shannon Brinkmann)

Patrik Kittel und sein Touchdown wissen wie es sich anfühlt, ein Weltcup Finale zu gewinnen. Mit viel Motivation ist der Schwede deshalb auch nach Texas gereist. Ganz auf der Siegerstraße war das Paar jedoch im Grand Prix noch nicht. Auch diese Beiden starteten mit einem unruhigen Auftaktgruß in die Prüfung. Kittel spielte dann seine Erfahrung auf internationalem Parkett aus und erzielte am Ende 72,869 Prozent. Damit sicherte er sich Rang drei.

Treffinger happy

Als jüngster Teilnehmer des Weltcup Finales war Moritz Treffinger nach Texas gereist. Gemeinsam mit Fiderdance stellte sich der 23jährige der Herausforderung. Schon im Vorfeld zeigte er sich begeistert von der großen Chance, die diese Reise für ihn bedeutet. Denn obwohl er eigentlich noch in der U25-Tour an den Start gehen dürfte, ist er nun Teilnehmer bei einem der wichtigsten Turniere in der Dressurszene. Sein Sportpartner Fiderdance schnupperte in den USA zuvor schon Weltcup-Luft. Mit Simone Pearce im Sattel beendete er das Finale 2023 in Omaha auf Rang sieben. Treffinger und der Dunkelfuchs erzielten nun im Grand Prix 71,109 Prozent und gingen damit an sechster Stelle auf die Ehrenrunde.

Für Raphael Netz , den zweiten deutschen Teilnehmer in dieser Prüfung, lief es nicht ganz so gut. DSP Dieudonne war zwar beim Abreiten noch gut drauf, konnte sich mit der Atmosphäre in der Prüfung dann aber nicht so richtig anfreunden. Sein Reiter versuchte ihm immer wieder das nötige Vertrauen zu geben. Mit 67,891 Prozent blieb das Paar aber unter seinen Möglichkeiten.

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